Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Okt
21
8:00, Samstag, 21. Oktober 2017
,
Okt
21
9:00, Samstag, 21. Oktober 2017
Furth bei Göttweig, Stift Göttweig
Okt
21
9:30, Samstag, 21. Oktober 2017
, Maria Langegg
 
 

Mensch

 

Österreichs Kirchensportler holten sich bei der Bundeskonferenz der Diözesansportgemeinschaft (DSG) Österreichs im Stift Seitenstetten neuen Schwung. An der Veranstaltung nahmen viele prominente Geistliche wie „Sportbischof“ Alois Schwarz oder Olympiakaplan Pater Johannes Paul Chavanne teil.
 
Bischof Schwarz würdigte die vielen Initiativen der Diözesansportgemeinschaften. Die einzelnen diözesanen Verbände würden mit verschiedenen Sportarten in der Lebenswelt der Menschen stehen. Bei den Kirchensportler/innen gehe es nicht nur um den Erfolg, sondern um die Würde des Menschen. Die DSG biete der Gesellschaft ein sportliches Gesicht, und: „Die Diözesansportgemeinschaft bewegt die Kirche – im wahrsten Sinne des Wortes.“ Bischof Schwarz: „Es ist wichtig, dass bei all dem Ringen um den Erfolg das Menschsein im Vordergrund stehen muss und nicht der Sieg um jeden Preis das Ziel ist.“ Dieser Verantwortung hätten die Organisatoren des Sports gerecht zu werden.

Foto: DSG-St. Pölten-Vorsitzender Sepp Eppensteiner, Olympia-Kaplan Pater Johannes Paul Chavanne, Sportbischof Alois Schwarz, Kremser Sportpfarrer Franz Richter
 

Guter Gott, Du hast uns die Erde anvertraut,
damit wir sie hüten und bebauen -
wie einen fruchtbringenden Garten.
 
Wir sollen in Barmherzigkeit und Wohlwollen
miteinander leben, geschwisterlich und solidarisch,
vor allem mit den Armen und Schwachen.
 
Vielen Menschen fehlt das Nötigste zu Leben, zu viele
müssen unter unwürdigen Bedingungen arbeiten.
 
Hilf uns, die Ursachen zu erkennen, lass uns Ideen
finden für konkrete Verbesserungen.
 
Gib unseren Herzen Mitgefühl
und unseren Händen Kraft
wenn wir für menschenwürdige Arbeit kämpfen
 
Amen

 

„Menschen schauen immer nach dem Dahinter und Darüber, dies ist auch die Freiheit des Menschen“ meinte Prof. Dr. Kurt Finger bei der Herbstkonferenz der Katholischen Männerbewegung im Bildungshaus Stift Zwettl. Im Unterschied zum Tierreich wäre der Mensch quasi dazu verdammt, dem Leben einen Sinn zu geben. „Dabei sind wir alle nach etwas aus, das uns Orientierung gibt“ so der Religionspädagoge.
„Wir sind alle Bürger dreier Welten: der Natur, der Kultur und der Transzendenz“ so Finger. Der Begegnungscharakter spiele eine wesentliche Rolle, weil Begegnung immer ein Geschenk sei. Dabei spiele auch die befreiende, rettende und helfende Begegnung mit Jesus eine Rolle. „Das Denken an Gott lässt uns nicht los, weil es mehr geben muss. Doch auch Gott lässt uns nicht los“ so Finger in seinem Referat. Er empfiehlt beim Hl. Augustinus Anleihe zu nehmen: „Beim ‚von Gott‘ reden gehört auch ‚mit Gott‘ reden dazu. Deshalb hat Augustinus auch viele seiner Reden in Gebetsform geschrieben.“

In Impulsgruppen wurde das Jahresthema "Leben in Fülle" in Hinsicht auf die Gestaltung der Gesellschaft diskutiert
 

Unter dem Motto „In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ lud der neue Direktor der Pastoralen Dienste der Diözese St. Pölten, Johann Wimmer, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem Begegnungstag, bei dem er seine Visionen vorstellte. Er ermutigte zu sieben Haltungen als Vision: 1. Sag ja zu Überraschungen, 2. Es geht immer zuerst um den Menschen, 3. Es braucht Achtsamkeit, 4. Es braucht bei Strukturen Transparenz, 5. Die Haltung der Subsidiarität und Beteiligung hilft, 6. Es braucht Spielräume, in denen Neues ausprobiert werden kann, 7. Leidenschaftliche Spiritualität. Im Mittelpunkt der Pastoralen Dienste würden nicht Strukturen oder die Arbeit vor dem Computer stehen, sondern der Dienst an den Menschen. Persönliche Begegnungen hätten immer Vorrang.

 
Behinderter Referent beim Diözesanen Männertag macht Männern Mut

Mut, sich so zu zeigen, wie man ist, machte der klinische Psychologe Georg Fraberger bei seinem Vortrag über „Männlichkeit und Liebe“ beim Diözesanen Männertag der Katholischen Männerbewegung der Diözese St. Pölten (KMB) im Bildungshaus St. Hippolyt. Der Referent kam ohne Arme und Beine zur Welt, studierte Psychologie und arbeitet seit über 15 Jahren in eigener Praxis und im AKH Wien sowie als Lehrbeauftragter. Fraberger ist glücklich verheiratet, hat vier Kinder, fährt begeistert Auto und führt laut Eigendefinition „ein gutes Leben“.
 
Als ältester von drei Brüdern habe Fraberger gemerkt, dass sie „alle die gleichen Fragen und Probleme“ hatten: „Ich habe früh erkannt, dass meine Behinderung nicht das Problem ist, und ich wie alle anderen auch meinen Weg finden muss“. Sich nur über den Körper und den Verstand oder auch Gefühle zu definieren sei zu wenig, wie Fraberger betonte, denn auch bei Mängeln und Behinderungen bleibe doch das Wesen des Menschen dasselbe. Es müsse daher im Menschen „noch etwas geben, das unabhängig davon ist, was ich die Seele nenne“. Diese mache den Menschen aus.

Dr. Georg Fraberger mit KMB-Obmann DI Dr. Leopold Wimmer
 

Mit einem kleinen Festakt wurde die Neuaufstellung des Behelfsdienstes der Diözese St. Pölten gefeiert. Gerlinde Falkensteiner übernahm mit 1. Juli die Leitung; ihr ist „eine freundliche und freudvolle Servicestelle wichtig“. Weihbischof Anton Leichtfried würdigte das Engagement der Einrichtung der Pastoralen Einrichtung in der St. Pöltner Klostergasse 15.

Von vielen Erzählungen von Priestern und Leuten aus dem kirchlichen Umfeld wisse er, dass sich der Behelfsdienst nicht als Amt verstehe, sondern für die Menschen da sein wolle und für seine Freundlichkeit geschätzt werde. Auch Sepp Winklmayr, Direktor der Pastoralen Dienste, strich hervor, wie wichtig den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei, die Kundinnen und Kunden gut zu betreuen und gut zu beraten. Der Gast sei König.

In den Behelfsdienst, der viele Bücher, CDs und Behelfe zu religiösen Themen anbietet - auch alle Unterlagen, Behelfe der Einrichtungen der Katholischen Aktion sind dort erhältlich - wurde jetzt unter anderem die diözesane Telefonvermittlung integriert. Weiters gab es neben der Bestellung von Falkensteiner zur Leiterin mehrere personelle Veränderungen.

Kontakt zum Bereich Service: 02742 324-3315 und zur Telefonvermittlung der Diözese St. Pölten. 02742 324-100

Foto: Christian Baumgartner, Leiter Bereich Service, Franz Klammer, Gerlinde Falkensteiner, neue Leiterin des diözesanen Behelfsdienstes, Weihbischof Anton Leichtfried, Sepp Winklmayr, Direktor der Pastoralen Dienste.
 

„Die angeblich geplante Verbrennung in St. Pölten von Ausgaben des Koran erschüttert zutiefst“, betont Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten. Selbst wenn es sich herausstellen sollte, dass eine Gruppe dies als "Marketingaktion" lanciert hat oder es ein Fake der Urheber ist, sei dies ebenfalls massiv abzulehnen.

 
 

Kirchliche Organisationen der Diözese St. Pölten engagieren sich entschieden gegen das Transatlantische Handelsabkommen TTIP. TTIP diene nur einem sehr kleinen Teil der Menschen, so Erwin Burghofer von der Katholischen ArbeitnehmerInnen-Bewegung der Diözese St. Pölten. Die Grundsätze der christlichen Soziallehre würden nicht annähernd bedacht. „Das größtmögliche Wohl aller, Gemeinwohl, Gerechtigkeit sowie Demokratie sind jedweder Handels- oder Zollerleichterung voran zu reihen“. Kritisiert wird, dass das Abkommen kaum positive Auswirkungen, aber "verheerende soziale Folgen" mit sich bringen würden.

 
 

Mit dem Studientag „Faire Arbeitsbedingungen – bei uns und weltweit“ wollen Organisationen der Diözese St. Pölten, Caritas, Österreichischer Gewerkschaftsbund und Arbeiterkammer auf Ausbeutung in der Arbeitswelt aufmerksam machen. Beim Studientag am Samstag, 12. April im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt werden erfolgreiche internationale Projekte und Kooperationen vorgestellt und an Beispielen aufgezeigt, dass globale Solidarität möglich ist“, so Erwin Burghofer von der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung (KAB) und Mitorganisator.

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