Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
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16
18:00, Freitag, 16. April 2021
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Samstag, 17. April 2021
Seitenstetten, Jugendhaus Schacherhof
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Soziales

 

480.000 Leserinnen und Leser in NÖ können ab sofort das Pro & Kontra zu aktuellen Themen lesen. Haupt- und Ehrenamtliche der Gliederungen der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten schreiben gemeinsam mit angefragten Personen zu brennenden Themen. Der Beginn macht die Frage nach der Umstellung der Uhren auf die Sommerzeit. Mag. Armin Haiderer, Präsident der Kath. Aktion und der Pfarrer Gerhard Gruber geben sich hier den Schlagabtausch. Freuen Sie sich ab sofort jede Woche auf ein neues spannendes Thema bei Pro & Kontra in der NÖN.

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Wohnen in NÖ: Herausforderungen und Lösungsansätze
Pressekonferenz am 16. Oktober des NÖ Armutsnetzwerkes


„Wir alle brauchen ein Zuhause- Wohnen als Grundbedürfnis“ (Barbara Bühler, Koordinatorin und Obfrau NÖ Armutsnetzwerk)
Wohnen ist ein unverzichtbares Grundbedürfnis, dennoch wird es für viele immer mehr zum Luxus: Die Mietpreise sind in den letzten Jahren massiv gestiegen, die Entwicklung der Einkommen, aber auch die vorhandenen Fördersysteme puffern diese Steigerung nicht ab. Die „eigenen vier Wände“ werden für viele zu einem Armutsrisiko und für manche auch zu einem unerreichbaren Gut. Leistbare Wohnungen sind in Regionen mit guter Infrastruktur kaum noch zu finden, in ländlichen Regionen fehlt es häufig an gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsmitteln. Wohnen wird teurer: Betrug die durchschnittliche Bruttomiete (inkl. Betriebskosten) in Niederösterreich im Jahr 2007 noch 341 Euro, waren es im Jahr 2017 bereits 474 Euro (Steigerung von + 39 %).

 

Als Katholische Aktion sind wir aktives Mitglied im NÖ-Armutsnetzwerk. Wir unterstützen die beigefügte Stellungnahme zum NÖ-Sozialhilfegesetz voll inhaltlich. >> Download

 

Auf Heimatbesuch war Romero-Preisträger Martin Römer und stattete der Katholischen Männerbewegung einen Besuch ab. Er zeigte sich erfreut über die Aktion „Urlaubskleingeld“ und bedankte sich für die Unterstützung seiner Projekte aus dieser Aktion. Das Engagement von Römer würdigten auch Direktor Hans Wimmer und Kan. Gerhard Reitzinger von der Leitung der Pastoralen Dienste: „Martin Römer setzt sich in Mexiko für Menschen ganz am Rande der Gesellschaft ein und bietet ihnen Würde und Platz im Leben.“

 

„Menschen, die es ohnehin schon schwer haben, wird noch mehr genommen!“, mit diesem Appel wendet sich Barbara Bühler, Obfrau des NÖ Armutsnetzwerks, einem Netzwerk aus 23 Organisationen aus ganz Niederösterreich (unter anderem die Katholische Aktion), am 27. März an die Öffentlichkeit. Der Gesetzesentwurf zur „Sozialhilfe neu“ wird voraussichtlich im Mai im Nationalrat behandelt, danach obliegt es den Ländern Ausführungsgesetze zu beschließen. Aus der Bedarfsorientierten Mindestsicherung wird die „Sozialhilfe neu“.

 

„Österreich ist im Klimanotstand: Klimanotstand im Kopf, weil Fakten nicht erkannt werden, und in der Realität, weil wir viel zu viel CO2 emittierten“, fand Heinz Kopetz bei einem Vortrag im niederösterreichischen Landhaussaal klare Worte. Auf Einladung des Katholischen Akademikerinnen- und Akademikerverbandes waren rund 50 Personen in den Leopoldisaal des Niederösterreichischen Landhauses gekommen, wo ein hochkarätiges Panel zum Thema „Ökosoziale Steuerreform: Unabdingbare Voraussetzung zur Erreichung der Klimaziele“ diskutierte. Neben Heinz Kopetz, dem langjährigen Präsident der steirischen Landwirtschaftskammer und bis vor kurzem Präsident des Weltbiomasseverbandes, waren auf dem Podium der Präsident der Katholischen Aktion, Leopold Wimmer, Michael Trzka von der WEB Windenergie AG und Österreichs Umweltbischof Alois Schwarz vertreten.

Fotorechte: K. Brandtner
 

Die NÖ Armutskonferenz, zu der auch die Caritas der Diözese St. Pölten und die Katholische Aktion gehören, warnt vor dem „Rütteln der Grundmauern sozialer Sicherheit“ in Österreich.

Es geht uns alle an, wenn System der sozialen Sicherheit abgebaut werden. Weil wir wissen nicht, ob wir nicht irgendwann in unserem Leben darauf angewiesen sind, diese Systeme in Anspruch nehmen zu müssen.“ Mit diesen Worten warnte Barbara Bühler, Sprecherin der Arbeitsgruppe Arbeitsmarktpolitik und Obfrau des NÖ Armutsnetzwerks, vor „dem Rütteln an den Grundmauern sozialer Sicherheit“.

 

Präsident der Katholischen Aktion Österreich, Wimmer, zur Mindestsicherungsreform: Geplante Kürzungen „treffen sicher die Falschen“

Präsident der Kath. Aktion Österreich, DI Leopold Wimmer
 

In St. Pölten leben Menschen aus über 100 Nationen: von der großen türkischen Community bis zu den Neuseeländern, die eine Person zählt. Das zweitägige „Fest der Begegnung“ am 8. und 9. September am St. Pöltner Rathausplatz, das von der Betriebsseelsorge der Diözese St. Pölten organisiert wird, setzte damit ein Zeichen des Miteinanders und der Begegnung. Tausende Menschen kamen, um sich von indischen, arabischen, philippinischen oder iranischen kulinarischen Spezialitäten verwöhnen zu lassen. Und das bei den Klängen der Blaskapelle Marchviertel oder der serbischen Kindertanzgruppe.

Hauptorganisator und Betriebsseelsorger Sepp Gruber freute sich im Namen der Diözese St. Pölten über diese Initiative des Miteinanders zwischen den Religionen, Kulturen und Volksgruppen. Das Fest sei ein Zeichen, dass das Zweite Vatikanische Konzil lebe und großartige Früchte hervorbringe. Denn bei dem Konzil, das vor 50 Jahren beendet wurde, wurde auch der Wert der anderen Religionen hervorgehoben. Er hatte auch eine politische Botschaft: Das Hickhack um die Mindestsicherung sorge sicherlich nicht für ein Miteinander. Denn Solidarität sei wichtig für den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft.

>> Link zum Fotoalbum

 

„Jeder Mensch hat das Recht auf ein gutes Leben, aber nicht auf ein noch luxuriöseres, wenn es noch so viele Arme gibt“, sagte der bekannte Amstettner Arbeiterpriester und „Rote Kaplan“ Franz Sieder bei der Sommerakademie der Katholischen Arbeitnehmer/innen-Bewegung (KAB) in Gaming. Die dreitägige Tagung (Montag-Mittwoch) vernetzte Gewerkschafter und kirchliche Arbeitnehmer aus Wien, Burgenland und Niederösterreich und thematisierte heuer besonders folgende Fragen: Vermögenssteuern, Industrie 4.0 und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt sowie den Klimawandel und wie sich dadurch die Jobs entwickeln.
 
Die KAB- und Gewerkschafts-Vertreter/innen kritisierten insbesondere die niedrigen Vermögenssteuern. Hier sei Österreich mit 0,55 Prozent zum BIP das Schlusslicht in der Europäischen Union, so Referent Gerald Fröhlich von der Arbeiterkammer. Er sehe die Gefahr, dass die europäischen Länder die Körperschaftssteuern kürzen und dadurch auch die Sozialleistungen. 1 Prozent der Bevölkerung würde 37 Prozent des Vermögens besitzen, die unteren 50 Prozent dagegen nur 2,2 Prozent. Die KAB und Gewerkschaften waren sich einig, dass diese Schieflage viel stärker in die öffentliche Diskussion müsse. Diese Umverteilung müsse über Vermögenssteuern geschehen, als weiterer Schritt müsste es auch zu einer gerechteren Wohlstandsverteilung zwischen armen und reichen Staaten kommen. Die ungleiche Verteilung des Vermögens sei viel stärker in der Öffentlichkeit zu thematisieren: medial, bei den Stammtischen oder bei Hausbesuchen, waren sich die Gewerkschafts- und KAB-Vertreter/innen einig.

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