Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Dez
13
18:30, Mittwoch, 13. Dezember 2017
St. Pölten, Bildungshaus St. Hippolyt
Dez
14
19:00, Donnerstag, 14. Dezember 2017
St. Pölten, Maria Ward Haus, Stattersdorf
Dez
15
19:00, Freitag, 15. Dezember 2017
Seitenstetten, Berg 11
 
 

Flüchtlinge

 

Bei der Sommerakademie der Katholischen Arbeitnehmer/innen-Bewegung (KAB) und der Betriebsseelsorge wurde der Dialog zwischen Kirche und Gewerkschaft gewürdigt. Die dreitägige Tagung thematisierte in Gaming die moderne Arbeitswelt sowie Migranten in den Betrieben. Betriebsräte verschieden großer Unternehmen warnen dabei vor einer Neiddebatte. Neid entstehe vielfach dort, wo es niedrige Löhne gebe, und das treffe dann die Allerärmsten wie Flüchtende.

 

KAÖ-Präsidentin Schaffelhofer: „Flüchtlinge zu Sündenböcken zu erklären wird Rechtsruck in Österreich nicht aufhalten“

Die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer, bekräftigt ihre Kritik an der heute vom Nationalrat beschlossenen Verschärfung des Asyl- und Fremdengesetzes. „Diese Gesetzesänderung geht in völlig falsche Richtung, daran ändern auch die im letzten Augenblick eingefügten kosmetischen Abänderungen nichts. Die neuen Bestimmungen hebeln nicht nur Grundrechte Schutzsuchender aus und liefern sie noch mehr als bisher Schleppern aus. Die Verschärfung des Asylgesetzes wird sich auch als ungeeignetes Instrument gegen den Rechtsruck in Österreich erweisen, davon bin fest überzeugt“, so Schaffelhofer.

 
 

Zwettl. Die aktuellen Herausforderungen durch die verschiedenen Erscheinungen der Globalisierung, besonders durch die wachsende Anzahl von Flüchtlingen und Migranten, waren das Thema beim Impulstag „Verwurzelt in der Re<li>gion“ im Bildungshaus Stift Zwettl. Anstatt Angst vor Veränderungen zu haben, sollten Christen sich auf ihre Wurzeln besinnen, „den Schalter umlegen und eine andere Perspektive einnehmen“, betonte Referent Johann Bruckner, Leiter des Diözesankomitees für Weltreligionen und Fachinspektor für den katholischen Religionsunterricht.

Die zunehmende Vermischung der Bevölkerung mit anderen Ethnien und Kulturen sowie der wachsende Anteil von Muslimen seien Tatsachen, die nicht ausgeblendet werden dürften. „Die multireligiöse Gesellschaft ist ein Fakt“, so Bruckner. Die Frage sei: „Wie gehe ich damit um?“ und weiter: „Welchen Beitrag leiste ich zum Frieden?“ Aufgrund des christlichen Gottes- und Menschenbildes sollten wir fähig sein in jedem anderen Menschen Gott zu entdecken und zu erkennen. Das seien „tragfähige Wurzeln“ auf die Christen zurückgreifen könnten.

 
 
 

Katholische Aktion wirbt in der Advent- und Weihnachtszeit mit Plakaten und Postkarten um Verständnis für die Anliegen von Asylwerbern und Flüchtlingen

 

 KAÖ-Präsidentin Schaffelhofer kritisiert Pläne der Regierung zur Asylreform und bei Familienleistungen 
 „Wann wird unsere Politik endlich dazu übergehen, konsequent in die Zukunft von Menschen zu investieren anstatt ihnen durch falsche Sparmaßnahmen die Zukunft zu verbauen“, kritisiert die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer, aktuelle Pläne und Entscheidungen der Regierung. „Anstatt Verwaltungsaufwand und damit Geld in Asyl auf Zeit und erschwerte Familienzusammenführung zu stecken und damit Integration zu erschweren, sollten alle Kräfte dafür eingesetzt werden, dauerhafte Integration und Beheimatung zu fördern; und da gehört auch für Flüchtlinge Familie wesentlich dazu.“

Logo der Kath. Aktion Österrreichs

Integrations- und Flüchtlingshilfe

Wie kann ich helfen?  Was tut die Kirche?  Wer kann uns helfen?

In diesen Tagen und Wochen werden viele Antworten und praktische Informationen gesucht. Wir dürfen Sie auf folgende Informationsquellen hinweisen:
 
Caritas der Diözese St. Pölten
Website der Diözese St. Pölten

 

KAÖ-Präsidentin Schaffelhofer unterstützt Landau-Vorschlag zur Schaffung eines eigenen Integrationsministeriums – Hilfe für Flüchtlinge in Herkunftsregionen muss massiv ausgebaut werden
„Wir brauchen endlich eine gesamteuropäische Flüchtlingspolitik, die mit Hilfe in den Herkunftsländern beginnt und bis zu bestmöglicher Aufnahme und Integration in Europa reicht“, fordert die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer. „Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung hat der Politik gezeigt, dass viele Menschen hier bei uns willens sind, diese Menschen in Not tatkräftig zu unterstützen. Nach der Erstversorgung und Notunterbringung werden wir noch viel von dieser Hilfsbereitschaft und an gemeinsamer politischer und gesellschaftlicher Anstrengung brauchen, um jenen Flüchtlingen, die im Land bleiben, eine Perspektive zu sichern. Ich unterstütze daher die Forderung von Caritas-Präsident Michael Landau, ein eigenes Bundesministerium für Asyl, Migration und Integration schaffen, um die derzeit verstreuten Zuständigkeiten besser zu bündeln“, so Schaffelhofer.

 
 

St. Pölten, 28.06.2013 (dsp) Die St. Pöltner Emmaus-Gemeinschaft wirbt um Patenschaften für junge Flüchtlinge. Seit einem Jahr gibt es dieses Projekt und „es hat sich bestens bewährt“, betont Bernhard Herzberger, Pressesprecher der karitativen Einrichtung. Die Burschen freuen sich über jegliche Art von Integration in Österreich, heißt es von Emmaus. Deshalb suchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohngruppe nun österreichische Familien, die Patenschaften für die aus Afghanistan stammenden Kinder und Jugendlichen zu übernehmen.

Junge Flüchtlinge: Emmaus wirbt um Patenschaften
 

Eine Wohngruppe für jugendliche unbegleitete Flüchtlinge eröffnete die Emmausgemeinschaft St. Pölten.

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