Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
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Freitag, 24. September 2021
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18:00, Freitag, 24. September 2021
Schweiggers, Jugendgästehaus Sallingstadt
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9:00, Samstag, 25. September 2021
Zwettl, Bildungshaus Stift Zwettl
 
 

Soziales

 

Das 28. Fest der Begegnung fand heuer - zum ersten Mal im Sparkassenpark - statt. Bei diesem Fest übergab Bischof Alois Schwarz die Organisation dieses Festes - Symbolisch mit einer Ballübergabe - in die Hände der Landeshauptstadt St. Pölten. Sepp Gruber, der das Fest der Begegnung in St. Pölten etablierte, wurde mit Torte und einem Apfelbäumchen für seine Arbeit und seinen großen Einsatz bedankt. Sepp Gruber erhielt ja kurz davor für seine Arbeit rund um die katholische Soziallehre den "Papst-Leo-Preis" verliehen. 

"Die Kirche ist überall in allen Kontinenten und Sprachgruppen. Wir haben eine Botschaft wo der Mensch im Mittelpunkt steht, von einem Gott, der die Menschen als sein Abbild geschaffen hat. Und da fragen wir nicht nach Nationalität oder Sprache. Wir fragen: Wo ist der Mensch in seiner Würde, seinem Glanz, seinem inneren Leuchten. Da gibt es unzählige Initiativen, dass die Menschen dort wo sie wohnen, sich auch beheimatet fühlen.", so Bischof Alois über die Kirche, die weltweit Integration lebt. Bischof Alois Schwarz übergab den "Ball", also die künftige Organisation des Festes der Begegnung in die Hände der Stadt St. Pölten

Nach Eröffnung mit Prominenz aus den Religionsgemeinschaften und Politik, tanzten verschiedene Tanzgruppe, trommelten Musiker und unterhielt ein DJ das Publikum. Für die Kleinen gab es ein Kasperltheater.

Text: Kommunikationsreferat der Diözese St. Pölten, Fotos: Stefan Heller

 

480.000 Leserinnen und Leser in NÖ können ab sofort das Pro & Kontra zu aktuellen Themen lesen. Haupt- und Ehrenamtliche der Gliederungen der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten schreiben gemeinsam mit angefragten Personen zu brennenden Themen. Der Beginn macht die Frage nach der Umstellung der Uhren auf die Sommerzeit. Mag. Armin Haiderer, Präsident der Kath. Aktion und der Pfarrer Gerhard Gruber geben sich hier den Schlagabtausch. Freuen Sie sich ab sofort jede Woche auf ein neues spannendes Thema bei Pro & Kontra in der NÖN.

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Wohnen in NÖ: Herausforderungen und Lösungsansätze
Pressekonferenz am 16. Oktober des NÖ Armutsnetzwerkes


„Wir alle brauchen ein Zuhause- Wohnen als Grundbedürfnis“ (Barbara Bühler, Koordinatorin und Obfrau NÖ Armutsnetzwerk)
Wohnen ist ein unverzichtbares Grundbedürfnis, dennoch wird es für viele immer mehr zum Luxus: Die Mietpreise sind in den letzten Jahren massiv gestiegen, die Entwicklung der Einkommen, aber auch die vorhandenen Fördersysteme puffern diese Steigerung nicht ab. Die „eigenen vier Wände“ werden für viele zu einem Armutsrisiko und für manche auch zu einem unerreichbaren Gut. Leistbare Wohnungen sind in Regionen mit guter Infrastruktur kaum noch zu finden, in ländlichen Regionen fehlt es häufig an gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsmitteln. Wohnen wird teurer: Betrug die durchschnittliche Bruttomiete (inkl. Betriebskosten) in Niederösterreich im Jahr 2007 noch 341 Euro, waren es im Jahr 2017 bereits 474 Euro (Steigerung von + 39 %).

 

Als Katholische Aktion sind wir aktives Mitglied im NÖ-Armutsnetzwerk. Wir unterstützen die beigefügte Stellungnahme zum NÖ-Sozialhilfegesetz voll inhaltlich. >> Download

 

Auf Heimatbesuch war Romero-Preisträger Martin Römer und stattete der Katholischen Männerbewegung einen Besuch ab. Er zeigte sich erfreut über die Aktion „Urlaubskleingeld“ und bedankte sich für die Unterstützung seiner Projekte aus dieser Aktion. Das Engagement von Römer würdigten auch Direktor Hans Wimmer und Kan. Gerhard Reitzinger von der Leitung der Pastoralen Dienste: „Martin Römer setzt sich in Mexiko für Menschen ganz am Rande der Gesellschaft ein und bietet ihnen Würde und Platz im Leben.“

 

„Menschen, die es ohnehin schon schwer haben, wird noch mehr genommen!“, mit diesem Appel wendet sich Barbara Bühler, Obfrau des NÖ Armutsnetzwerks, einem Netzwerk aus 23 Organisationen aus ganz Niederösterreich (unter anderem die Katholische Aktion), am 27. März an die Öffentlichkeit. Der Gesetzesentwurf zur „Sozialhilfe neu“ wird voraussichtlich im Mai im Nationalrat behandelt, danach obliegt es den Ländern Ausführungsgesetze zu beschließen. Aus der Bedarfsorientierten Mindestsicherung wird die „Sozialhilfe neu“.

 

„Österreich ist im Klimanotstand: Klimanotstand im Kopf, weil Fakten nicht erkannt werden, und in der Realität, weil wir viel zu viel CO2 emittierten“, fand Heinz Kopetz bei einem Vortrag im niederösterreichischen Landhaussaal klare Worte. Auf Einladung des Katholischen Akademikerinnen- und Akademikerverbandes waren rund 50 Personen in den Leopoldisaal des Niederösterreichischen Landhauses gekommen, wo ein hochkarätiges Panel zum Thema „Ökosoziale Steuerreform: Unabdingbare Voraussetzung zur Erreichung der Klimaziele“ diskutierte. Neben Heinz Kopetz, dem langjährigen Präsident der steirischen Landwirtschaftskammer und bis vor kurzem Präsident des Weltbiomasseverbandes, waren auf dem Podium der Präsident der Katholischen Aktion, Leopold Wimmer, Michael Trzka von der WEB Windenergie AG und Österreichs Umweltbischof Alois Schwarz vertreten.

Fotorechte: K. Brandtner
 

Die NÖ Armutskonferenz, zu der auch die Caritas der Diözese St. Pölten und die Katholische Aktion gehören, warnt vor dem „Rütteln der Grundmauern sozialer Sicherheit“ in Österreich.

Es geht uns alle an, wenn System der sozialen Sicherheit abgebaut werden. Weil wir wissen nicht, ob wir nicht irgendwann in unserem Leben darauf angewiesen sind, diese Systeme in Anspruch nehmen zu müssen.“ Mit diesen Worten warnte Barbara Bühler, Sprecherin der Arbeitsgruppe Arbeitsmarktpolitik und Obfrau des NÖ Armutsnetzwerks, vor „dem Rütteln an den Grundmauern sozialer Sicherheit“.

 

Präsident der Katholischen Aktion Österreich, Wimmer, zur Mindestsicherungsreform: Geplante Kürzungen „treffen sicher die Falschen“

Präsident der Kath. Aktion Österreich, DI Leopold Wimmer
 

In St. Pölten leben Menschen aus über 100 Nationen: von der großen türkischen Community bis zu den Neuseeländern, die eine Person zählt. Das zweitägige „Fest der Begegnung“ am 8. und 9. September am St. Pöltner Rathausplatz, das von der Betriebsseelsorge der Diözese St. Pölten organisiert wird, setzte damit ein Zeichen des Miteinanders und der Begegnung. Tausende Menschen kamen, um sich von indischen, arabischen, philippinischen oder iranischen kulinarischen Spezialitäten verwöhnen zu lassen. Und das bei den Klängen der Blaskapelle Marchviertel oder der serbischen Kindertanzgruppe.

Hauptorganisator und Betriebsseelsorger Sepp Gruber freute sich im Namen der Diözese St. Pölten über diese Initiative des Miteinanders zwischen den Religionen, Kulturen und Volksgruppen. Das Fest sei ein Zeichen, dass das Zweite Vatikanische Konzil lebe und großartige Früchte hervorbringe. Denn bei dem Konzil, das vor 50 Jahren beendet wurde, wurde auch der Wert der anderen Religionen hervorgehoben. Er hatte auch eine politische Botschaft: Das Hickhack um die Mindestsicherung sorge sicherlich nicht für ein Miteinander. Denn Solidarität sei wichtig für den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft.

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