Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Mai
12
Mittwoch, 12. Mai 2021
,
Mai
12
19:00, Mittwoch, 12. Mai 2021
St. Pölten, Maria Ward Haus Lilienhof
Mai
22
Samstag, 22. Mai 2021
Seitenstetten, Bildungszentrum St. Benedikt
 
 

Katholische Aktion

 

Diese Woche erscheint die zweite Ausgabe von Pro & Kontra in der NÖN. Jetzt zu lesen das Pro von P. Franz Kniewasser, dem Geistlichen Assistenten der Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung (KAB). Die KAB lädt traditionell zu einer "Gedenkminute" am Karfreitag um 15 Uhr ein. Heuer wurde dazu mit einem neuen Gebetsfolder, einem neu gestaltetem Kreuzweg und einem neuen Plakat im Besonderen aufmerksam gemacht. Das Kontra hat Michael Hörhan, Direktor der Tourismusschule in St. Pölten geschrieben.

Powered by Kath. Aktion

 

Die Katholische Aktion trauert um den ehemaligen Präsidenten Anton Bayr, der nun im 94. Lebensjahr verstorben ist. Er leitete von 1969-1976 die Geschicke der KA. Von seinem Freund und Mentor Prälat Florian Zimmel wurde er für dieses Amt nominiert, nachdem Bayr zuvor mit großem Engagement das Katholische Bildungswerk in seiner Heimatgemeinde Krummnussbaum aufgebaut hatte. 
In seine Zeit fiel die Vorbereitung und Durchführung der große Diözesansynode 1972. 
Parallel zu seiner Rolle als KA-Präsident wurde Bayr oft angesprochen, sich auch parteipolitisch zu betätigen. Und so wurde er 1975 (bis 1988) ÖVP-Bürgermeister in Krummnussbaum und saß von 1981-1993 als Abgeordneter im Nationalrat. 
„Ich habe Anton Bayr in unseren Gesprächen als engagierten Menschen kennengelernt, der einen nüchternen und nicht verklärenden Blick auf die Vergangenheit hatte“, betont der jetzige KA-Präsident Armin Haiderer. „Bis zuletzt war er geistig hellwach und ein willkommener Gesprächspartner. Eigentlich wollte er ursprünglich gar nicht Präsident werden, da er sich in seiner Bescheidenheit dafür als nicht geeignet betrachtete.“ Zum Glück habe er sich aber dann doch überreden lassen. 

Anton Bayr im Gespräch mit Axel Isenbart und Armin Haiderer im Jahr 2018.
 

Die Amtszeit des Präsidenten der Katholischen Aktion (KA) Armin Haiderer wurde vom Diözesanausschuss der KA um weitere zwei Jahre verlängert. Da die Sitzung persönlich nicht möglich war, wurde sie digital durchgeführt. Armin Haiderer ist nach seiner Amtszeitverlängerung noch immer der jüngste KA-Präsident. Ihm sind klare gesellschaftspolitische Aussagen und Stellungnahmen sehr wichtig. Haiderer kündigte unter anderem an, dass es medial 2021 einige Schwerpunktsetzungen geben werde. Haiderer wünscht sich, dass das 70-Jahr-Jubiläum der Katholischen Aktion - das coronabedingt 2020 bis auf weiteres verschoben werden musste - in diesem Jahr im Mai nachgeholt und gefeiert werden kann.

 

Wimmer: „Unter welchen besonderen Umständen und für wen Beihilfe zur Selbsttötung straffrei sein soll, muss eingehende debattiert werden“
Die Katholische Aktion Österreich fordert einen breiten Beratungsprozess über die Frage, welche gesetzlichen Regelungen erlassen werden, um einen Missbrauch der Straffreiheit der Beihilfe zur Selbsttötung zu verhindern. „Die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes, Assistenz zum Suizid straffrei zu stellen, ist zweifelsohne ein Dammbruch, den wir uns nicht gewünscht haben“, so KAÖ-Präsident Leopold Wimmer. Es ist nun – wie der VfGh selbst bei seiner Urteilsverkündung erklärt hat - Aufgabe des Gesetzgebers, durch entsprechende Maßnahmen Missbrauch - insbesondere einen Einfluss Dritter auf die Entscheidung der betroffenen sterbewilligen Person - vorzubeugen. „Hier sind noch viele Fragen zu klären; zum einen, welche Abläufe und Kriterien sicherstellen können, dass nicht ökonomischer oder sonstiger Druck auf die Betroffenen ausgeübt wird, zum anderen, wer die Beihilfe zur Selbsttötung leisten darf“, so der KAÖ-Präsident. Zur intensiven Beratung könnte u.a. ein parlamentarische Enquete dienen, die diese Fragen gründlich beleuchtet. 

 
 

KAÖ-Vizepräsident Haiderer: Maßnahmen innerhalb wie außerhalb der Schulen noch bei weitem nicht ausgeschöpft

„Kindergärten und Schulen zu schließen sollte – wenn überhaupt – der allerletzte Schritt im Kampf gegen die Corona-Pandemie sein“, fordert die Katholische Aktion Österreich (KAÖ). „Im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus kann noch eine Vielzahl von Maßnahmen gesetzt werden, innerhalb der Schulen wie auch in anderen Bereichen, bevor die Kindergärten und Schulen zur Gänze geschlossen werden“, betont der Vizepräsident der KAÖ, Armin Haiderer.

Foto: halfpoint/shutterstock.com
 

Konferenz der Katholischen Aktion ruft zu Aufnahme eines fairen Kontingents von Flüchtlingen auf
 
Die Konferenz der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) ruft die Bundesregierung auf, ihr kategorisches Nein zu einer Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Flüchtlingslager Moria endlich zu beenden. Es ist einfach beschämend, wenn im demokratischen Wohlfahrtsland Österreich im Jahr 2020 wochenlang ernsthaft darüber diskutiert werden muss, ob wir hundert unbegleitete Flüchtlingskinder aufnehmen und diesen jungen Menschen eine Zukunft bieten. Es lässt tief blicken, wenn das zum Himmel schreiende Schicksal der Frauen, Männer und Kinder in den Flüchtlingslagern nicht zumindest für einen Augenblick mehr zählt als politisches Kalkül.

 
 

Stellungnahme der Katholischen Aktion zu der von den Bischöfen angekündigten Neuaufstellung der KSÖ

Die von den Bischöfen angekündigte inhaltliche und strukturelle Neuaufstellung der Katholischen Sozialakademie Österreichs (KSÖ) muss diese stärken und sie weiter auf die aktuellen gesellschaftspolitischen Themen fokussieren. Diese Erwartung haben die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) und mehrere ihrer Mitgliedsorganisationen geäußert. „Gerade jetzt braucht die Kirche einen Thinktank, der seit Jahrzehnten im gesellschaftlichen Diskurs zu sozialer, ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit mitgeprägt hat“, heißt in der am Montag veröffentlichen Stellungnahme der KAÖ.

>> Link zur gesamten Stellungnahme der KAÖ

 
 

KAÖ-Appell an die Bundesregierung – Präsident Wimmer: Folgen der Corona-Krise lassen sich nur gemeinsam bewältigen – Wirtschaftlicher Wiederaufbau braucht Förderung von Klimaschutz 
Die Katholische Aktion ruft die Bundesregierung zur Aufnahme einer fairen Anzahl von Flüchtlingen und Vertriebenen in Österreich auf. „Die Bewältigung der Folgen der Corona-Krise verlangt uns allen viel ab, was die Wirtschaft, das Soziale und die Umwelt betrifft“, so der Präsident der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Leopold Wimmer, in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung. „In der Krise hat sich die Bereitschaft vieler zu Gemeinsamkeit und Solidarität gezeigt. Es wäre fatal, wenn wir nun wieder beginnen würden, einzelne gesellschaftliche Gruppen, Lebensbereiche, Regionen oder Länder aus unserem Bemühen um einen solidarischen Wiederaufbau auszuschließen oder gegeneinander auszuspielen.“

 
 

Mit 70 Jahren gilt man dieser Tage als Hochrisikopatient. Man muss sehr sorg- und achtsam seine Tätigkeiten planen und mit seinen Ressourcen Haus halten. Die Katholische Aktion wird dieser Tage auch 70 Jahre alt. Ich wurde vor kurzem gefragt: „Darf man in Zeiten wie diesen überhaupt 70 Jahre KA feiern?“

Vor längere Zeit schon hat das Präsidium der Kath. Aktion beschlossen, die geplante Feier vom 20. Juni 2020 auf das Jahr 2021 zu verschieben. Der neue Feiertermin ist Samstag, der 8. Mai 2021. 

Krisenzeiten sind auch Chancen für prophetisches und solidarisches Wirken gleichermaßen, etwas das man der KA in 70 Jahren allzu oft zugutehalten kann. Und so wollen wir tatsächlich 70 Jahre KA gedenken und feiern, weil…

…es KA in der Vergangenheit gebraucht hat
…es KA in der Gegenwart braucht
…es KA auch in Zukunft brauchen wird

 

In vielen Telefongesprächen höre ich Angst und Unsicherheit heraus. Ich lade ein, die bewusste Entscheidung zu treffen, die Angst zu fühlen, sie zuzulassen. Den Boden unter den Füßen zu spüren. Aus- und einzuatmen. Als erwachsener Mensch mich selbst mit meinen Gefühlen wahrnehmen, ernstnehmen. So geht es mir jetzt. Und genau so darf es sein. Es steht mir frei jemanden zuzulächeln, jemanden mit gütigen Augen zu betrachten. Es steht mir frei mit mir selbst und anderen liebevoll und wertschätzend umzugehen, durchzuatmen und auf das Herz zu hören und das Hirn mitzunehmen.

Christine Plank, Betriebsseelsorgerin & kfb-Diözesan-Referentin

 

Seiten

Subscribe to RSS - Katholische Aktion