Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Jun
15
8:00, Montag, 15. Juni 2020
,
Jun
20
18:30, Samstag, 20. Juni 2020
Eggenburg, Klosterkirche
Jun
27
7:15, Samstag, 27. Juni 2020
Seitenstetten, Berg 11
 
 

Solidarität

 

Die Katholische Aktion ruft die Bundesregierung auf, wenigsten 200 Kinder aus den griechischen Flüchtlingslagern in Österreich aufzunehmen.
"Wir können nicht umhin zu weinen. Wir können nicht umhin zu reagieren.“ Die Worte, die Papst Franziskus beim „Welttag der Migranten und Flüchtlinge“ vergangenen September formulierte, fordern uns auf, zur aktuellen Situation Stellung zu beziehen. Der Krieg in Syrien und die aus ihrer Heimat vertriebenen Menschen stehen wieder im Mittelpunkt.
Als Katholische Aktion der Diözese St.Pölten finden wir es unerträglich, wie Menschen zu einem politischen Spielball gemacht werden und auf der Suche nach Schutz, Frieden und Sicherheit vor den Grenzen Europas um ihr Überleben kämpfen.
Uns ist bewusst, dass wir in Österreich nicht die Probleme in den Flüchtlingslagern auf Griechenlands Inseln lösen können. Trotzdem muss die österreichische Politik an einer tragfähigen europäischen Lösung in der Migrationsfrage mitwirken. Schließlich geht es immer um menschliche Schicksale.

 

Am vergangenen Mittwoch gastierte Christian Tod mit seiner aktuellen Doku „Free Lunch Society – Komm Komm Grundeinkommen“ im Rathaussaal Amstetten. Der Themenabend wurde von der KAB St. Pölten, der ATTAC-Regionalgruppe Mostviertel und dem Verein Südfilmfest gestaltet und fand großen Anklang bei den rund 70 Besucherinnen und Besuchern.

Stellen sie sich vor, Sie erhielten beispielsweise 12 mal im Jahr 1.500 Euro steuerfrei – egal, ob Sie einer Erwerbstätigkeit nachgingen oder nicht? Was würden Sie mit dem Geld, vor allem aber mit Ihrer Zeit anfangen? Lägen Sie den ganzen Tag faul in der Sonne, oder würden Sie sich für die Dinge engagieren, die Ihnen wirklich am Herzen liegen?

Der studierte Volkswirt und Filmemacher Christian Tod hat sich sieben Jahre lang mit dem Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ auseinandergesetzt, und zeigte mit „Free Lunch Society“ die Möglichkeiten einer zukünftigen Umsetzung  auf.
Tod ist – wie die InterviewpartnerInnen in seiner Doku – der Meinung, dass so etwas wie eine erweiterte Grundsicherung in naher Zukunft sicher kommen wird. Mit dem zunehmenden Grad der Automatisierung würden viele Berufsgruppen schlicht und einfach „aussterben“; eine weitaus höhere Arbeitslosenrate als heute wäre zukünftig die Folge.

 

Als ChristInnen und als VertreterInnen katholischer, evangelischer und orthodoxer Organisationen haben wir uns entschlossen, zur aktuellen gesellschaftlichen Lage Stellung zu beziehen, insbesondere zu den bedrückendsten Problemen wie steigende Arbeitslosigkeit und prekäre Beschäftigung, wachsende Armut und die Not geflüchteter Menschen. Diese Probleme sind Resultat eines Prozesses, durch den die Ungleichheit, die Ungerechtigkeit sowie soziale Exklusion global wie auch in Europa massiv erhöht werden.

Gesellschaftliche Polarisierung durch wachsende Ungleichheit
Dieser Prozess erzeugt steigenden Reichtum einer kleinen Oberschicht und zunehmende Armut wie auch Unsicherheit in einem wachsenden Teil der Bevölkerung. Er ruft Hoffnungslosigkeit und Wut hervor, gerade auch bei immer mehr Menschen, die sich um ihre Chancen und die ihrer Kinder gebracht fühlen und - oft zu Recht - finden, dass sie zu kurz kommen. In den USA und in den meisten Ländern Europas sind deshalb politische Parteien und Bewegungen des rechten bzw. rechtsextremen Spektrums im Vormarsch, welche die Gefühle der „Zu-kurz-Gekommenen“ gezielt ansprechen. Deren Angst und Wut wird auf „Sündenböcke“ gelenkt wie auf „die“ Flüchtlinge, „die“ Muslime oder „die“ Fremden. Auch innerhalb der Traditionsparteien werden jene Kräfte stärker, welche die Lösung in der Anpassung an rechtsautoritäre Einstellungen und Praxen suchen.

Christlich geht anders! Solidarische Antworten auf die soziale Frage.
 

Jedes Jahr in der vorösterlichen Fastenzeit gehört das Benefiz-Fastensuppenessen der Katholischen Frauenbewegung (kfb) zur guten Tradition in Niederösterreich. Auftakt war heuer das Suppenessen im niederösterreichischen Landhaus mit Landeshauptmann Erwin Pröll, Bischof Klaus Küng, Anna Rosenberger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten, und der Suppenköchin 2016, Frauenlandesrätin Barbara Schwarz. Sie bereitete eine köstliche Karotten-Sellerie-Suppe mit Curry zu. Weiters waren viele Vertreter/innen der Politik und der Kirche anwesend.

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Der Präsident des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) Erich Foglar kritisierte bei der Sommerakdemie der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung (KAB) in Gaming, „dass durch eine zu hohe Lohnsteuer die Arbeiterinnen und Arbeiter stillschweigend verarmen und an Kaufkraft verlieren“. Der KAB-Vorsitzende der Diözese St. Pölten, Josef Riegler, betonte: „Auch aus der KAB kommt Unterstützung für die überparteiliche ÖGB-Kampagne einer Steuerreform“. Riegler stimmt mit dem ÖGB-Vorsitzenden überein, dass Arbeitnehmer mit mittleren und unteren Einkommen entlastet werden müssten. Das sei im Sinne der Gerechtigkeit. Es könne nicht sein, dass Erträge aus den Kapitalvermögen überproportional steigen würden, während die Lohneinkommen stagnieren, so der KAB-Vertreter.

 

 Vor 60 Jahren feierten 7500 begeisterte katholische Arbeiterjugendliche in der Basilika Mariazell ein legendäres Glaubensfest mit dem belgischen Kardinal Joseph Leon Cardijn (1882-1967), der sich zeitlebens für Jugendliche in der Arbeitswelt engagierte.

 

Mit dem Studientag „Faire Arbeitsbedingungen – bei uns und weltweit“ machten Organisationen der Diözese St. Pölten, Caritas, Österreichischer Gewerkschaftsbund und Arbeiterkammer auf Ausbeutung in der Arbeitswelt aufmerksam.

 

Jedes Jahr in der vorösterlichen Fastenzeit gehört das Benefiz-Fastensuppenessen der Katholischen Frauenbewegung (kfb) zur guten Tradition in Niederösterreich. Auftakt war heuer das Suppenessen im niederösterreichischen Landhaus mit Anna Rosenberger, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten, Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka und dem Suppenkoch 2014 Abtpräses Christian Haidinger. Er bereitete eine köstliche Lauch-Kartoffelsuppe aus der Klosterkuchl seines Stiftes Altenburg zu. >> Link zum Bericht auf der Homepage der Diözese St. Pölten

v.l.n.r.: Landesrat Stephan Pernkopf, Generalvikar Eduard Gruber, Abtpräses Christian Haidinger, Katholische Frauenbewegung-Vorsitzende Anna Rosenberger, Landeshauptmann-Stv. Wolfgang Sobotka genießen die Lauch-Kartoffelsuppe aus der Klosterkuchl von Stift Altenburg. Über 100 Pfarren und weitere Einzelinitiativen folgen in den nächsten Tagen und Wochen.
 

Die traditionelle Fastenaktion der Diözese ruft wieder zur Unterstützung von kirchlichen Hilfsprojekten in Österreich, Afrika, Asien und Lateinamerika auf.

 

Eine breite Allianz österreichischer NGOs - darunter auch kirchliche - hat Bundeskanzler Werner Faymann in einem Offenen Brief dazu aufgefordert, an der Implementierung einer umfassenden Finanztran

 

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