Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Dez
15
19:00, Freitag, 15. Dezember 2017
Seitenstetten, Berg 11
Dez
16
19:00, Samstag, 16. Dezember 2017
,
Nov
18
20:00, Samstag, 18. November 2017
Blindenmarkt, Hauptstraße 11
 
 

Schöpfung

 

Die Pastoralen Dienste bieten einen kleinen Folder mit Gebeten von Papst Franziskus aus Laudato si an. Zu bestellen sind diese unter 02742/324-3315.

Bild der Folder "Gebet mit der Schöpfung, für unsere Erde"
 

Am Sonntag, den 17. September, haben tausende Gläubige ein Zeichen für umweltfreundliche Mobilität gesetzt: Sie folgten - trotz schlechten Wetters - dem Aufruf von "RADLand Niederösterreich" und ihren Pfarrgemeinden und kamen per Fahrrad zum Gottesdienst. Mehr als 100 Pfarren nahmen an der Initiative von Land Niederösterreich und der Initiative "RADLand Niederösterreich" teil, die bereits zum fünften Mal stattfand. Die niederösterreichischen Pfarren ließen sich im Rahmen der Aktion "Wir RADLn in die Kirche" viel einfallen. So veranstaltete zum Beispiel die Pfarre Großgöttfritz eine Stern-Radwallfahrt nach St. Wolfgang bei Weitra.

Hafnerbach
 
Klimabündnis und kirchliche Umweltbeauftragte sind eine Kooperation eingegangen - der gemeinsame Klimaschutzlehrgang ist fertig und ab sofort zur Anmeldung geöffnet!

Die Ausbildung schult die Teilnehmenden für Klimaschutz vor Ort, in der Gemeinde, in der Pfarre. Das Programm bietet gerade für engagierte kirchliche Haupt- und Ehrenamtliche viele Anknüpfungspunkte und ist sicher ein Gewinn - sowohl inhaltlich, als auch wegen der guten Vernetzungsmöglichkeiten. Eine beeindruckende Anzahl von kompetenten Vortragenden steht für die Module zur Verfügung, zusätzlich wird es ein eigenes Modul "Kirchlicher Klimaschutz" mit vielen best-practice-Beispielen geben. Gerne unterstützen wir finanziell durch den diözesanen Innovationstopf bzw. die Personalentwicklung! Die Plätze sind begrenzt, daher bitte nicht zu lange abwarten.

Zusätzlich wird es ein eigenes Modul "Kirchlicher Klimaschutz" mit vielen best-practice-Beispielen geben. Herzliche Einladung zu diesem Fortbildungstag am 1. April 2017 in Wr. Neustadt, der auch als Einzelmodul zu buchen ist.

Informationen: Dipl. Geol. Axel Isenbart, Tel: 02742/324-3371, mail: a.isenbart@kirche.at

>> Download Programm Klimaschutzlehrgang, ink. Zusatzmodul "Kirchlicher Klimaschutz"

 
 

Preisträger des Umweltpreises der Katholischen Aktion der Diözesen St. Pölten und Wien sowie des Landes Niederösterreich sind die Pfarren Langenrohr, Niedernondorf und Pöchlarn aus dem Gebiet der Diözese St. Pölten. Preisträger aus der Erzdiözese Wien sind die Pfarren Stockerau und Kritzendorf. Weiterer Preisträger ist die evangelische Pfarrgemeinde Amstetten-Waidhofen/Ybbs. Bei einem Festakt im Niederösterreichischen Landhaus wurden die Auszeichnungen übergeben, die Preise sind mit je 800 Euro dotiert.

 

Im Rahmen der 5. Theologischen Umweltgespräche kam es im bischöflichen Sommerrefektorium zu einer besonderen und gut besuchten Podiumsdiskussion: KA-Präsident Armin Haiderer, Tierschutzaktivist Martin Balluch vom Verein gegen Tierfabriken und Paloma Fernandez de la Hoz von der Katholischen Sozialakademie Österreichs diskutierten moderiert von Axel Isenbart anhand der Frage ob Jesus heute Vegetarier wäre über Tierethik und den (christlichen) Umgang mit der Schöpfung.
Tenor der Veranstaltung war, dass Tiere einen Mehrwert haben und dass Nahrung ethisch vertretbar hergestellt werden solle. KA-Präsident Haiderer meinte, dass laut exegetischem Befund Jesus wohl kein Vegetarier gewesen sei. Als Jude der damaligen Zeit sei er aber auch kein „Fleischtiger“ gewesen. Gerade heute würde er auf Tierleid aufmerksam machen. Die Heilige Schrift halte die Menschen generell zum Staunen und zur Ehrfurcht vor Gottes Schöpfung an, aber nicht zur Ausbeutung der Natur. Haiderer ist es ein Anliegen, dass Tiere in das Thema Lebensschutz hineingenommen werden. Darüber hinaus betonte er die Wichtigkeit einer verantwortenden Bauernschaft in der Gegenwart.

 

„Auch wenn es manchmal schmerzlich ist, sich von einigen üblichen Verhaltensweise oder Ansprüchen im Alltag zu verabschieden, so ist eine Entscheidung für mehr Einfachheit im Alltagsleben, eine Bereicherung und keine Verarmung“, so Diözesanbischof Klaus Küng anlässlich des Weltgebetstages für die Bewahrung der Schöpfung am 1. September. Dadurch könne eine neue Freiheit für sich und im Umgang mit den Dingen erlangt werden.

Plakat zur Schöpfungszeit von der Kath. Aktion der Diözese St. Pölten
 

Gläubige aller Konfessionen sind aufgerufen, ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen und den Gottesdienst am 18. September mit dem Fahrrad zu besuchen. Das Ziel ist es, möglichst viele Menschen zum RADLn im Alltag zu bewegen. Die Siegerpfarre wird mit einem 500 Euro-Gutschein für das nächste Pfarrfest belohnt.
 
Kurze Strecken mit dem Fahrrad

„Die Hälfte unserer täglichen Wege ist kürzer als fünf Kilometer. Eine Strecke, die sich bequem mit dem Fahrrad zurückgelegen lässt, was wiederum der Umwelt zugute kommt. Darauf möchten wir am 18. September aufmerksam machen und rufen alle Gläubigen auf, mit in die Kirche zu radeln“, lädt Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf zum Mitmachen ein.

Statt mit dem Auto sollen Gläubige den Weg zur Kirche am 18. September auf dem Fahrrad zurücklegen. Alleine im letzten Jahr beteiligten sich über 70 Pfarrgemeinden an der gemeinsamen Aktion von Land Niederösterreich und der Initiative „RADLand Niederösterreich“. Unterstützer sind auch heuer wieder die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten, das Umweltbüro der Erzdiözese Wien und die Evangelische Kirche Niederösterreich.

Foto (NLK Reinberger): Christa Ruspeckhofer (Energie- und Umweltagentur NÖ), Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf, Diözesanbischof Klaus Küng Karl-Jürgen Romanowski (Evangelische Kirche in Niederösterreich), Armin Haiderer (Präsident der Katholischen Aktion)
 
 

Best practice - Beispiele aus den Pfarren

Pfarrverband Ollersbach - UmweltworkshopsPfarrverband Ollersbach: Alle Produkte für das auf allen Linien umweltfreundliches und umweltschonendes Pfarrfest wurden von Nahversorgern aus der Region besorgt, alle Altersgruppen waren beim Fest aktiv mit einbezogen und für Kinder gab es einen eigenen Umweltworkshop, berichteten die Juroren.

 

Mit einem großen Festakt wurde der Bibelgarten in der „Garten Tulln“ eröffnet und von Generalvikar Eduard Gruber gesegnet. Hauptinitiatorin Maria Meyer-Nolz freute sich: „Viele haben mitgeholfen und wir laden weiter ein, daran mitzuarbeiten.“ Es solle ein Ort der Begegnung und der Beschäftigung mit der Heiligen Schrift werden. Ausdrücklich dankte Meyer-Nolz, die das Projekt anfangs mit Pastoralassistent Stefan Mayerhofer gestartet hat, ua. Sepp Winklmayr, Direktor der Pastoralen Dienste, für die Unterstützung. Generalvikar Gruber verwies bei der Wortgottesfeier auf die Bedeutung des Gartens für Christen. Zur Realität des Lebens würden aber auch Steppe und Wüste zählen, die ebenfalls im Bibelgarten zu finden sind.

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