Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Dez
15
19:00, Freitag, 15. Dezember 2017
Seitenstetten, Berg 11
Dez
16
19:00, Samstag, 16. Dezember 2017
,
Nov
18
20:00, Samstag, 18. November 2017
Blindenmarkt, Hauptstraße 11
 
 

Umweltgespräche

Theologische Umweltgespräche 2016
Wäre Jesus heutzutage Vegetarier?

Im Rahmen der 5. Theologischen Umweltgespräche kam es im bischöflichen Sommerrefektorium zu einer besonderen und gut besuchten Podiumsdiskussion: KA-Präsident Armin Haiderer, Tierschutzaktivist Martin Balluch vom Verein gegen Tierfabriken und Paloma Fernandez de la Hoz von der Katholischen Sozialakademie Österreichs diskutierten moderiert von Axel Isenbart anhand der Frage ob Jesus heute Vegetarier wäre über Tierethik und den (christlichen) Umgang mit der Schöpfung.
Tenor der Veranstaltung war, dass Tiere einen Mehrwert haben und dass Nahrung ethisch vertretbar hergestellt werden solle. KA-Präsident Haiderer meinte, dass laut exegetischem Befund Jesus wohl kein Vegetarier gewesen sei. Als Jude der damaligen Zeit sei er aber auch kein „Fleischtiger“ gewesen. Gerade heute würde er auf Tierleid aufmerksam machen. Die Heilige Schrift halte die Menschen generell zum Staunen und zur Ehrfurcht vor Gottes Schöpfung an, aber nicht zur Ausbeutung der Natur. Haiderer ist es ein Anliegen, dass Tiere in das Thema Lebensschutz hineingenommen werden. Darüber hinaus betonte er die Wichtigkeit einer verantwortenden Bauernschaft in der Gegenwart.

Paloma Fernandez de la Hoz berichtete über Laudato Si und kritisierte generell, sich über Vegetarier oder Vegane lustig zu machen. Es brauche noch Zeit, damit das respektiert werde. Die Ethikerin betonte den Eigenwert von Tieren. Sie appellierte, das zu essen, was mit der Natur kompatibel sei.
Tierschutzaktivist Martin Balluch sagte, er hoffe auf eine pflanzenorientierte Landwirtschaft. In den letzten Jahren habe er durchaus kirchliches Interesse am Thema Umweltschutz gesehen, etwa wenn katholische Experten mitdiskutierten. Er hinterfrage in Bezug auf die Nahrung, ob das was früher nötig war, auch heute so sein müsse.
In einem lebhaften und spannenden Gespräch mit dem Publikum und beim vegatarisch-veganen Buffet wurde noch lange und ausgiebig über dieses wichtige Thema diskutiert. Veranstalter waren neben der KA das Welthaus St. Pölten und das Umweltbüro der Erzdiözese Wien

 

Theologische Umweltgespräche 2015

     

 

 

Foto: Journalist Klaus Faißner, St. Pöltens KA-Präsident Armin Haiderer, Univ.-Prof. Kurt Remele, Moderatorin Lucia Göbesberger, Natascha Prey von der neu Energie- und Umweltagentur NÖ, Markus Gerhartinger vom Umweltreferat der Erzdiözese Wien, St. Pöltens KA-Generalsekretär Axel Isenbart.Theologische Umweltgespräche 2014: Kirchen halfen mit, gentechnisch veränderte Pflanzen zu verhindern

Die Theologischen Umweltgespräche 2014 im Bildungszentrum St. Benedikt in Seitenstetten widmeten sich heuer dem Thema „Ethik der Ernährung“. Die Umweltgespräche wurden vom Land Niederösterreich gemeinsam mit der Katholischen Aktion (KA) der Diözesen St. Pölten und Wien veranstaltet. Der St. Pöltner KA-Präsident Armin Haiderer: „Seit einigen Jahren beschäftigen wir uns von der Katholischen Aktion intensiv mit dem Thema Schöpfungsverantwortung. Die Resonanz ist ausgesprochen positiv.“ Schöpfungsverantwortung betreffe jedenfalls unser eigenes tägliches Leben. Die Umweltgespräche seien ein Beitrag zum Nachdenken. Univ. Prof. Dr. Kurt Remele aus Graz und weitere Experten gaben Einblick in die Welt der Lebensmittelerzeugung und diskutierten Lösungsvorschläge für eine ökologisch nachhaltige, für Tiere artgerechte und für den Menschen gesunde Ernährungsweise. Das Spannungsfeld zwischen Verzicht und Wohlstand, Kosten und Gewinn von Lebensqualität stellt uns vor viele Probleme und Fragen. >> Link zum Bericht

 

ReferentInnen und Gastgeber der Theol. Umweltgespräche 2013Einfach - gut - leben - Theologische Umweltgespräche 2013

Umwelt- und Klimaschutz sind enorme Herausforderungen unserer Zeit. Das Spannungsfeld zwischen Verzicht und Wohlstand, Kosten und Gewinn von Lebensqualität, stellt uns vor viele Probleme und Herausforderungen. Ein sparsamer Umgang mit den Ressourcen unserer Erde ist das Gebot der Stunde.
Der steigende Energieverbrauch ist hier ein immer größer werdendes Problem. Wie können wir diesem begegnen? Allein durch den Fortschritt in Wissenschaft und Technik werden wir nicht genug Energie einsparen können. Wir müssen umdenken und anders handeln!Der Abend am 4. Oktober im Bildungshaus Schloss Großrußbach gab Anregungen und Informationen. Auch der neue „leseumwelt“ - Turm für die Bücherei wurde an diesem Abend präsentiert und seiner Bestimmung übergeben.

 

Umwelt„Wir haben die Freiheit, dass wir uns den Himmel oder die Hölle auf Erde schaffen. Das liegt an uns“, so Propst Maximilian Fürnsinn vom Stift Herzogenburg, das gestern Gastgeber für die ersten „Theologischen Umweltgespräche“ 2012 war. Dieses wurde gemeinsam vom Land Niederösterreich und den Diözesen St. Pölten und Wien veranstaltet. Neben Propst Fürnsinn referierten und diskutierten NÖ-Umweltlandesrat Stephan Pernkopf, Meinungsforscherin Sophie Karmasin, der bekannte Theologe Wolfgang Treitler und Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten.