Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Sep
29
18:00, Sonntag, 29. September 2019
St.Pölten, Dom
Jan
28
19:00, Dienstag, 28. Januar 2020
Mank, Pfarre Mank
Jan
28
19:00, Dienstag, 28. Januar 2020
Mank, Pfarre Mank / Pfarrsaal
 
 

Katholische Aktion

 
 
 
 
 

Die Katholische Aktion (KA) der Diözese St. Pölten trauert um ihren langjährigen Präsidenten Karl Dillinger (Jahrgang 1924). „Er war eine Galionsfigur der engagierten Laien in der Kirche“, betont der jetzige KA-Vorsitzende Armin Haiderer über den St. Pöltner. Das Begräbnis von Karl Dillinger ist am Mittwoch, 30. November, um 14:30 Uhr in Kleinhain und wird von Propst Maximilian Fürnsinn geleitet.
 
„Gedenke stets der Quelle aus der du trinkst“ lautet ein chinesisches Sprichwort. „Karl Dillinger war als KA-Präsident nicht nur mein Vorgänger, er war auch für viele Institutionen Quelle und Wegbereiter zugleich. Seine zahlreichen Verdienste mögen lange her sein, aber wir spüren sie bis heute“, würdigt ihn Haiderer. Karl – vulgo Jonny - Dillinger werde immer als aufrechter, prinzipientreuer, ungemein charakterstarker und unbeugsamer Mensch in Erinnerung bleiben, geradlinig und voller Engagement für die Sache Jesu, ein überzeugter Christ, der sich durch nichts und niemand, weder von den Nazis noch von bestimmten Vertretern der Amtskirche einschüchtern ließ – und ein großes Vorbild, so Haiderer.

Karl Dillinger im Bild mit Kardinal Franz König.
 

Preisträger des Umweltpreises der Katholischen Aktion der Diözesen St. Pölten und Wien sowie des Landes Niederösterreich sind die Pfarren Langenrohr, Niedernondorf und Pöchlarn aus dem Gebiet der Diözese St. Pölten. Preisträger aus der Erzdiözese Wien sind die Pfarren Stockerau und Kritzendorf. Weiterer Preisträger ist die evangelische Pfarrgemeinde Amstetten-Waidhofen/Ybbs. Bei einem Festakt im Niederösterreichischen Landhaus wurden die Auszeichnungen übergeben, die Preise sind mit je 800 Euro dotiert.

 

Mit einem kleinen Festakt wurde die Neuaufstellung des Behelfsdienstes der Diözese St. Pölten gefeiert. Gerlinde Falkensteiner übernahm mit 1. Juli die Leitung; ihr ist „eine freundliche und freudvolle Servicestelle wichtig“. Weihbischof Anton Leichtfried würdigte das Engagement der Einrichtung der Pastoralen Einrichtung in der St. Pöltner Klostergasse 15.

Von vielen Erzählungen von Priestern und Leuten aus dem kirchlichen Umfeld wisse er, dass sich der Behelfsdienst nicht als Amt verstehe, sondern für die Menschen da sein wolle und für seine Freundlichkeit geschätzt werde. Auch Sepp Winklmayr, Direktor der Pastoralen Dienste, strich hervor, wie wichtig den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei, die Kundinnen und Kunden gut zu betreuen und gut zu beraten. Der Gast sei König.

In den Behelfsdienst, der viele Bücher, CDs und Behelfe zu religiösen Themen anbietet - auch alle Unterlagen, Behelfe der Einrichtungen der Katholischen Aktion sind dort erhältlich - wurde jetzt unter anderem die diözesane Telefonvermittlung integriert. Weiters gab es neben der Bestellung von Falkensteiner zur Leiterin mehrere personelle Veränderungen.

Kontakt zum Bereich Service: 02742 324-3315 und zur Telefonvermittlung der Diözese St. Pölten. 02742 324-100

Foto: Christian Baumgartner, Leiter Bereich Service, Franz Klammer, Gerlinde Falkensteiner, neue Leiterin des diözesanen Behelfsdienstes, Weihbischof Anton Leichtfried, Sepp Winklmayr, Direktor der Pastoralen Dienste.
 

Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten, zu den TTIP-Leaks: "Wir setzen uns seit Jahren für die Umwelt, für eine nachhaltige Landwirtschaft und für Europa als gentechnikfreie Zone ein. Wenn es hier auf Druck der Amerikaner zu einem Dammbruch zum Schlechteren kommten sollte, dann fordern wir die EU-Verhandler auf: Kein Nachgeben gegenüber den US-Großkonzernen, die an den hochwertigen Konsumenten- und Tierschutze, Umweltstandards rütteln." Kirchliche Organisationen der Diözese St. Pölten engagieren sich mit den Worten von Papst Franziskus entschieden gegen das Transatlantische Handelsabkommen TTIP: „Diese Wirtschaft tötet!“ Das schreibt Papst Franziskus in seinem Schreiben „Evangelii gaudium“.

Foto: KAB-Vorstand mit KA-Generalsekretär Axel Isenbart und KA-Präsident Mag. Armin Haiderer, BA
 

"Das traurige 30-Jahr-Jubiläum der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl vom April 1986 sollte uns zu denken geben“, meint Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion. „Die Kernenergie mag zwar die billigste Form der Stromerzeugung sein, aber letztlich ist sie sicherlich nicht die günstigste. Und gerade alle, die in Österreich - also in unmittelbarer Nachbarschaft zu mehr oder weniger sicheren Reaktoren leben -, sollten da besonders hellhörig sein. Die Atomenergie ist ein weiteres trauriges Beispiel für den unnachhaltigen Gebrauch unserer Natur. Es liegt in der gesellschaftlichen Verantwortung aller Christen, auch mit Energie sparsam umzugehen und auch hier das alte christliche Ideal des Maßhaltens anzuwenden. Das wollen auch wir als Kirche vorleben.“
 
Die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten hat in den letzten Jahren viele Akzente beim Thema Umweltschutz gesetzt. So wurde gemeinsam mit dem Land Niederösterreich ein jährlicher Umweltpreis ausgeschrieben – Pfarrfeste sollten zum Beispiel umweltfreundlich gefeiert werden. Weiters wird derzeit evaluiert, welche weiteren konkreten Schritte die Mitarbeiter/innen der Diözese setzen können. Auch theologische Umweltgespräche wurden in Gang gesetzt, das Autofasten forciert und das Klimapilgern wurde massiv in unserer Diözese unterstützt.

 
 

Er stand von 1988 bis 1991 an der Spitze der KAÖ – Schaffelhofer: „Prüller war eine der großen Gestalten des Laienapostolates in Österreich“
Leo Prüller, ehemals Generalsekretär und später auch Präsident der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), ist am Sonntag im 88. Lebensjahr verstorben. „Wir trauern um eine der großen Gestalten des Laienapostolates in Österreich“, würdigte KAÖ-Präsidentin Gerda Schaffelhofer das Lebenswerk Prüllers. „Er hat in vielem das verkörpert, was das selbstbewusste Engagement und Mitgestalten der katholischen Laien in Kirche und Gesellschaft ausmacht. Gesellschaftspolitisch setzte er sich in der Nachkriegszeit für eine Zusammenarbeit über alte ideologische Grenzen hinweg ein. Innerkirchlich bemühte er sich im Gefolge des Zweiten Vatikanischen Konzils in kritischer Loyalität um Erneuerung und Strukturreformen. Sein Einsatz vor allem in der Erwachsenenbildung, in der Ehe- und Familienpolitik und in der Gestaltung des ländlichen Raumes ist vielfach gewürdigt worden. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie.“

 
 

In der Fastenzeit wird ab Aschermittwoch in Niederösterreich wieder "autogefastet": Die von der katholischen und evangelischen Kirche gemeinsam getragene Initiative "Autofasten - heilsam in Bewegung kommen" soll anregen, Alternativen zum Auto - in Form von "Öffis", Fahrrad, Zufußgehen oder Fahrgemeinschaften - "neu zu entdecken und auszuprobieren", betonen Katholische Aktion-Präsident Armin Haiderer und sein Generalsekretär Axel Isenbart.

Die seit einem Jahrzehnt durchgeführte Aktion Autofasten verzeichnet eine stetig steigende Teilnehmerzahl - auf der eigens eingerichteten Website www.autofasten.at ist die Rede von Tausenden Personen, die dabei mitmachen. Unter allen Autofastern werden am Ende der Aktion auch Preise verlost, etwa ein Wochenende für 2 Personen am Gralhof - Das Biohotel am Weissensee oder 3 Netzkarten des Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) für einen Monat ihrer Wahl!

Die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten lädt zum „Autofasten“. Um es den Menschen schmackhaft zu machen, verteilt das Team rund um Präsidenten Armin Haiderer an verschiedenen Straßenecken Äpfel an die Autofahrer – als süße und gesunde Erinnerung. "Natürlich sind das fair gehandelte Bio-Äpfel", so Haiderer.
 

Katholische Aktion wirbt in der Advent- und Weihnachtszeit mit Plakaten und Postkarten um Verständnis für die Anliegen von Asylwerbern und Flüchtlingen

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