Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Sep
29
18:00, Sonntag, 29. September 2019
St.Pölten, Dom
Okt
30
15:00, Freitag, 30. Oktober 2020
Eggenburg, Baptist Stöger-Platz 2
Sep
25
19:00, Freitag, 25. September 2020
Amstetten, Kapelle im Pfarrhof
 
 

Laudato si

 

St. Pöltner Bischof stellt in Rom Laudato si-Zwischenbericht der Diözesen vor

Kardinal Turkson betonte in dem Gespräch die ganzheitliche Sichtweise auf Schöpfungsverantwortung, und sprach davon, dass „nur im Dialog aus Ökonomie, Ökologie, Politik, Sozialem und Religiösem“ die Themen sinnvoll umzusetzen wären. Der Schöpfungsauftrag wurde darin konkret, „dass Gott uns die Welt als Garten überlassen hat, und wir sie nicht als Wüste zurücklassen dürfen“. Der in der österreichischen Bischofskonferenz zuständige Referatsbischof für Schöpfung und Nachhaltigkeit, Bischof Alois Schwarz, zeigte sich vom Termin beeindruckt. „Kardinal Turkson war über die Bemühungen der Kirche ebenso beeindruckt wie über den Dialog zwischen Kirchlichen wie politischen und zivilgesellschaftlichen Verantwortlichen“, so Schwarz nach dem Treffen. „Ich bleibe davon überzeugt, dass uns Inseldenken in Bezug auf Ökologie nicht weiterbringt, und nur im Dialog und auf den Grundsätzen einer ökosozialen Marktwirtschaft wirklich schöpfungsverantwortliches Handeln wirksam werden kann“. Im Rahmen der niederösterreichischen Delegationsreise nach Rom fand ein Termin der Delegierten, denen auch Bischof Alois Schwarz angehörte, mit Kurienkardinal Peter Turkson statt. Kardinal Peter Turkson steht an der Spitze des Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen und somit jenes Dikasteriums, das für Schöpfung-, Nachhaltigkeit- und Umweltfragen und deren Agenden zuständig ist. Bischof Alois Schwarz stellte im Rahmen des knapp eine Stunde dauernden Termins ein umfassendes Papier vor, das als „Zwischenbericht“ 5 Jahre nach Erscheinen der Enzyklika „Laudato si“ einen Status Quo aus Österreich im Überblick bot. Die drei wesentlichen Ökologie-Ziele der österreichischen Bischofskonferenz wurden besonders betont: diese sind eine ökosoziale Beschaffungsordnung in den Diözesen, die Energiewende hin zu einem Totalausstieg aus fossiler Energie inklusive Klima- und Energiestrategien sowie Energieeffizienz in den Pfarren und auf diözesaner Ebene erarbeitete Leitlinien zur Nachhaltigkeit. Die diesbezüglichen Bemühungen seitens des Landes Niederösterreich wurden von den politischen Repräsentanten, allen voran Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, vorgestellt. 

Umweltreferatsbischof Alois Schwarz, Kardinal Turkson und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. COPYRIGHT: NLK Pfeiffer
 

Umwelt- und Wirtschaftsbischof zum 5-Jahres-Jubiläum der Papstenzyklika: "Ausschließlich Partikularinteressen zu verfolgen geht nicht mehr" - In Bewältigung der Krise sozial, ökologisch und ökonomisch innovativ denken - Dialog statt Grabenkämpfe 

 
Symposium Schöpfunggsverantwortung der kirchlichen Umweltbeauftragten in St. Virgil

Die „Sieben Drachen der Untätigkeit“ bekämpften die kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs im Bildungshaus St. Virgil in Salzburg mit einem hochkarätig besetzten Symposium. 120 Personen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kirchen, Schule und Nachhaltigkeitsorganisationen beschäftigten sich beim Symposium Schöpfungsverantwortung mit der Frage: „Wie kommen wir vom Wissen zum wirksamen Handeln?“ Referatsbischof Alois Schwarz verwies auf die in der Enzyklika Laudato Si‘ entfaltete christliche Schöpfungsspiritualität.

TeilnehmerInnen aus der Diözese St. Pölten. V. l. n. r.: Erwin Burghofer, Richard Demattio, Axel Isenbart, Bischof Alois Schwarz, Martina Reisinger, Silvia Scholz, Familie Hafellner
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