Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Jul
20
Montag, 20. Juli 2020
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Donnerstag, 30. Juli 2020
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13
Donnerstag, 13. August 2020
Seitenstetten, Berg 11
 
 

Katholische Aktion

 

KAÖ-Appell an die Bundesregierung – Präsident Wimmer: Folgen der Corona-Krise lassen sich nur gemeinsam bewältigen – Wirtschaftlicher Wiederaufbau braucht Förderung von Klimaschutz 
Die Katholische Aktion ruft die Bundesregierung zur Aufnahme einer fairen Anzahl von Flüchtlingen und Vertriebenen in Österreich auf. „Die Bewältigung der Folgen der Corona-Krise verlangt uns allen viel ab, was die Wirtschaft, das Soziale und die Umwelt betrifft“, so der Präsident der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Leopold Wimmer, in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung. „In der Krise hat sich die Bereitschaft vieler zu Gemeinsamkeit und Solidarität gezeigt. Es wäre fatal, wenn wir nun wieder beginnen würden, einzelne gesellschaftliche Gruppen, Lebensbereiche, Regionen oder Länder aus unserem Bemühen um einen solidarischen Wiederaufbau auszuschließen oder gegeneinander auszuspielen.“

 
 

Mit 70 Jahren gilt man dieser Tage als Hochrisikopatient. Man muss sehr sorg- und achtsam seine Tätigkeiten planen und mit seinen Ressourcen Haus halten. Die Katholische Aktion wird dieser Tage auch 70 Jahre alt. Ich wurde vor kurzem gefragt: „Darf man in Zeiten wie diesen überhaupt 70 Jahre KA feiern?“

Vor längere Zeit schon hat das Präsidium der Kath. Aktion beschlossen, die geplante Feier vom 20. Juni 2020 auf das Jahr 2021 zu verschieben. Der neue Feiertermin ist Samstag, der 8. Mai 2021. 

Krisenzeiten sind auch Chancen für prophetisches und solidarisches Wirken gleichermaßen, etwas das man der KA in 70 Jahren allzu oft zugutehalten kann. Und so wollen wir tatsächlich 70 Jahre KA gedenken und feiern, weil…

…es KA in der Vergangenheit gebraucht hat
…es KA in der Gegenwart braucht
…es KA auch in Zukunft brauchen wird

 

In vielen Telefongesprächen höre ich Angst und Unsicherheit heraus. Ich lade ein, die bewusste Entscheidung zu treffen, die Angst zu fühlen, sie zuzulassen. Den Boden unter den Füßen zu spüren. Aus- und einzuatmen. Als erwachsener Mensch mich selbst mit meinen Gefühlen wahrnehmen, ernstnehmen. So geht es mir jetzt. Und genau so darf es sein. Es steht mir frei jemanden zuzulächeln, jemanden mit gütigen Augen zu betrachten. Es steht mir frei mit mir selbst und anderen liebevoll und wertschätzend umzugehen, durchzuatmen und auf das Herz zu hören und das Hirn mitzunehmen.

Christine Plank, Betriebsseelsorgerin & kfb-Diözesan-Referentin

 
 

Die Katholische Aktion ist Teil der Niederösterreichweiten Initiative: Wir schützen einander!
Erstelle dir deine eigene Schutzmaske und denke an andere

Um bei der Erstellung von Schutzmasken zu unterstützen, ruft die Kultur.Region.Niederösterreich jetzt zur Initiative „Wir schützen einander“ auf. Dabei geht es sowohl um Eigeninitiative als auch um Nachbarschaftshilfe.
Die Anleitungen für die Erstellung eines Mund-Nasen-Schutzes finden Sie auf der Homepage von Service Freiwillige www.service-freiwillige.at

 

Die erste Zeit dieser „Krise“ war bei mir von Entschleunigung geprägt. Ich habe eine Erleichterung gespürt, der Druck ist abgefallen, Entspannung trat ein. Schnell merkte ich aber, dass diese Ruhe eine andere ist als wäre ich in Urlaub, als wäre ich frei in meinen Möglichkeiten die Freizeit zu gestalten. Eine andere Form des Angespannt-Seins, jede neue Pressekonferenz der Regierung, jede Meldung in den sozialen Medien, Telefonate mit Menschen die beunruhigt, ja sogar verängstigt sind, tut das Ihre dazu. Ja, meine Wohnung ist geputzt, Laden und Kästen durchsortiert, ich hatte viel Zeit zu kochen … und doch ist der Bürotag für mich ein Stück Normalität und tut gut. 

Silvia Scholz, Bereichssekretärin & Sekretariat Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung

 

In diesen Tagen erlebe ich, wie ich selber dankbarer und achtsamer werde. Und wie beides auch zurückkommt. Beim Morgenkaffee am Balkon höre ich nicht nur Vögel zwitschern, ich glaube sogar sieben verschiedene Vogelstimmen wahrgenommen zu haben. Für meine Sorgearbeit gegenüber meinen Eltern erlebe ich viele dankbare Worte. Meine Frau bietet mir an meine Haare zu schneiden, da Friseure geschlossen haben. In meiner behördlich verhängten „Absonderung“ – sprich Quarantäne – bieten sich viele spontan an, für uns Einkäufe zu erledigen. So soll die Zeit der Zukunft sein: voll von Achtsamkeit und Dankbarkeit.

Michael Scholz, KMB-Diözesanreferent

 

Vorübergehend geschlossen

 

Aufgrund der Herausforderungen in der aktuellen Situation, ist der Bereich Gesellschaftliche Verantwortung/Katholische Aktion und auch alle anderen Einrichtungen/Sekretariate in den Pastoralen Diensten und der Diözese St. Pölten GESCHLOSSEN.
Teilweise sind die Abteilungen über ihre jeweiligen Mailadressen erreichbar. Bitte nutzen Sie hier die Personensuche auf der Homepage der Diözese St. Pölten.

 
 

Katholische Aktion und kirchliche Umweltbeauftragte rufen zu Unterstützung auf - KAÖ-Präsident Wimmer: Auch Christen tragen Verantwortung "für die Welt, die wir unseren Kindern und Kindeskindern hinterlassen"

Zu einer breiten Allianz gegen die Klimakrise und klimaschädliche Gesetze sowie für konkrete politische Klimaschutz-Maßnahmen riefen am Dienstag kirchliche Unterstützer des laufenden Klimavolksbegehrens auf. Auch Christen trügen Verantwortung "für die Welt, die wir unseren Kindern und Kindeskindern hinterlassen", erklärte etwa der Präsident der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Leopold Wimmer. Große Wunder und Taten könnten "nur mit Druck von der Basis erreicht werden", betonte die Sprecherin der kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs, Hemma Opis-Pieber. Das Volksbegehren sei ein wichtiger "Anker der Erinnerung" für politisch Verantwortliche.

 

30 Jahre Osthilfesammlung der Diözese St. Pölten

In den vergangenen 30 Jahren wurden mit dem Osthilfefonds zahlreiche pastorale Aufbau- und Hilfsprojekte in den ehemaligen Ostblockländern unterstützt. Doch es ist noch viel zu tun. Not, Arbeitslosigkeit und fehlende Zukunftsperspektiven prägen auch heute das Leben von vielen Familien in den ehemals kommunistischen Ländern Osteuropas. Die Auswirkungen der Not haben oft die Kinder zu tragen, deren Leben und Perspektiven dadurch stark eingeschränkt sind.

Zu Weihnachten 1989, nach der Grenzöffnung in Richtung Osten entstanden die ersten Kontakte zwischen der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten und der ungarischen Bischofskonferenz. Es entwickelte sich eine intensive Partnerschaft. Zeitgleich entstanden Partnerschaften mit der Diözese Königgrätz und Budweis in der damaligen Tschechoslowakei und auch zur Ukraine. „Der dafür notwendige Osthilfefond wurde 1990 von der Katholischen Aktion ins Leben gerufen“, so Johann Wimmer, Direktor der Pastoralen Dienste der Diözese St. Pölten. Wimmer streicht auch die Bedeutung der Pfarren für die Osthilfesammlung hervor: „Pfarren sind ein Ort der Solidarität und Sensibilität für Menschen in Not.“

Hannes Ziselsberger, Weihbischof Josyf Milyn, Helene Renner, Johann Wimmer. Foto: Martina Bender, Kommunikationsreferat der Diözese St. Pölten
 

Die Katholische Aktion wünscht ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr.

 

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