Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Dez
13
18:30, Mittwoch, 13. Dezember 2017
St. Pölten, Bildungshaus St. Hippolyt
Dez
14
19:00, Donnerstag, 14. Dezember 2017
St. Pölten, Maria Ward Haus, Stattersdorf
Dez
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19:00, Freitag, 15. Dezember 2017
Seitenstetten, Berg 11
 
 

Politik

 

Das NÖ Armutsnetzwerk und die Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten fordern bei einer Protestkundgebung in St. Pölten heute ein Umdenken der verantwortlichen Landespolitiker/innen: „Eine Mindestsicherung, die zum Leben reicht schafft gesellschaftlichen Mehrwert für alle!“
 
Anlässlich des Jahrestages der Landtagssitzung, am 17.11.2016 in der die Verschärfungen des NÖ Mindestsicherungsgesetzes beschlossen wurden, machen die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten und das NÖ Armutsnetzwerk mit einer Protestkundgebung darauf aufmerksam, dass von einem guten sozialen Netz alle profitieren, die im November letzten Jahres im NÖ Landtag beschlossenen Verschärfungen jedoch vielen Menschen in Niederösterreich Perspektiven nehmen: „Ich habe hier mein Zuhause, ich möchte nicht wieder weg, aber ich weiß nicht mehr wie ich meine Miete und mein Essen bezahlen soll, seit die BMS light (572 Euro) eingeführt wurde“ so eine betroffene alleinstehende Frau. Seit der im November 2016 beschlossene Deckelung der Mindestsicherung sowie den Mindeststandard Integration wissen Betroffene in NÖ oft nicht mehr, wie sie ihr Leben bestreiten sollen. Über ein Drittel der Menschen, die von der Bedarfsorientierten Mindestsicherung leben seien Kinder, in St. Pölten seien es sogar 4 von 10 Bezieher/innen.

 

Die Katholische Aktion lud am Abend des 4. Oktober, gemeinsam mit einem Kremser Personenkomitee, zu einer hochkarätigen Diskussion mit Politikern. Unter dem Motto „christlich geht anders“ wurden die Parteien auf ihre Positionen zum Thema soziale Gerechtigkeit angefragt.
Armin Haiderer, der Präsident der Katholischen Aktion betonte in seinem Eröffnungstatement, dass die gesellschaftlichen und politischen Situationen in Österreich komplexer und vielschichtiger geworden seien. Längst wählen kirchlich Engagierte auch andere Parteien als jene, die man am ehesten vermuten würde. Keine politische Partei Österreichs habe einen Alleinvertretungsanspruch auf die Marken „christlich“, „Solidarität“ oder „Gerechtigkeit“, auch innerhalb der Christinnen und Christen ist die politische Pluralität selbstverständlich. Wen man nun als Christ am besten wählen soll, hängt schlicht und ergreifend von der persönlichen Prioritätenliste ab. Liegt der persönliche Schwerpunkt etwa auf dem Gebiet des Umgangs mit Flüchtlingen, der Fokus auf Schöpfungsverantwortung und Ökologie, sind sie der Meinung, christliche Werte kommen am ehesten beim Umgang mit ungeborenem Leben bzw. dem Lebensschutz zum Vorschein, oder spielt für sie Bildung und die damit verbundene religiöse Erziehung an Schulen eine entscheidende Rolle, so ist die Entscheidung wen man als Christ wählen soll vermutlich jeweils eine Andere.

 

Die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) tritt für eine Weiterentwicklung und Vertiefung der Europäischen Union ein. In einem Positionspapier im Blick auf die Nationalratswahl am 15. Oktober kritisiert die größte katholische Laienorganisation Tendenzen nationaler Abschottung und antidemokratische Entwicklungen.
>> Link zum Positionspapier mit den Themen Flüchtlingspolitik, Demokratie, Umweltpolitik
 
Alle Gesetze und Maßnahmen sollen künftig darauf hin geprüft werden, wie familienfreundlich sie sind: Das fordert die Katholische Aktion Österreich (KAÖ) vom künftigen Parlament bzw. der nächsten Bundesregierung. „Familien bedeuten Zukunft. In der Familienpolitik ist daher stets die Frage nach der Nachhaltigkeit bestimmter Maßnahmen im Sinne der zukünftigen Generationen zu stellen“, so die KAÖ. Daher sollte bei Gesetzen und Verordnungen im Interesse aller Familien und ihrer Mitglieder eine Familienfreundlichkeitsprüfung stattfinden, heißt es in einer Stellungnahme der Katholischen Aktion zur bevorstehenden Nationalratswahl zu den Themen Familie, Kinder, Jugend, Lebensschutz, Pflege und Inklusion.
>> Link zum Positionspapier

KAÖ-Positonen im Blick auf die Nationalratswahl: Für konfessionellen Religionsunterricht und ersatzweise verpflichtenden Ethikunterricht – Kritik am Zurückdrängen religiöser Symbole aus der Öffentlichkeit und an Bestrebungen zur Aushöhlung des freien Sonntags
>> Link zum Positionspapier

 
Mittwoch, 4.10.2017, 19. Uhr, 3500 Krems, BRG Ringstraße, E.Hofbauerstraße

Die Katholische Aktion St. Pölten und ein Kremser Personenkomitee laden PolitikerInnen der Parteien, die für die Nationalratswahlen am 15. Oktober kandidieren, zu einer Diskussion über diese Anliegen ein. Abtpräses Christian Haidinger, Vorsitzender der Superiorenkonferenz der männlichen Orden Österreichs, und Gabriele Kienesberger Koordinatorin von „Christlich geht anders“ werden die Initiative präsentieren und mit den Parteienvertretern und dem Publikum in ein Gespräch darüber eintreten. Ziel der Veranstaltung ist es, sich eine fundierte Meinung über die Positionen der politischen Parteien zu Fragen nach ihren „christlichen Werten“ und ihren Antworten auf das Thema der sozialen Gerechtigkeit bilden zu können. www.christlichgehtanders.at

•Abtpräses Christian Haidinger, Vorsitzender der Superiorenkonferenz
•Gabriele Kienesberger, Koordinatorin von „Christlich geht anders“
•Daniel Landau, Die Grünen
•Lukas Mandl, ÖVP, Obmann des Europaausschusses, Vizebürgermeister in Gerasdorf
•Wolfgang Mahrer, KPÖplus
•Dr. Reinhard Resch, SPÖ, Bürgermeister der Stadt Krems
•Andreas Karlsböck, FPÖ angefragt

Moderation: Dr.in Eva Vetter

>> Download Einladung

 

Eintragungswoche 23.-30. Jänner 2017

Das Handelsabkommen mit Kanada (CETA) liegt vor. Jene mit Amerika (TTIP) und das Dienstleistungsabkommen (TiSA) werden noch verhandelt. Ende Jänner gibt es für alle Österreicherinnen und Österreicher die Möglichkeit, an einem Volksbegehren gegen diese Freihandelsabkommen teilzunehmen. (Den genauen Wortlaut finden Sie auf www.volksbegehren.jetzt und https://www.facebook.com/gegenttipcetatisa/)

Die Katholische Aktion der Erzdiözese Wien und ihre PartnerInnen, sowie auch die KA St. Pölten unterstützt das Volksbegehren, weil …
•… durch die Freihandelsabkommen, so wie sie jetzt verhandelt werden, keine Verbesserung der Lebensqualität zu erwarten ist, weil Arbeits- und Umweltstandards dereguliert werden könnten. (Die USA haben beispielsweise von acht Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)  nur zwei anerkannt.)
•… ein gerechtes Wirtschaftssystem die Umwelt schützen und für mehr Gerechtigkeit sorgen

>> Link zur Homepage der KA Wien mit vielen Informationen, Downloads, Statements

> Link zum Folder (erstellt von der KA Wien)

Weihbischof Franz Scharl, KA-Generalsekretär Christoph Watz u.a. mit KAB-Vorsitzendem Philipp Kuhlmann: „CETA, TTIP und TiSA sind in der derzeitigen Form nicht akzeptierbar“. (Foto: KAB, J. Petschinger)
 

Kirchliche Organisationen der Diözese St. Pölten engagieren sich entschieden gegen das Transatlantische Handelsabkommen TTIP. TTIP diene nur einem sehr kleinen Teil der Menschen, so Erwin Burghofer von der Katholischen ArbeitnehmerInnen-Bewegung der Diözese St. Pölten. Die Grundsätze der christlichen Soziallehre würden nicht annähernd bedacht. „Das größtmögliche Wohl aller, Gemeinwohl, Gerechtigkeit sowie Demokratie sind jedweder Handels- oder Zollerleichterung voran zu reihen“. Kritisiert wird, dass das Abkommen kaum positive Auswirkungen, aber "verheerende soziale Folgen" mit sich bringen würden.

 
 

KMB-Sommerakademie: Mitgestaltung in Kirche und Gesellschaft St. Pölten, 15.07.2014 (dsp) aft gebe es durchaus Gestaltungsräume, wie Friewald-Hofbauer erklärte.

 

31 Bildungsveranstaltungen - Abschluss in Seitenstetten
Mit der ambitionierten Vortrags- und Seminarreihe „Kirche.Macht.Politik“ trugen mehrere diözesane Einrichtungen zwischen September und April zur politischen Bildung im Land bei. Markus Schmidinger, einer der Hauptorganisatoren, zieht bei der Schlussveranstaltung in Seitenstetten ein positives Resümee: „Hunderte Teilnehmer wurden damit befähigt, kaum durchschaubare politische Vorgänge zu durchleuchten.“ Sie seien damit angeregt und ermutigt worden, ihre Möglichkeiten für konkretes politisches Handeln wahrzunehmen und zu erweitern – sei es im Großen oder im ganz Kleinen. 

 

Für eine breite Debatte zur Abtreibung ohne Tabus spricht sich der Katholische Familienverband Österreichs (KFÖ) aus.

 
 

Gabor Pinter, aus Ungarn stammender Vatikan-Diplomat, wird Nuntiaturrat in Wien, wie das vatikanische Staatssekretariat mitteilte.

 

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