Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
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8:00, Samstag, 21. Oktober 2017
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9:00, Samstag, 21. Oktober 2017
Furth bei Göttweig, Stift Göttweig
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9:30, Samstag, 21. Oktober 2017
, Maria Langegg
 
 

Männer

 

Scheinbar wertlose Münzen und Geldscheine aus den letzten Urlauben sammelt jetzt die Katholische Männerbewegung (KMB). Dieses Urlaubskleingeld wird über Partner wieder zu Geld gemacht. Damit werden zwei konkrete Sozialprojekte unterstützt.
 
Übrig gebliebene Münzen und Geldscheine aus aktuellen oder längst vergangenen Urlauben finden eine neue Verwendung. Die KMB sammelt diese und bringt sie einer Verwertung zu. Durch die Euro-Umstellung vor 15 Jahren gibt es zwar weniger „Urlaubsschotter“, doch können zum Beispiel auch noch alte D-Mark-Münzen und spanische Peseten in den Herkunftsländern nach wie vor umgetauscht werden. In elf von neunzehn Euro-Ländern können Geldscheine unbefristet in Euro getauscht werden. Und dann gibt es noch die lange Liste der Nicht-Euro-Länder. Auch die Schilling-Restbestände werden gerne eingesammelt. Mit den Erlösen wird die KMB zwei konkrete Projekte unterstützen.

 

„Menschen schauen immer nach dem Dahinter und Darüber, dies ist auch die Freiheit des Menschen“ meinte Prof. Dr. Kurt Finger bei der Herbstkonferenz der Katholischen Männerbewegung im Bildungshaus Stift Zwettl. Im Unterschied zum Tierreich wäre der Mensch quasi dazu verdammt, dem Leben einen Sinn zu geben. „Dabei sind wir alle nach etwas aus, das uns Orientierung gibt“ so der Religionspädagoge.
„Wir sind alle Bürger dreier Welten: der Natur, der Kultur und der Transzendenz“ so Finger. Der Begegnungscharakter spiele eine wesentliche Rolle, weil Begegnung immer ein Geschenk sei. Dabei spiele auch die befreiende, rettende und helfende Begegnung mit Jesus eine Rolle. „Das Denken an Gott lässt uns nicht los, weil es mehr geben muss. Doch auch Gott lässt uns nicht los“ so Finger in seinem Referat. Er empfiehlt beim Hl. Augustinus Anleihe zu nehmen: „Beim ‚von Gott‘ reden gehört auch ‚mit Gott‘ reden dazu. Deshalb hat Augustinus auch viele seiner Reden in Gebetsform geschrieben.“

In Impulsgruppen wurde das Jahresthema "Leben in Fülle" in Hinsicht auf die Gestaltung der Gesellschaft diskutiert
 

Vom 12. bis 15. Juli 2017 fand die 31. Sommerakademie der KMBÖ in St. Pölten statt. Bei der traditionellen Veranstaltung der größten Männerorganisation Österreichs wurden vier Tage Vorträge und Workshops zum Thema Leben in Fülle gehalten.

Die 31. Sommerakademie der KMBÖ wurde mit einem Gottesdienst, geleitet vom emeritierten Militärbischof Mag. Christian Werner und EKan. Msgr. Willibald Steiner, geistlicher Assistent der KMB der Erzdiözese Wien, eröffnet.  „Gütiger Gott, du machst die Herzen der Menschen hell durch das Wirken des Heiligen Geistes. Gib, dass wir, Männer und Frauen bei der Sommerakademie, in diesem Geist erkennen und tun, das recht ist, und allzeit deinen Trost und Hilfe erfahren“, so em. Militärbischof Werner.

Msgr. Willibald Steiner betonte in seiner Predigt zum aktuellen Jahresthema: „Was ist ein Leben in Fülle? Wir Christen hoffen auf eine absolut gute Zukunft. Wir hoffen darauf, dass das Leben stärker als der Tod ist.  Wir Christen hoffen, aufgrund unseres Glaubens, dass unsere Hoffnung stärker ist als unsere Resignation, dass das Gute, das wir erfahren und tun, mächtiger ist als das Böse, das wir vielleicht antun“.

 
 

Rund um das Vatertagswochenende fand im Waldviertel das erste von der KMB St. Pölten organisierte Vater-Kind-Wochenende statt. Gemeinsam wurde mit Wanderkanus die Thaya befahren und dabei der Ausblick vom Wasser auf die schöne Naturlandschaft genossen. Einige Stromschnellen und Dämme, die zu bewältigen waren, ließen die Fahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. „Lust am Abenteuer und die Geborgenheit, beim Vater zu sein, stand dabei an oberster Stelle.“ so Karl Toifl, der diese Tage begleitete. Ohne Alltagsstress wurde beim Wochenende auch gemeinsam gewandert und die Zeit beim Lagerfeuer genossen. „Für viele Männer sind die Wochenenden eine Mini-Kur und Bestätigung, dass Papa-Sein einfach eine tolle Sache ist.“ so Toifl, auch stv. Vorsitzender der KMB, weiter.

Foto: Toifl; Beim Vater-Kind-Wochenende wurde gemeinsam mit Wanderkanus die Thaya im Waldviertel befahren.
 

Erlebnisreiche Tage gab es für dreißig Mesnerinnen und Mesner sowie Mitglieder der Katholischen Männerbewegung aus der Diözese St. Pölten bei der Gemeinschaftsfahrt 2017 nach Oberösterreich und Bayern. Den Abschluss bildete die Teilnahme an der 10. Jägerstätter-Wallfahrt der Katholischen Männerbewegung nach St. Radegund. Besichtigungen von Wasserburg am Inn, Altötting und Burghausen rundeten das Programm ab.

 

Gottesdienstunterlagen, Give-aways und vieles mehr zum Vatertag 2017 gibt es kostenfrei bei der Katholischen Männerbewegung der Diözese St. Pölten zu bestellen. Reservieren Sie jetzt ihre Unterlagen. Informationen auf der Homepage der Kath. Männerbewegung.

Vater-Kind-Programm
Väter sind heute mehr und anders als in unserer Elterngeneration gefordert, ihren Teil in der Erziehung und Begleitung der Kinder einzubringen. Väter wollen heute mehr als früher Beruf und Familie „unter einen Hut“ bringen und die Beziehung zu ihren Kindern auch aktiv mitgestalten.Gerade Freizeitaktivitäten spielen in diesem Zusammenhang eine große Rolle, machen beiden Teilen – Kindern und auch den Vätern – Spaß und fördern die Beziehung zueinander. Die Kinder genießen es sehr, den Papa einmal ganz für sich allein zu haben.
Seit einigen Jahren bietet die KMB ein vielfältige Angebote für Väter und Kinder, das österreichweit sehr gut angenommen werden. Ab 2017 hat auch die KMB St. Pölten Angebote im Diözesangebiet im Programm. Es steht auf http://kmb.dsp.at als download zur Verfügung oder kann im KMB-Büro (kmb.stpoelten@kirche.at) angefordert werden.

 

Die Notwendigkeit einer höheren Moral in der Wirtschaft betonte Altabt Gregor Henckel Donnersmarck vom Stift Heiligenkreuz bei einem Impulstag der Katholischen Männerbewegung zum Thema „Geld in dieser Welt“ am Aschermittwoch im Bildungshaus Stift Zwettl. In der Veranstaltungsreihe „Verwurzelt in der Re<li>gion“ sprach Henckel Donnersmarck zu seinem jüngsten Buch „Reich werden auf die gute Art – Vermögenstipps eines Geistlichen“. Der Zisterziensermönch war vor seinem Ordenseintritt als studierter Diplomkaufmann in der Wirtschaft tätig.
Angesichts der zahlreichen Betrügereien, die in der letzten Zeit aufgeflogen sind, sei es notwendig, dass die Wirtschaft „moralisch wieder Tritt fasst“, so Henckel. Forderungen auf der Ebene der Wirtschaftsethik seien zu wenig, da diese nur einen Handlungsrahmen vorgebe, Moral hingegen fordere konkrete Taten. Eine höhere Moral sei über die Tugenden – „das Wort kommt von Tüchtigkeiten“ – erreichbar. Jeder Unternehmer brauche den Glauben, das Überzeugtsein von seinem Produkt, weiters einen „Hoffnungshorizont“ und schließlich die Liebe, „das Einstehen für den anderen“ als „Geheimwaffe aus dem christlichen Arsenal“.

 
Behinderter Referent beim Diözesanen Männertag macht Männern Mut

Mut, sich so zu zeigen, wie man ist, machte der klinische Psychologe Georg Fraberger bei seinem Vortrag über „Männlichkeit und Liebe“ beim Diözesanen Männertag der Katholischen Männerbewegung der Diözese St. Pölten (KMB) im Bildungshaus St. Hippolyt. Der Referent kam ohne Arme und Beine zur Welt, studierte Psychologie und arbeitet seit über 15 Jahren in eigener Praxis und im AKH Wien sowie als Lehrbeauftragter. Fraberger ist glücklich verheiratet, hat vier Kinder, fährt begeistert Auto und führt laut Eigendefinition „ein gutes Leben“.
 
Als ältester von drei Brüdern habe Fraberger gemerkt, dass sie „alle die gleichen Fragen und Probleme“ hatten: „Ich habe früh erkannt, dass meine Behinderung nicht das Problem ist, und ich wie alle anderen auch meinen Weg finden muss“. Sich nur über den Körper und den Verstand oder auch Gefühle zu definieren sei zu wenig, wie Fraberger betonte, denn auch bei Mängeln und Behinderungen bleibe doch das Wesen des Menschen dasselbe. Es müsse daher im Menschen „noch etwas geben, das unabhängig davon ist, was ich die Seele nenne“. Diese mache den Menschen aus.

Dr. Georg Fraberger mit KMB-Obmann DI Dr. Leopold Wimmer
 

Mit dem Thema „Männerleben“ befasste sich die Katholische Männerbewegung (KMB) bei ihrer Herbstkonferenz am 17. September 2016 im Bildungshaus Stift Zwettl. Dabei wurde aufgezeigt, wie sich Männer im pfarrlichen Leben und besonders in der eigenen Familie engagieren können

Im Eröffnungsreferat präsentierte DSA Matthias Geitzenauer die Männerberatung der Caritas St. Pölten. An 15 Standorten in der Diözese wird seit 2003 strukturierte „Begleitung in besonderen Lebensphasen von Männern“ angeboten. „Hauptsächlich 30- bis 50-jährige kommen in die Beratung. Die Partnerschaft, psychische Probleme sowie Gewalt sind die Hauptinhalte der Beratung.“ so der Leiter von Rat und Hilfe innerhalb der Caritas. Männer hätte die Chance, offen und ehrlich zu reden, ohne Angst, dass es negative Konsequenzen für deren Leben gäbe.
Die Rahmenbedingungen für ein gelungenes Männerleben hätten sich jedoch geändert. Ein Problem sei der Konflikt zwischen Wirtschaftswelt und Familienwelt: „Was kann man einer Familie an Belastung zumuten? Das gelte für Männer und Frauen gleich“ so der Referent. Er sehe bei Männern noch viel Potential, das eigene Leben zu leben, hier speziell bei den eigenen Kindern. „Es braucht ein gleichberechtigtes Leben der Geschlechter“, so Geitzenauer.

 
Steirermen sind Fußballmeister!

Bei stechender Hitze duellierten sich KMB-Teams aus vier Bundesländern am Kunstrasenplatz des FC Stys Ober-Grafendorf um den ersten Meistertitel. Es gewannen die „Steirermen“ vor der KMB St. Pölten, dem Team aus Perg und den „Blue Oxen Salzburg“.

Erstmals wurde in einem Fußballturnier der Sieger aus „Katholischen Männern“ ermittelt. Das – trotz des Ausscheidens der Österreicher – grassierende EM-Fieber übertrug sich auch auf die Fußballbegeisterten in der KMB. Vier Teams waren bereit sich auf dem grünen Rasen zu duellieren, das Fair Play stand aber immer im Vordergrund. Die Spiele wurden mit fair gehandelten Fußbällen der Aktion „SEI SO FREI“ ausgetragen.

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