Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
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PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Okt
30
15:00, Freitag, 30. Oktober 2020
Eggenburg, Baptist Stöger-Platz 2
Sep
25
19:00, Freitag, 25. September 2020
Amstetten, Kapelle im Pfarrhof
Okt
31
17:00, Samstag, 31. Oktober 2020
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Flüchtlinge

 

Konferenz der Katholischen Aktion ruft zu Aufnahme eines fairen Kontingents von Flüchtlingen auf
 
Die Konferenz der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) ruft die Bundesregierung auf, ihr kategorisches Nein zu einer Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Flüchtlingslager Moria endlich zu beenden. Es ist einfach beschämend, wenn im demokratischen Wohlfahrtsland Österreich im Jahr 2020 wochenlang ernsthaft darüber diskutiert werden muss, ob wir hundert unbegleitete Flüchtlingskinder aufnehmen und diesen jungen Menschen eine Zukunft bieten. Es lässt tief blicken, wenn das zum Himmel schreiende Schicksal der Frauen, Männer und Kinder in den Flüchtlingslagern nicht zumindest für einen Augenblick mehr zählt als politisches Kalkül.

 
 

KAÖ-Appell an die Bundesregierung – Präsident Wimmer: Folgen der Corona-Krise lassen sich nur gemeinsam bewältigen – Wirtschaftlicher Wiederaufbau braucht Förderung von Klimaschutz 
Die Katholische Aktion ruft die Bundesregierung zur Aufnahme einer fairen Anzahl von Flüchtlingen und Vertriebenen in Österreich auf. „Die Bewältigung der Folgen der Corona-Krise verlangt uns allen viel ab, was die Wirtschaft, das Soziale und die Umwelt betrifft“, so der Präsident der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Leopold Wimmer, in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung. „In der Krise hat sich die Bereitschaft vieler zu Gemeinsamkeit und Solidarität gezeigt. Es wäre fatal, wenn wir nun wieder beginnen würden, einzelne gesellschaftliche Gruppen, Lebensbereiche, Regionen oder Länder aus unserem Bemühen um einen solidarischen Wiederaufbau auszuschließen oder gegeneinander auszuspielen.“

 
 

Die Katholische Aktion ruft die Bundesregierung auf, wenigsten 200 Kinder aus den griechischen Flüchtlingslagern in Österreich aufzunehmen.
"Wir können nicht umhin zu weinen. Wir können nicht umhin zu reagieren.“ Die Worte, die Papst Franziskus beim „Welttag der Migranten und Flüchtlinge“ vergangenen September formulierte, fordern uns auf, zur aktuellen Situation Stellung zu beziehen. Der Krieg in Syrien und die aus ihrer Heimat vertriebenen Menschen stehen wieder im Mittelpunkt.
Als Katholische Aktion der Diözese St.Pölten finden wir es unerträglich, wie Menschen zu einem politischen Spielball gemacht werden und auf der Suche nach Schutz, Frieden und Sicherheit vor den Grenzen Europas um ihr Überleben kämpfen.
Uns ist bewusst, dass wir in Österreich nicht die Probleme in den Flüchtlingslagern auf Griechenlands Inseln lösen können. Trotzdem muss die österreichische Politik an einer tragfähigen europäischen Lösung in der Migrationsfrage mitwirken. Schließlich geht es immer um menschliche Schicksale.

 

Bei der Sommerakademie der Katholischen Arbeitnehmer/innen-Bewegung (KAB) und der Betriebsseelsorge wurde der Dialog zwischen Kirche und Gewerkschaft gewürdigt. Die dreitägige Tagung thematisierte in Gaming die moderne Arbeitswelt sowie Migranten in den Betrieben. Betriebsräte verschieden großer Unternehmen warnen dabei vor einer Neiddebatte. Neid entstehe vielfach dort, wo es niedrige Löhne gebe, und das treffe dann die Allerärmsten wie Flüchtende.

 

KAÖ-Präsidentin Schaffelhofer: „Flüchtlinge zu Sündenböcken zu erklären wird Rechtsruck in Österreich nicht aufhalten“

Die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer, bekräftigt ihre Kritik an der heute vom Nationalrat beschlossenen Verschärfung des Asyl- und Fremdengesetzes. „Diese Gesetzesänderung geht in völlig falsche Richtung, daran ändern auch die im letzten Augenblick eingefügten kosmetischen Abänderungen nichts. Die neuen Bestimmungen hebeln nicht nur Grundrechte Schutzsuchender aus und liefern sie noch mehr als bisher Schleppern aus. Die Verschärfung des Asylgesetzes wird sich auch als ungeeignetes Instrument gegen den Rechtsruck in Österreich erweisen, davon bin fest überzeugt“, so Schaffelhofer.

 
 

Zwettl. Die aktuellen Herausforderungen durch die verschiedenen Erscheinungen der Globalisierung, besonders durch die wachsende Anzahl von Flüchtlingen und Migranten, waren das Thema beim Impulstag „Verwurzelt in der Re<li>gion“ im Bildungshaus Stift Zwettl. Anstatt Angst vor Veränderungen zu haben, sollten Christen sich auf ihre Wurzeln besinnen, „den Schalter umlegen und eine andere Perspektive einnehmen“, betonte Referent Johann Bruckner, Leiter des Diözesankomitees für Weltreligionen und Fachinspektor für den katholischen Religionsunterricht.

Die zunehmende Vermischung der Bevölkerung mit anderen Ethnien und Kulturen sowie der wachsende Anteil von Muslimen seien Tatsachen, die nicht ausgeblendet werden dürften. „Die multireligiöse Gesellschaft ist ein Fakt“, so Bruckner. Die Frage sei: „Wie gehe ich damit um?“ und weiter: „Welchen Beitrag leiste ich zum Frieden?“ Aufgrund des christlichen Gottes- und Menschenbildes sollten wir fähig sein in jedem anderen Menschen Gott zu entdecken und zu erkennen. Das seien „tragfähige Wurzeln“ auf die Christen zurückgreifen könnten.

 
 
 

Katholische Aktion wirbt in der Advent- und Weihnachtszeit mit Plakaten und Postkarten um Verständnis für die Anliegen von Asylwerbern und Flüchtlingen

 

 KAÖ-Präsidentin Schaffelhofer kritisiert Pläne der Regierung zur Asylreform und bei Familienleistungen 
 „Wann wird unsere Politik endlich dazu übergehen, konsequent in die Zukunft von Menschen zu investieren anstatt ihnen durch falsche Sparmaßnahmen die Zukunft zu verbauen“, kritisiert die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer, aktuelle Pläne und Entscheidungen der Regierung. „Anstatt Verwaltungsaufwand und damit Geld in Asyl auf Zeit und erschwerte Familienzusammenführung zu stecken und damit Integration zu erschweren, sollten alle Kräfte dafür eingesetzt werden, dauerhafte Integration und Beheimatung zu fördern; und da gehört auch für Flüchtlinge Familie wesentlich dazu.“

Logo der Kath. Aktion Österrreichs
 

KAÖ-Präsidentin Schaffelhofer unterstützt Landau-Vorschlag zur Schaffung eines eigenen Integrationsministeriums – Hilfe für Flüchtlinge in Herkunftsregionen muss massiv ausgebaut werden
„Wir brauchen endlich eine gesamteuropäische Flüchtlingspolitik, die mit Hilfe in den Herkunftsländern beginnt und bis zu bestmöglicher Aufnahme und Integration in Europa reicht“, fordert die Präsidentin der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ), Gerda Schaffelhofer. „Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung hat der Politik gezeigt, dass viele Menschen hier bei uns willens sind, diese Menschen in Not tatkräftig zu unterstützen. Nach der Erstversorgung und Notunterbringung werden wir noch viel von dieser Hilfsbereitschaft und an gemeinsamer politischer und gesellschaftlicher Anstrengung brauchen, um jenen Flüchtlingen, die im Land bleiben, eine Perspektive zu sichern. Ich unterstütze daher die Forderung von Caritas-Präsident Michael Landau, ein eigenes Bundesministerium für Asyl, Migration und Integration schaffen, um die derzeit verstreuten Zuständigkeiten besser zu bündeln“, so Schaffelhofer.

 

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