Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
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PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Okt
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Samstag, 01. Oktober 2022
St. Pölten, Bildungshaus St. Hippolyt
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15:00, Samstag, 01. Oktober 2022
Krems an der Donau, Piaristengasse 1
Okt
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17:00, Samstag, 01. Oktober 2022
Eggenburg, Baptist-Stöger Platz 2
 
 

Schöpfung

 

St. Pölten, 09.10.2015 (dsp) Eine Pilgergruppe wird vom Samstag, 17.10. bis Sonntag, 8.11.2015 von Wien und Niederösterreich nach Salzburg pilgern, um auf die Weltklimakonferenz in Paris hinzuweisen. „Es geht um diese unsere Welt. Wir wissen, dass wir 4 bis 7 Planeten bräuchten, wenn wir unseren Lebenstil nicht ändern“, so Axel Isenbart, Umweltbeauftragter der Diözese St. Pölten. Armut und Klima seien zusammengehörende Brennpunkte. Auf dem Weg werden die unbedingt notwendigen persönlichen und politischen Verhaltensänderungen für eine klimagerechte Zukunft thematisiert und unsere Solidarität mit jenen Menschen zum Ausdruck gebracht, die vom Klimawandel am stärksten betroffen sind.

Foto: Der Umweltbeauftragte der Diözese St. Pölten, Axel Isenbart, und der Sindelburger Pfarrer Manfred Heiderer laden zum Mitgehen ein
 

KAÖ-Präsidentin Schaffelhofer zum „Tag der Schöpfung“ am 1. September: Kirche kann und muss bei der Umsetzung eines schöpfungsgerechten Lebensstils vorne dabei sein – „Zukunftsforum“ hat bereits viele konkrete Vorschläge vorgelegt „Die Kirche kann und muss in der Umsetzung eines tatsächlich nachhaltigen Lebensstils und Wirtschaftens vorne dabei sein“, erklärt die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer, zum kirchlichen „Tag der Schöpfung“ am 1. September. Die katholische Kirche in Österreich habe sich in ihrem laufenden „Zukunftsforum“ intensiv damit befasst, welche nächsten konkreten Schritte sie für einen schonenden Umgang mit der Umwelt und für eine gerechte Verteilung der Ressourcen hierzulande und weltweit setzen kann. Diese gelte es nun umzusetzen, so Schaffelhofer.

 

Such- und Ratespiel rund um biblische Personen und Pflanzen in der Garten Tulln

Noah, Sahra und Abraham, Josef, Maria aus Magdala, Petrus und viele andere biblische Persönlichkeiten erwarten Sie/dich am Sonntag, den 20.09.2015 von 13:00 bis 17:00 Uhr im Gelände der Garten Tulln.

 

Nach der Umweltenzyklika "Laudato si" von Anfang Juni 2015 folgt nun die nächste Öko-Initiative von Papst Franziskus. Mit einem Schreiben kündigt er die die Einführung eines jährlichen Gebetstages für die Schöpfung am 1. September an. Franziskus greift damit eine orthodoxe Idee auf.
Eine neue Arbeitshilfe zum ökumenischen Tag der Schöpfung wurde von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) veröffentlicht. Einen Download dazu finden Sie auf der Startseite der Homepage des Deutschen Liturgischen Institutes.  >> Link zur Homepage "Deutsches Liturgisches Institut"

>> Download Artikel aus kirche bunt 33/2015

 

Eine Pilgergruppe wird von Samstag, 17. 10. – Sonntag, 8. 11. 2015 von Wien nach Salzburg pilgern um auf die Weltklimakonferenz in Paris hinzuweisen. Es geht um diese unsere Welt. Wir wissen, dass wir 4 – 7 Planeten bräuchten, wenn wir unseren Lebenstil nicht ändern. Armut und Klima sind zusammengehörende Brennpunkte. Auf dem Weg werden die unbedingt notwendigen persönlichen und politischen Verhaltensänderungen für eine klimagerechte Zukunft thematisiert.
Der Weg wird ungefähr am Jakobsweg Wien-Salzburg verlaufen. Mitwirkende Gruppen, Pfarren, Gemeinden etc. können die Pilgernden zu einer klimarelevanten Station/Veranstaltung am Pilgerweg einladen. Der Kerngruppe von ca. 5 Personen können sich täglich Gruppen und Einzelpersonen anschließen. 

 

Die Aktion „Wir RADLn in die Kirche“ findet heuer bereits zum vierten Mal statt. Gläubige aller Konfessionen sind aufgerufen, ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen und den Gottesdienst am 20. September mit dem Fahrrad zu besuchen. Das Ziel ist, möglichst viele Menschen zum RADLn im Alltag zu bewegen. Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion, verweist in diesem Zusammenhang auf die neue Enzyklika von Papst Franziskus: „Wieviel Mensch verträgt die Erde? In der neuen Enzyklika ‚Laudato si‘ - benannt nach dem Sonnengesang des heiligen Franziskus - ruft der Papst die Menschheit zur ökologischen Bekehrung auf. Tun wir viele kleine Schritte hin zu einem umweltverträglichen und sozialen Lebensstil.“

 

„Durch die gesamte Enzyklika zieht sich als roter Faden die menschliche Dimension von Ökologie“, betonte Bischof Klaus Küng bei der Präsentation der Enzyklika „Laudato Si'. Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ in St. Pölten. Das „gemeinsame Haus“ des Titels umschließe in dieser zweiten Enzyklika von Papst Franziskus die gesamte Schöpfung, so Küng. Wesentlich für den Papst sei ein „antifragmentarischer Blick“ auf die Welt, in der „alles miteinander verbunden ist“. „Wenn man die Enzyklika liest, versteht man, warum Kardinal Bergoglio den Namen Franziskus gewählt hat“, sagte Küng, der der Enzyklika „eine große geschichtliche Bedeutung“ in der Reihe der bisherigen Sozialenzykliken zuschreibt.

 

Die Amstettner Pfarren haben sich zum Ziel gesetzt einmal um die Welt zu radeln. Im Rahmen des landesweiten Aktionstages „Wir RADLn in die Kirche“ gilt es bis zum 20. September gemeinsam  40.075 km  zu er-RADLn. Die Amstettner Christen starteten gemeinsam am Sonntag den 21. Juni nach einem ökumenischen Gottesdienst und der Segnung der Räder von der Herz Jesu Kirche und radeln durch die Stadt zur evangelischen Pfarrkirche in der Preinsbacherstraße. Dort konnten sich alle RadlerInnen, aber auch alle, die zu Fuß den Weg von der Herz Jesu Kirche zurückgelegt haben, bei einer Agape mit regionalen und fairen Köstlichkeiten stärken.

 

Hochrangige Umwelt-Fachexperten aus Wissenschaft, Staat und Kirche nahmen am Freitag in Wien an einem Hearing des "Zukunftsforums" der Katholischen Aktion teil, bei dem über die Themen "Energiewende", "zukunftsfähige Ernährung", eine "faire Welt für alle" und "gerechte Wirtschaft" beraten wurde.

Ein "offener Prozess ohne innerkirchliche Nabelschau" sei angestrebt, erklärte Norbert Thanhoffer, Vizepräsident der mit dem Projekt beauftragten Katholischen Aktion (KAÖ); KAÖ-Generalsekretär Josef Pumberger kündigte die Erarbeitung konkreter Handlungswege der Kirche abseits von Lehrschreiben und Thesenpapieren an. Für Ernst Sandriesser, Sprecher der kirchlichen Umweltbeauftragten, der gemeinsam mit der steirischen Umweltbeauftragen Hemma Opis-Pieber das Konzept für dieses Hearing entwickelt hat, muss die Kirche glaubwürdig nachhaltig wirtschaften und deshalb müssen vom Zukunftsforum „Leuchturmprojekte“ ausgehen, an denen die Kirche modellhaft lernen kann.
Zu Ökologie und Schöpfungsverantwortung gibt es schon ausreichend viele Grundlagentexte, doch muss an der Umsetzung stärker gearbeitet werden, betonte Österreichs "Umweltbischof" Alois Schwarz. Dabei gelte es, auf "Hebelwirkungen" zu setzen und durch Handlungsmotivationen zu einem Wachsen, Gedeihen und Entfalten nachhaltiger Initiativen zu erlauben. Zu einem "Hebel für Veränderung" könne etwa die aktuell überprüfte Vorgabe an die Diözesen werden, ethisch zu investieren. Zudem müsse laut dem Kärntner Bischof das Beispiel von "Pionieren" in kirchlichen Reihen mehr ausgetauscht werden, damit diese mehr Nachahmer finden.

 

In Niederösterreich wird es weiterhin "Energie-Spar-Pfarren" geben. Pfarrgemeinden seien "wichtige Partner der blau-gelben Energiebewegung", deren Ziel es sei, Ende 2015 in Niederösterreich "Strom zur Gänze aus Wasser, Wind, Biomasse und Sonne bereitzustellen", betonte Energie-Landesrat Stephan Pernkopf. Die 2013 gestartete erfolgreiche Aktion "Energie-Spar-Pfarre" werde daher bis 2015 verlängert. Mit ihr sollen Glaubensgemeinschaften in Niederösterreich unterstützt werden, Energie zu sparen und die Gebäudetechnik ihrer Kirchen, Gebetshäuser und Pfarrhöfe zu modernisieren. Seit dem Beginn im März 2013 seien schon über 100 Energie-Beratungen in den niederösterreichischen Pfarren durchgeführt und viele konkrete Maßnahmen umgesetzt worden. Pernkopf nannte als Beispiele: Beleuchtungen wurden auf LED umgestellt, Pelletsheizungen installiert, thermische Sanierungen durchgeführt und Photovoltaikanlagen montiert. "Durch die Aktion leisten wir gemeinsam einen Beitrag zur Schöpfungsverantwortung", so der Landespolitiker. Info: http://www.ka-stpoelten.at/einrichtungen/katholischeaktion/energie-spar-pfarre

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