Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Dez
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18:30, Mittwoch, 13. Dezember 2017
St. Pölten, Bildungshaus St. Hippolyt
Dez
14
19:00, Donnerstag, 14. Dezember 2017
St. Pölten, Maria Ward Haus, Stattersdorf
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19:00, Freitag, 15. Dezember 2017
Seitenstetten, Berg 11
 
 

Pfarre

 

Bei einem ökumenischen Studientag im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt unter dem Titel „Genug für alle. Die Option für die Armen in der Praxis unserer Pfarrgemeinden“ wurde Mut gemacht zum Handeln an der Basis. Grundsätzlich sei – global gesehen - genug für alle Menschen da, aber nicht bei dem Lebensstil, den wir derzeit im Westen pflegen.
 
Magdalena Holztrattner, die Direktorin der Katholischen Sozialakademie Österreichs, fasste den Studientag zusammen: „Genug für alle - bedeutet weniger für uns. Die biblischen Texte, allen voran Jesaja fordern, dass die Gottesliebe sich in der Nächstenliebe erweisen muss und dass Liebe politisch werden muss: Nicht mehr betteln, sondern gerechte Strukturen schaffen.“ Die „Option für die Armen" sei der rote Faden des Evangeliums. Sie rief zu einem zukunftsfähigen persönlichen Lebensstil auf, der „ein weniger als mehr" wahrnehme. Das „eigene Genug“ habe eine gesellschaftsfördernde Wirkung. Wichtig sei dabei immer wieder den Alltag zu unterbrechen, sich einmal am Tag zu fragen: "Wofür lebe ich, was will ich von Herzen gerne tun, wofür bin ich dankbar?“ Mit so einer Haltung könne die destruktive Konsumhaltung überwunden werden und Lebensfreude wachsen.

 

Die "Option für die Armen" in der Praxis unserer Pfarrgemeinden
Ökumenischer Studientag am 17. November von 16 - 21 Uhr im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten

mit Martin Schenk (Diakonie), Bischof Andrej (Serb.-orth. Kirche), Magdalena Holztrattner (ksoe) und vielen Best Practice Beispielen: Obdachlosigkeit (Emmaus), Nothilfe in Pfarren (Caritas), Grundeinkommen (KAB-BS), Flüchtlingsbetreuung (evang. KIrche)

Mit dem Sozialwort von 2003 hat der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) einen Meilenstein gesetzt. Mit der Arbeitshilfe „Solidarische Gemeinde“ fasste der ÖRKÖ die Ergebnisse des Prozesses „Sozialwort 10+“ zusammen und machte sie für die Arbeit der Pfarrgemeinden fruchtbar. Sie werden ermutigt, die „Option für die Armen“ in der Praxis zu leben. Es ist genug für alle da.

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Fachtag Kirchliche Sonnenenergie, Photovoltaik und Solarthermie für Pfarrgemeinden, Orden und kirchliche Einrichtungen

Die fünf besten Gründe, jetzt Sonnenenergie am eigenen Dach zu nutzen, kirchliche Good Practice-Beispiele, mögliche Erstberatung direkt während des Fachtags: Wie die eigene
Anlage verwirklichen? Infos, gelungene kirchliche Praxisbeispiele, Erfahrungsaustausch und Erstberatung.
Die Veranstaltung richtet sich an Umwelt-, Energie- und Baubeauftragte und ehrenamtlich Mitarbeitende in kirchlichen Einrichtungen (Pfarren, diözesane Stellen, Ordensgemeinschaften)
aus ganz Österreich.

Mittwoch, 8. November 2017
9:45-16:00 Uhr, Ort: Kath. Privatschule Sta. Christiana, Willergasse 55, 1230 Wien (Bus 60A oder Bus 255).
TeilnehmerInnenbeitrag: 15 Euro (inkl. Mittagessen).
Infos und Detailprogramm: www.schoepfung.at Anmeldung
Kontakt: Anna Kirchengast, 0676 8742 2617,

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Die Katholische Jugend der Diözese St. Pölten war im letzten Arbeitsjahr mit dem Projekt "KJ on Tour" in 25 Pfarren unterwegs, um sich mit engagierten Jugendlichen vor Ort auszutauschen. 2800 Kilometer wurden bislang insgesamt zurückgelegt, um die Kommunikation zwischen Pfarrgruppen und diözesaner Servicestelle zu verbessern und das gegenseitige Vertrauen zu stärken. Hauptsächlich geht es um die jungen Menschen selbst: „Ihre Interessen sind wichtige Impulse für unsere Arbeit”, betont KJ-Fachbereichsleiterin Cornelia Geiger. Ab September wird das erfolgreiche Projekt fortgesetzt.

Energie Spar Pfarre

Aktion “Energie-Spar-Pfarre“ wird verlängert und ausgeweitet
PERNKOPF: Gemeinsamer Beitrag zur Schöpfungsverantwortung
 

PERNKOPF: Gemeinsamer Beitrag zur Schöpfungsverantwortung

Bereits seit März 2013 fördert das Land Niederösterreich mit der Aktion „Energie-Spar-Pfarre“ das Energiesparen und den Einsatz erneuerbarer Energien in den Pfarrhöfen und Kirchen. Seit Beginn der Förderaktion wurden 150 Pfarren ausführlich beraten und 70 Pfarren bei 123 konkreten Maßnahmen mit gesamt 400.000 Euro unterstützt.

Die erfolgreiche Aktion wird nun bis September 2020 verlängert. "Gerade in der stillen Zeit des Jahres bringen die Pfarren Licht ins Herz der Menschen. Durch die Aktion leisten wir gemeinsam einen Beitrag zur Schöpfungsverantwortung", so Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf.

Superintendent Mag. Lars Müller-Marienburg, Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Weihbischof Dipl.-Ing. Mag. Stephan Turnovszky
 

Am diesjährigen Aktions-Sonntag gab es mit über 80 Pfarren in Niederösterreich bisher die höchste Beteiligung. Trotz Wolken und regionalen Regenschauern kam wieder eine große Zahl Gläubiger mit dem Fahrrad zum Gottesdienst.

Pfarre Langenhart
Nicht nur Gottesdienste sondern auch zahlreiche gemeinschaftliche Aktivitäten fanden statt. Fahrradsegnungen, Sternfahrten und Rad-Wallfahrten standen quer durch Niederösterreich am Programm.

Wir radln in die Kirche in Langenhart
 

Mit dem Thema „Männerleben“ befasste sich die Katholische Männerbewegung (KMB) bei ihrer Herbstkonferenz am 17. September 2016 im Bildungshaus Stift Zwettl. Dabei wurde aufgezeigt, wie sich Männer im pfarrlichen Leben und besonders in der eigenen Familie engagieren können

Im Eröffnungsreferat präsentierte DSA Matthias Geitzenauer die Männerberatung der Caritas St. Pölten. An 15 Standorten in der Diözese wird seit 2003 strukturierte „Begleitung in besonderen Lebensphasen von Männern“ angeboten. „Hauptsächlich 30- bis 50-jährige kommen in die Beratung. Die Partnerschaft, psychische Probleme sowie Gewalt sind die Hauptinhalte der Beratung.“ so der Leiter von Rat und Hilfe innerhalb der Caritas. Männer hätte die Chance, offen und ehrlich zu reden, ohne Angst, dass es negative Konsequenzen für deren Leben gäbe.
Die Rahmenbedingungen für ein gelungenes Männerleben hätten sich jedoch geändert. Ein Problem sei der Konflikt zwischen Wirtschaftswelt und Familienwelt: „Was kann man einer Familie an Belastung zumuten? Das gelte für Männer und Frauen gleich“ so der Referent. Er sehe bei Männern noch viel Potential, das eigene Leben zu leben, hier speziell bei den eigenen Kindern. „Es braucht ein gleichberechtigtes Leben der Geschlechter“, so Geitzenauer.

 

Lange Nacht der Kirchen: Pforte der Barmherzigkeit

Durchwegs fröhliche Stimmung war bei den 270 Veranstaltungen der 9. Langen Nacht der Kirchen in der Diözese St. Pölten. Trotz gleichzeitiger Eröffnung der Fußball-EM konnte ein neuer Besucherrekord erreicht werden. Begegnungen und Gespräche, Kunstgenuss und Kulinarisches, Gottesdienste und Besinnung zogen an diesem warmen Sommerabend und in der lauen Nacht geschätzte 30.000 Besucher in die Kirchen und auf die Plätze. Die Veranstaltungsorte waren bei zahlreichen Programmpunkten buchstäblich bis zum letzten Platz gefüllt.
laufend neue Fotos hier

 

Die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten führt 2016 in Kooperation mit der Evangelischen Kirche NÖ und der Erzdiözese Wien den „Diözesanen Umweltpreis“ durch. Mit dem Umweltpreis wolle die Katholische Aktion die Pfarren unterstützen umweltfreundlich und ökologisch zu wirtschaften bzw. motivieren dies zu tun. Dabei wird das Augenmerk auf verschiedene Schwerpunkte gelegt.
 
Folgende Bereiche könnten Pfarren, die sich bewerben, in den Blick nehmen: Kirchliche Gebäude (Energiebuchhaltung, Wärmedämmung, Umstieg auf LED-Beleuchtung etc.); Naturschutz (Pfarrgarten ökologisch pflegen; Basteln von Bienenhotels mit Kindern; Biologische Bewirtschaftung der Pfarrgründe); Pfarrfeste (Umweltaktivitäten für Kinder; Müllreduktion durch Mehrweggeschirr; vegetarische Gerichte …); Einkauf (Müll vermeiden; umweltschonende Putzmittel; Recyclingpapier für Briefe, …); Verkehr (Teilnahme an 'Wir radeln in die Kirche', Beteiligung an 'Autofasten in der Fastenzeit', E-Tankstelle einrichten …); Liturgie (Thema Schöpfung beim Erntedankfest, Fahrradsegnung …); Bildung (Vorträge organisieren mit Unterstützung des Katholischen Bildungswerkes; Biofaires Frühstück; Umwelttipps im Schaukasten …); Schöpfung erleben (Spirituelle Natur- und Schöpfungserlebnisse, Berggottesdienste, Kräuterwanderung im Pfarrgebiet; Ökologischer Pilgerweg …)

Foto: Werben für die Teilnahme am Umweltpreis: Christa Ruspeckhofer, (Umweltagentur EnU), Umweltlandesrat Stephan Pernkopf, Bischof Klaus Küng, Superintendent-St. Karl-Jürgen Romanowski, Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion

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