Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Jun
29
19:00, Mittwoch, 29. Juni 2022
Obritzberg, Filialkirche St. Georg, Großrust
Jul
2
14:00, Samstag, 02. Juli 2022
Wien, Otmar-Brix-Gasse 1
Jul
2
17:00, Samstag, 02. Juli 2022
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Umwelt

 
Wachsen lassen!

Gott es Geschichte mit uns Menschen begann in einem Garten. Im Garten erspüren wir handgreiflich und mit allen Sinnen das Wunder LEBEN. Bäume, Blumen, Kräuter und Früchte sind schön und tun uns auf vielfache Weise gut. Je mehr Raum wir dem Grün geben, desto besser ist es auch für unsere Mitwelt. Hildegard von Bingen nennt die Natur ein „einziges, großarti ges Lese- und Lebensbuch der Hoffnung“. 

Fühlen, riechen, schmecken, sehen, hören ... allen Sinnen wird etwas geboten. Aber die Arbeit und der Aufenthalt im Garten ist mehr als ein Fest für die Sinne. Garten erinnert uns Christinnen und Christen immer auch an das Paradies – unseren „Sehnsuchtsort“. Das Paradies als Ort eines friedlichen, fruchtbaren und gerechten Miteinanders – heute drängender denn je!

Ob mit der Pflege von unscheinbaren Kräutern, mit Projekten des gemeinsamen Gärtnerns, mit Sozialprojekten oder einfach mit einer bunten Blütenpracht, die die Herzen erfreuen. Im Garten kannst Du Gott begegnen.

>> Download Folder Diözesaner Umweltpreis 2022

 

Jetzt im Frühling „erwacht“ das Leben – auch in Pfarrhöfen, auf Klostermauern, rund um Kirchtürme, auf Fensterbänken, Friedhöfen und Wegen in unmittelbarer Nähe zu Sakralbauten. Mauersegler und Co. kehren aus dem Winterquartier zurück – ganz unbeeindruckt von Einreisebestimmungen. Viele Kirchen bieten unterschiedlichen Tierarten wichtigen Lebensraum und Rückzugsorte – oft das ganze Jahr hindurch. Fledermaus, Turmfalke, Gartenkreuzspinne, Zauneidechse und viele andere – oft muss man ganz genau schauen und die richtige Tageszeit erwischen.

Der Umweltreferent der Diözese St. Pölten Axel Isenbart ruft alle naturinteressierten Menschen auf, Beobachtungen von Tieren in, an und rund um Kirchtürme – in einem Radius von 100 m – zu melden. Mit Hilfe der Daten soll das Wissen über die Besiedelung von Kirchen durch Vögel und andere Tierarten verbessert werden. Für gefährdete Tiere können dadurch bessere Schutzmaßnahmen erarbeitet werden.

Das Melden von Kirchturmtieren ist ganz einfach – weitere Infos dazu gibt’s  unter www.kirchturmtiere.at

 

Green events in der Diözese St. Pölten

Green events in der Diözese St. PöltenDie Events der Zukunft sind „green“ – auch in der pfarrlichen und diözesanen Veranstaltungskultur. Mit der Green Event Zertifizierung durch die Katholische
Aktion der Diözese St. Pölten sollen Klimafreundlichkeit, Barrierefreiheit und Regionalität von Veranstaltungen gestärkt werden.

 

Die Diözese St. Pölten freut sich über die Verleihung der Plakette „Natur im Garten“. Landesrat Martin Eichtinger überreichte die Plakette an Bischof Alois Schwarz im Kapitelgarten.

 
Symposium Schöpfunggsverantwortung der kirchlichen Umweltbeauftragten in St. Virgil

Die „Sieben Drachen der Untätigkeit“ bekämpften die kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg mit einem hochkarätig besetzten Symposium. 120 Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kirchen, Schule und Nachhaltigkeitsorganisationen beschäftigten sich beim Symposium Schöpfungsverantwortung mit der Frage: „Wie kommen wir vom Wissen zum wirksamen Handeln?“ Referatsbischof Alois Schwarz verwies auf die in der Enzyklika Laudato Si‘ entfaltete christliche Schöpfungsspiritualität.

TeilnehmerInnen aus der Diözese St. Pölten. V. l. n. r.: Erwin Burghofer, Richard Demattio, Axel Isenbart, Bischof Alois Schwarz, Martina Reisinger, Silvia Scholz, Familie Hafellner
 
Amazonien-Synode

Am 6. Oktober beginnt im Vatikan die Amazonien-Synode, die von Papst Franziskus während der 3 Wochen begleitet wird. Rund 250 TeilnehmerInnen – darunter die Bischöfe Amazoniens, indigene und zivilgesellschaftliche VertreterInnen sowie Fachleute aus Umwelt, Entwicklungspolitik, Wirtschaft und Mission, diskutieren neue Antworten der Kirche in Amazonien für Ökologie, Schutz und Anerkennung der indigenen Völker und einer erneuerten Pastoral.Bischof Schwarz drückte bei einem Besuch der Ausstellung „Leben am/vom/im Amazonas“ in den Pastoralen Diensten die Bedeutung der kommenden Wochen nicht nur für Amazonien, sondern für die ganze Welt aus.

v. l. n. r.: Bischof Alois Schwarz, Karin Hintersteiner (Fastenaktion), Michaela Spritzendorfer-Ehrenhaus (Welthaus), Hans Wimmer (Direktor Pastorale Dienste), Axel Isenbart (Kath. Aktion). Foto: Fastenaktion
 

Eine Gruppe der Katholischen Männerbewegung St. Pölten besichtigte Anfang Juni  das weltweit einzige nie in Betrieb gegangene Atomkraftwerk in Zwentendorf. Das AKW erzeugt heute doch Strom für Österreichs Haushalte. Seit 2009 dient es der Gewinnung nachhaltiger Energie, denn es wird als Solarkraftwerk genutzt - mit einer durchschnittlichen Energieerzeugung von 180.000 kWh im Jahr. Tipp: nächste AKW-Führung mit der KMB, Donnerstag, 11. Juli 2019, Beginn: 14.00 Uhr, Kosten: € 25,-- als Beitrag zur Führung, Infos: 02742/324-3376 oder

Foto: EVN
 

Im Rahmen vom EMAS-Umweltmanagement zum Thema „Ökologischer Rucksack“ fand Anfang Juni eine Schulung für Mittarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pastoralen Dienste statt.

 

Schöpfungsverantwortung – ein Thema das uns alle angeht und so präsent wie selten. Die KJ will von Jugendlichen und jungen Erwachsenen wissen was ihre Forderungen an die Politik hinsichtlich dieses Themas sind. Dazu können Freecards handschriftlich oder auf der Website ausgefüllt werden. Im Oktober werden alle Forderungen gesammelt an VertreterInnen der Bundesregierung überreicht.  Diözesan Kontakt: c.geiger@kirche.at oder 02742/324 3362, www.callforchange.at

Ökosoziale Steuerreform

Grafik zur Ökosozialen SteuerreformÖsterreichs Regierung muss bei der kommenden Steuerreform die ökologische Dimension einbeziehen. Wir brauchen eine Steuerreform, die das ökologische Ziel des Klimaschutzes mit der Entlastung gerade der niedrigeren Einkommen verbindet“, fordert die Katholische Aktion Österreich (KAÖ). „Solche von Experten erstellten Modelle für eine ökosoziale Steuerreform gibt es, sie müssen nur angewendet werden.“

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