Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Okt
22
Sonntag, 22. Oktober 2017
Götzis, Bildungshaus St. Arbogast
Sep
24
18:00, Sonntag, 24. September 2017
St.Pölten, Dom St.Pölten
Okt
23
19:30, Montag, 23. Oktober 2017
Gresten, Pfarrheim Reinsberg
 
 

Umwelt

 
Fachtag Kirchliche Sonnenenergie, Photovoltaik und Solarthermie für Pfarrgemeinden, Orden und kirchliche Einrichtungen

Die fünf besten Gründe, jetzt Sonnenenergie am eigenen Dach zu nutzen, kirchliche Good Practice-Beispiele, mögliche Erstberatung direkt während des Fachtags: Wie die eigene
Anlage verwirklichen? Infos, gelungene kirchliche Praxisbeispiele, Erfahrungsaustausch und Erstberatung.
Die Veranstaltung richtet sich an Umwelt-, Energie- und Baubeauftragte und ehrenamtlich Mitarbeitende in kirchlichen Einrichtungen (Pfarren, diözesane Stellen, Ordensgemeinschaften)
aus ganz Österreich.

Mittwoch, 8. November 2017
9:45-16:00 Uhr, Ort: Kath. Privatschule Sta. Christiana, Willergasse 55, 1230 Wien (Bus 60A oder Bus 255).
TeilnehmerInnenbeitrag: 15 Euro (inkl. Mittagessen).
Infos und Detailprogramm: www.schoepfung.at Anmeldung
Kontakt: Anna Kirchengast, 0676 8742 2617,

>> Download Einladung

 
 

Die Pastoralen Dienste bieten einen kleinen Folder mit Gebeten von Papst Franziskus aus Laudato si an. Zu bestellen sind diese unter 02742/324-3315.

Bild der Folder "Gebet mit der Schöpfung, für unsere Erde"
 

Am Sonntag, den 17. September, haben tausende Gläubige ein Zeichen für umweltfreundliche Mobilität gesetzt: Sie folgten - trotz schlechten Wetters - dem Aufruf von "RADLand Niederösterreich" und ihren Pfarrgemeinden und kamen per Fahrrad zum Gottesdienst. Mehr als 100 Pfarren nahmen an der Initiative von Land Niederösterreich und der Initiative "RADLand Niederösterreich" teil, die bereits zum fünften Mal stattfand. Die niederösterreichischen Pfarren ließen sich im Rahmen der Aktion "Wir RADLn in die Kirche" viel einfallen. So veranstaltete zum Beispiel die Pfarre Großgöttfritz eine Stern-Radwallfahrt nach St. Wolfgang bei Weitra.

Hafnerbach
 

Die ökumenische Frühjahrskonferenz der kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs tagte im ökologisch vorbildlich geführten Bildungshaus St. Arbogast/ Vorarlberg. Inhaltlicher Schwerpunkt waren die Ökologie-Ziele der Österreichischen Bischofskonferenz und deren Umsetzung in den Diözesen. „Trotz der vielfältigen Herausforderungen freuen wir uns über den großen Schwung, den die kirchliche Umweltarbeit durch diese Beschlüsse bekommen hat“, meint Sprecherin Hemma Opis-Pieber.

Der geplante Ausstieg aus fossiler Energie braucht eine gute Zusammenarbeit zwischen Umweltreferaten, Bauabteilungen und Gebäudemanagement. Ebenso wird versucht, einen gemeinsamen Standard für die Erhebung der Energiedaten von Pfarren und kirchlichen Einrichtungen zu erreichen. Erste Erfolge gibt es im Bereich der öko-fairen Beschaffung: die Umstellung auf Recyclingpapier, die Verwendung nachhaltiger Büroartikel und das Projekt „Faire Pfarre“. Schöpfungsverantwortung zeigt sich auch in der Pflege der Artenvielfalt, zum Beispiel durch Verzicht auf Unkrautvernichtung in Friedhöfen mit Glyphosat. Führungen zu diesem Thema gab es in Rankweil und Götzis.

Foto: Frühjahrskonferenz der kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs 2017, (c) Werner Schwarz
 
Klimabündnis und kirchliche Umweltbeauftragte sind eine Kooperation eingegangen - der gemeinsame Klimaschutzlehrgang ist fertig und ab sofort zur Anmeldung geöffnet!

Die Ausbildung schult die Teilnehmenden für Klimaschutz vor Ort, in der Gemeinde, in der Pfarre. Das Programm bietet gerade für engagierte kirchliche Haupt- und Ehrenamtliche viele Anknüpfungspunkte und ist sicher ein Gewinn - sowohl inhaltlich, als auch wegen der guten Vernetzungsmöglichkeiten. Eine beeindruckende Anzahl von kompetenten Vortragenden steht für die Module zur Verfügung, zusätzlich wird es ein eigenes Modul "Kirchlicher Klimaschutz" mit vielen best-practice-Beispielen geben. Gerne unterstützen wir finanziell durch den diözesanen Innovationstopf bzw. die Personalentwicklung! Die Plätze sind begrenzt, daher bitte nicht zu lange abwarten.

Zusätzlich wird es ein eigenes Modul "Kirchlicher Klimaschutz" mit vielen best-practice-Beispielen geben. Herzliche Einladung zu diesem Fortbildungstag am 1. April 2017 in Wr. Neustadt, der auch als Einzelmodul zu buchen ist.

Informationen: Dipl. Geol. Axel Isenbart, Tel: 02742/324-3371, mail: a.isenbart@kirche.at

>> Download Programm Klimaschutzlehrgang, ink. Zusatzmodul "Kirchlicher Klimaschutz"

 

Energie Spar Pfarre

Aktion “Energie-Spar-Pfarre“ wird verlängert und ausgeweitet
PERNKOPF: Gemeinsamer Beitrag zur Schöpfungsverantwortung
 

PERNKOPF: Gemeinsamer Beitrag zur Schöpfungsverantwortung

Bereits seit März 2013 fördert das Land Niederösterreich mit der Aktion „Energie-Spar-Pfarre“ das Energiesparen und den Einsatz erneuerbarer Energien in den Pfarrhöfen und Kirchen. Seit Beginn der Förderaktion wurden 150 Pfarren ausführlich beraten und 70 Pfarren bei 123 konkreten Maßnahmen mit gesamt 400.000 Euro unterstützt.

Die erfolgreiche Aktion wird nun bis September 2020 verlängert. "Gerade in der stillen Zeit des Jahres bringen die Pfarren Licht ins Herz der Menschen. Durch die Aktion leisten wir gemeinsam einen Beitrag zur Schöpfungsverantwortung", so Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Superintendent Mag. Lars Müller-Marienburg, Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Weihbischof Dipl.-Ing. Mag. Stephan Turnovszky
 

Preisträger des Umweltpreises der Katholischen Aktion der Diözesen St. Pölten und Wien sowie des Landes Niederösterreich sind die Pfarren Langenrohr, Niedernondorf und Pöchlarn aus dem Gebiet der Diözese St. Pölten. Preisträger aus der Erzdiözese Wien sind die Pfarren Stockerau und Kritzendorf. Weiterer Preisträger ist die evangelische Pfarrgemeinde Amstetten-Waidhofen/Ybbs. Bei einem Festakt im Niederösterreichischen Landhaus wurden die Auszeichnungen übergeben, die Preise sind mit je 800 Euro dotiert.

 

Im Rahmen der 5. Theologischen Umweltgespräche kam es im bischöflichen Sommerrefektorium zu einer besonderen und gut besuchten Podiumsdiskussion: KA-Präsident Armin Haiderer, Tierschutzaktivist Martin Balluch vom Verein gegen Tierfabriken und Paloma Fernandez de la Hoz von der Katholischen Sozialakademie Österreichs diskutierten moderiert von Axel Isenbart anhand der Frage ob Jesus heute Vegetarier wäre über Tierethik und den (christlichen) Umgang mit der Schöpfung.
Tenor der Veranstaltung war, dass Tiere einen Mehrwert haben und dass Nahrung ethisch vertretbar hergestellt werden solle. KA-Präsident Haiderer meinte, dass laut exegetischem Befund Jesus wohl kein Vegetarier gewesen sei. Als Jude der damaligen Zeit sei er aber auch kein „Fleischtiger“ gewesen. Gerade heute würde er auf Tierleid aufmerksam machen. Die Heilige Schrift halte die Menschen generell zum Staunen und zur Ehrfurcht vor Gottes Schöpfung an, aber nicht zur Ausbeutung der Natur. Haiderer ist es ein Anliegen, dass Tiere in das Thema Lebensschutz hineingenommen werden. Darüber hinaus betonte er die Wichtigkeit einer verantwortenden Bauernschaft in der Gegenwart.

 

Am diesjährigen Aktions-Sonntag gab es mit über 80 Pfarren in Niederösterreich bisher die höchste Beteiligung. Trotz Wolken und regionalen Regenschauern kam wieder eine große Zahl Gläubiger mit dem Fahrrad zum Gottesdienst.

Pfarre Langenhart
Nicht nur Gottesdienste sondern auch zahlreiche gemeinschaftliche Aktivitäten fanden statt. Fahrradsegnungen, Sternfahrten und Rad-Wallfahrten standen quer durch Niederösterreich am Programm.

Wir radln in die Kirche in Langenhart

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