Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Jul
20
16:00, Samstag, 20. Juli 2019
Seitenstetten, Berg 11
Jul
28
20:00, Sonntag, 28. Juli 2019
Purgstall, Kirchenplatz 4
Jul
29
7:30, Montag, 29. Juli 2019
Furth/Göttweig, Jugendhaus Stift Göttweig
 
 

Soziales

 

Als Katholische Aktion sind wir aktives Mitglied im NÖ-Armutsnetzwerk. Wir unterstützen die beigefügte Stellungnahme zum NÖ-Sozialhilfegesetz voll inhaltlich. >> Download

 

Auf Heimatbesuch war Romero-Preisträger Martin Römer und stattete der Katholischen Männerbewegung einen Besuch ab. Er zeigte sich erfreut über die Aktion „Urlaubskleingeld“ und bedankte sich für die Unterstützung seiner Projekte aus dieser Aktion. Das Engagement von Römer würdigten auch Direktor Hans Wimmer und Kan. Gerhard Reitzinger von der Leitung der Pastoralen Dienste: „Martin Römer setzt sich in Mexiko für Menschen ganz am Rande der Gesellschaft ein und bietet ihnen Würde und Platz im Leben.“

 

„Menschen, die es ohnehin schon schwer haben, wird noch mehr genommen!“, mit diesem Appel wendet sich Barbara Bühler, Obfrau des NÖ Armutsnetzwerks, einem Netzwerk aus 23 Organisationen aus ganz Niederösterreich (unter anderem die Katholische Aktion), am 27. März an die Öffentlichkeit. Der Gesetzesentwurf zur „Sozialhilfe neu“ wird voraussichtlich im Mai im Nationalrat behandelt, danach obliegt es den Ländern Ausführungsgesetze zu beschließen. Aus der Bedarfsorientierten Mindestsicherung wird die „Sozialhilfe neu“.

 

„Österreich ist im Klimanotstand: Klimanotstand im Kopf, weil Fakten nicht erkannt werden, und in der Realität, weil wir viel zu viel CO2 emittierten“, fand Heinz Kopetz bei einem Vortrag im niederösterreichischen Landhaussaal klare Worte. Auf Einladung des Katholischen Akademikerinnen- und Akademikerverbandes waren rund 50 Personen in den Leopoldisaal des Niederösterreichischen Landhauses gekommen, wo ein hochkarätiges Panel zum Thema „Ökosoziale Steuerreform: Unabdingbare Voraussetzung zur Erreichung der Klimaziele“ diskutierte. Neben Heinz Kopetz, dem langjährigen Präsident der steirischen Landwirtschaftskammer und bis vor kurzem Präsident des Weltbiomasseverbandes, waren auf dem Podium der Präsident der Katholischen Aktion, Leopold Wimmer, Michael Trzka von der WEB Windenergie AG und Österreichs Umweltbischof Alois Schwarz vertreten.

Fotorechte: K. Brandtner
 

Die NÖ Armutskonferenz, zu der auch die Caritas der Diözese St. Pölten und die Katholische Aktion gehören, warnt vor dem „Rütteln der Grundmauern sozialer Sicherheit“ in Österreich.

Es geht uns alle an, wenn System der sozialen Sicherheit abgebaut werden. Weil wir wissen nicht, ob wir nicht irgendwann in unserem Leben darauf angewiesen sind, diese Systeme in Anspruch nehmen zu müssen.“ Mit diesen Worten warnte Barbara Bühler, Sprecherin der Arbeitsgruppe Arbeitsmarktpolitik und Obfrau des NÖ Armutsnetzwerks, vor „dem Rütteln an den Grundmauern sozialer Sicherheit“.

 

Präsident der Katholischen Aktion Österreich, Wimmer, zur Mindestsicherungsreform: Geplante Kürzungen „treffen sicher die Falschen“

Präsident der Kath. Aktion Österreich, DI Leopold Wimmer
 

In St. Pölten leben Menschen aus über 100 Nationen: von der großen türkischen Community bis zu den Neuseeländern, die eine Person zählt. Das zweitägige „Fest der Begegnung“ am 8. und 9. September am St. Pöltner Rathausplatz, das von der Betriebsseelsorge der Diözese St. Pölten organisiert wird, setzte damit ein Zeichen des Miteinanders und der Begegnung. Tausende Menschen kamen, um sich von indischen, arabischen, philippinischen oder iranischen kulinarischen Spezialitäten verwöhnen zu lassen. Und das bei den Klängen der Blaskapelle Marchviertel oder der serbischen Kindertanzgruppe.

Hauptorganisator und Betriebsseelsorger Sepp Gruber freute sich im Namen der Diözese St. Pölten über diese Initiative des Miteinanders zwischen den Religionen, Kulturen und Volksgruppen. Das Fest sei ein Zeichen, dass das Zweite Vatikanische Konzil lebe und großartige Früchte hervorbringe. Denn bei dem Konzil, das vor 50 Jahren beendet wurde, wurde auch der Wert der anderen Religionen hervorgehoben. Er hatte auch eine politische Botschaft: Das Hickhack um die Mindestsicherung sorge sicherlich nicht für ein Miteinander. Denn Solidarität sei wichtig für den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft.

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„Jeder Mensch hat das Recht auf ein gutes Leben, aber nicht auf ein noch luxuriöseres, wenn es noch so viele Arme gibt“, sagte der bekannte Amstettner Arbeiterpriester und „Rote Kaplan“ Franz Sieder bei der Sommerakademie der Katholischen Arbeitnehmer/innen-Bewegung (KAB) in Gaming. Die dreitägige Tagung (Montag-Mittwoch) vernetzte Gewerkschafter und kirchliche Arbeitnehmer aus Wien, Burgenland und Niederösterreich und thematisierte heuer besonders folgende Fragen: Vermögenssteuern, Industrie 4.0 und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt sowie den Klimawandel und wie sich dadurch die Jobs entwickeln.
 
Die KAB- und Gewerkschafts-Vertreter/innen kritisierten insbesondere die niedrigen Vermögenssteuern. Hier sei Österreich mit 0,55 Prozent zum BIP das Schlusslicht in der Europäischen Union, so Referent Gerald Fröhlich von der Arbeiterkammer. Er sehe die Gefahr, dass die europäischen Länder die Körperschaftssteuern kürzen und dadurch auch die Sozialleistungen. 1 Prozent der Bevölkerung würde 37 Prozent des Vermögens besitzen, die unteren 50 Prozent dagegen nur 2,2 Prozent. Die KAB und Gewerkschaften waren sich einig, dass diese Schieflage viel stärker in die öffentliche Diskussion müsse. Diese Umverteilung müsse über Vermögenssteuern geschehen, als weiterer Schritt müsste es auch zu einer gerechteren Wohlstandsverteilung zwischen armen und reichen Staaten kommen. Die ungleiche Verteilung des Vermögens sei viel stärker in der Öffentlichkeit zu thematisieren: medial, bei den Stammtischen oder bei Hausbesuchen, waren sich die Gewerkschafts- und KAB-Vertreter/innen einig.

 

Vom 12. bis 15. Juli 2017 fand die 31. Sommerakademie der KMBÖ in St. Pölten statt. Bei der traditionellen Veranstaltung der größten Männerorganisation Österreichs wurden vier Tage Vorträge und Workshops zum Thema Leben in Fülle gehalten.

Die 31. Sommerakademie der KMBÖ wurde mit einem Gottesdienst, geleitet vom emeritierten Militärbischof Mag. Christian Werner und EKan. Msgr. Willibald Steiner, geistlicher Assistent der KMB der Erzdiözese Wien, eröffnet.  „Gütiger Gott, du machst die Herzen der Menschen hell durch das Wirken des Heiligen Geistes. Gib, dass wir, Männer und Frauen bei der Sommerakademie, in diesem Geist erkennen und tun, das recht ist, und allzeit deinen Trost und Hilfe erfahren“, so em. Militärbischof Werner.

Msgr. Willibald Steiner betonte in seiner Predigt zum aktuellen Jahresthema: „Was ist ein Leben in Fülle? Wir Christen hoffen auf eine absolut gute Zukunft. Wir hoffen darauf, dass das Leben stärker als der Tod ist.  Wir Christen hoffen, aufgrund unseres Glaubens, dass unsere Hoffnung stärker ist als unsere Resignation, dass das Gute, das wir erfahren und tun, mächtiger ist als das Böse, das wir vielleicht antun“.

 
 

Der renommierte Papst-Leo-Preis 2017 für besondere Verdienste um die Katholische Soziallehre wurde bei der Kuratoriumssitzung der Papst-Leo-Stiftung in Horn an Mag. Dr. Iris Straßer vergeben. Die geschäftsführende Gesellschafterin der Strasser & Strasser Consulting GmbH erhält den mit 2000 Euro dotierten Preis für das von ihr initiierte und geleitete Projekt „Verantwortung zeigen“, das im Süden Österreichs versucht, verantwortliches Wirtschaften zu fördern. 75 namhafte, meist größere und große Partner haben sich dieser Initiative bereits angeschlossen. Dr. Straßer ist ehrenamtlich auch Präsidentin der Katholischen Aktion der Diözese Gurk.

Foto: Lydia Steininger

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