Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Okt
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8:00, Samstag, 21. Oktober 2017
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9:00, Samstag, 21. Oktober 2017
Furth bei Göttweig, Stift Göttweig
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9:30, Samstag, 21. Oktober 2017
, Maria Langegg
 
 

Ökumene

 

Die "Option für die Armen" in der Praxis unserer Pfarrgemeinden
Ökumenischer Studientag am 17. November von 16 - 21 Uhr im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten

mit Martin Schenk (Diakonie), Bischof Andrej (Serb.-orth. Kirche), Magdalena Holztrattner (ksoe) und vielen Best Practice Beispielen: Obdachlosigkeit (Emmaus), Nothilfe in Pfarren (Caritas), Grundeinkommen (KAB-BS), Flüchtlingsbetreuung (evang. KIrche)

Mit dem Sozialwort von 2003 hat der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) einen Meilenstein gesetzt. Mit der Arbeitshilfe „Solidarische Gemeinde“ fasste der ÖRKÖ die Ergebnisse des Prozesses „Sozialwort 10+“ zusammen und machte sie für die Arbeit der Pfarrgemeinden fruchtbar. Sie werden ermutigt, die „Option für die Armen“ in der Praxis zu leben. Es ist genug für alle da.

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Bei der Juristenmesse des Katholischen Akademikerverbandes im Stift Altenburg referierte der Wiener evangelische Kirchenhistoriker Prof. Rudolf Leeb über die Entwicklung des Toleranzgedankens in der abendländischen Gesellschaft. Anlass war das Reformationsjahr, das an 500 Jahre Thesenanschlag am Tor der Wittenberger Schlosskirche erinnert.
 
Prof. Leeb spannte einen weiten Bogen von der Antike, dem Römischen Reich, über das Mittelalter, die Reformation bis ins Heute. Obwohl in der Antike die Gesellschaft recht tolerant gewesen sei – viele Kulte existierten nebeneinander – sei die Anerkennung des Staatskultes von Bedeutung gewesen, da es eine Frage der Loyalität zum Staat bedeutet habe.

Foto: Michael Schwarz, Leo Dirnegger, Lars Müller-Marienburg, Angelika Beroun-Linhart, Vorsitzende des Katholischen Akademikerverbandes, Referent Prof. Rudolf Leeb, Johannes Kranner
 

Die Weltgebetswoche zur Einheit der Christen steht heuer im Zeichen von 500 Jahre Reformation. Höhepunkt in Niederösterreich dazu war der Gottesdienst in der St. Pöltner Leopoldkapelle im Landhaus, das Motto lautete: „Versöhnung – die Liebe Christi drängt uns“ (2 Kor 5,14-20). Dabei wurde Positives angesprochen: Mit der Reformation sei die Bibel wieder verstärkt ins Licht gerückt, aber man erinnerte auch an Negatives, etwa die Verfolgung von Andersgläubigen. Aufgabe der Ökumene sei es jetzt, das Gemeinsame in den Vordergrund zu stellen. Die Predigt hielt der neue Superintendent Lars Müller-Marienburg, der kürzlich zum Vorsitzenden des Ökumenischen Arbeitskreises NÖ-West gewählt wurde.
 
Ökumene bedeute, die Freude der anderen Kirchen am Glauben zu teilen, auch wenn man es vielleicht nicht ganz verstehen könne, betonte Müller-Marienburg. Anhand des berühmten Evangeliums vom verlorenen Sohn könne sich jeder Einzelne und jede Kirche die Frage stellen, ob man eher der barmherzige Vater, der verlorene Sohn oder der treue Sohn sei. In der Ökumene seien alle felsenfest davon überzeugt, rechtgläubig und „die brave Kirche“ zu sein und dazu habe jede Kirche ihre Begründungsmuster.

Nach Müller-Marienburg gebe es drei Punkte zu beachten: Erstens würden alle Kirchen Respekt verdienen, da es allen um den Glauben ernst sei. Erst im letzten Jahrhundert würden die Kirchen sich gegenüber mit Achtsamkeit begegnen, aber auch jetzt gebe es noch Potenzial für Verletzungen in der Sprache. Zweitens sollten sich die Kirche vor Selbstgerechtigkeit schützen. Kirchen würden meinen, sie hätten eine ruhmreiche Geschichte und die richtige Lehre. Daher sollten sie andere um ihre Meinung fragen. Und drittens sollten sich die Kirchen auch untereinander Freude gönnen. Auch der ältere und treue Sohn aus dem Evangelium tue gut daran, dem jüngeren, der sein Vermögen verprasst hat, Lebensfreude, Ehrlichkeit und Mut zu sagen, dass er „Blödsinn“ tat, zuzugestehen.

Foto: Prof. Josef Kreiml, Römisch-katholische Kirche, Pastor Lothar Pöll, Evangelisch-methodistische Kirche, Diakon Prof. Johann Krammer, Russisch-orthodoxe Kirche, Pfarrer Catalin Florin Soare, Rumänisch-orhtodoxe Kirche, Pfarrer Dragan Eric, Serbisch-orthodoxe Kirche, Superintendent Lars Müller-Marienburg, Evangelische Kirche, Vorsitzender des Ökum. AK NÖ-West, Gisela Malekpour, Evangelische Kirche, Ordinariatskanzler Gottfried Auer, Römisch-katholische Kirche, Pfarrer Walter Baer, Altkatholische Kirche
 

Von 18. bis 25. Jänner findet die "Weltgebetswoche für die Einheit der Christen" statt. Während der Gebetswoche kommen weltweit sowie in der Diözese St. Pölten Christen aus unterschiedlichen Konfessionen zusammen, um gemeinsam für die Einheit der Christenheit zu beten. Das internationale Leitthema der Woche ist heuer dem Reformationsjubiläum geschuldet und stammt aus dem zweiten Korintherbrief: "Die Liebe Christi drängt uns." Der Katholische AkademikerInnenverband der Diözese St. Pölten lädt am Sonntag, 22. Jänner, um 18 Uhr zu einem ökumenischen Gottesdienst in die Leopoldkapelle im Niederösterreichischen Landhaus in St. Pölten ein. Weitere Termine in den Pfarren der Diözese St. Pölten:

Ökumenischer Studientag

Der Arbeitskreis Ökumen NÖ West veranstaltet jedes Jahr im November einen Ökumenischen Studientag. Hauptpartnerin dabei ist der Katholische AkademikerInnenverband. Weitere PartnerInnen sind das Institut Fortbildung Religion - KPH Wien/Krems und das Bildungshaus St. Hippolyt.

 

Hohe Vertreter der christlichen Kirchen Niederösterreichs betonten bei einem ökumenischen Studientag in St. Pölten die guten Beziehungen der Konfessionen. Ökumene sei ein „Friedensprojekt“ hieß es. Beim Studientag gab es bereits eine Vorschau auf das Reformationsjahr im kommenden Jahr, bei dem des Thesenanschlags Martin Luthers vor 500 Jahren erinnert wird. Der christliche Glaube sei verbunden mit der Verantwortung für die Mitmenschen, vor allem die, die am Rand der Gesellschaft stehen und unsere Hilfe brauchen.

Foto: BV Nicolae Dura, Ordinariatskanzler Gottfried Auer, neuer NÖ-Superintendent Lars Müller-Marienburg, altkatholischer Bischof Heinz Lederleitner, Vorsitzende des Katholischen Akademikerverbandes (KAV), Angelika Beroun-Linhart, Univ.-Prof. Bernhard Körner, Univ.-Prof. Ulrich Körtner.

Ökumene

Logo ÖkumeneIn der Diözese St. Pölten ist der Ökumenische Arbeitskreis NÖ-West das Forum der Begegnung der in NÖ-West vertretenen christlichen Kirchen. Der Ökumenische Arbeitskreis NÖ-West ist aus der gemeinsamen Arbeit für den Christentag 1999, bei der die verschiedenen christlichen Kirchen zum ersten Mal in St. Pölten gemeinsam an eine breitere Öffentlichkeit getreten sind, entstanden.

 

Lange Nacht der Kirchen: Pforte der Barmherzigkeit

Durchwegs fröhliche Stimmung war bei den 270 Veranstaltungen der 9. Langen Nacht der Kirchen in der Diözese St. Pölten. Trotz gleichzeitiger Eröffnung der Fußball-EM konnte ein neuer Besucherrekord erreicht werden. Begegnungen und Gespräche, Kunstgenuss und Kulinarisches, Gottesdienste und Besinnung zogen an diesem warmen Sommerabend und in der lauen Nacht geschätzte 30.000 Besucher in die Kirchen und auf die Plätze. Die Veranstaltungsorte waren bei zahlreichen Programmpunkten buchstäblich bis zum letzten Platz gefüllt.
laufend neue Fotos hier

 

„Die Kirchen verbindet viel mehr als uns trennt“, sagte der katholische Vertreter und Ordinariatskanzler Gottfried Auer beim Gottesdienst in der St. Pöltner Landhauskapelle anlässlich der „Weltgebetswoche zur Einheit der Christinnen und Christen“. Er erinnerte dabei an den Glauben an Jesus Christus, die Bibel als gemeinsame Grundlage, die Taufe, viele Gebete oder alte Glaubensbekenntnisse. Ein weiterer Aspekt sei den Initiatoren der Weltgebetswoche besonders wichtig: Wir alle sind „berufen, die großen Taten des Herrn zu verkünden.“ (1 Petrus 2,9).

 

Am Sonntag, 17. Jänner 2016, zu Beginn der Gebetswoche zur Einheit der Christen, feierten Pfarrer P. Benno Maier und Pfarrer Laszlo Laszlo gemeinsam mit einer großen Pfarrgemeinde einen ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkiche Mauer bei Loosdorf, der von CHORiosum musikalisch umrahmt wurde.
In seiner Predigt ermutigte Pfarrer Laszlo sehr eindringlich die Gläubigen, sich bewusst und freudig auch im Alltag als Kinder Gottes zu bekennen und als Salz und als Sauerteig im Reich Gottes tätig zu sein.
Mit netten Begegnungen und guten Gesprächen klang der Gottesdienst beim Pfarrcafe aus.

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