Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Jul
20
Montag, 20. Juli 2020
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Jul
30
Donnerstag, 30. Juli 2020
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Aug
13
Donnerstag, 13. August 2020
Seitenstetten, Berg 11
 
 

Corona

 

Appell der katholischen und evangelischen Umweltbeauftragten

Klimakrise, handeln jetzt! Die katholischen und evangelischen Umweltbeauftragten fordern Mut und Weitblick für den anstehenden Neustart in gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht. Mutige und weitblickende Maßnahmen können in dieser Zeit des Aufbruchs unser gutes Leben auf einem ökologisch gesunden Planeten sichern, betont Markus Gerhartinger, Umweltbeauftragter der Erzdiözese Wien und stellvertretender Sprecher der Konferenz der Kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs. „Diese Chance sollten wir nicht vergeben!“

>> Link zur Pressemeldung auf der Homepage www.schoepfung.at

 
 

In vielen Telefongesprächen höre ich Angst und Unsicherheit heraus. Ich lade ein, die bewusste Entscheidung zu treffen, die Angst zu fühlen, sie zuzulassen. Den Boden unter den Füßen zu spüren. Aus- und einzuatmen. Als erwachsener Mensch mich selbst mit meinen Gefühlen wahrnehmen, ernstnehmen. So geht es mir jetzt. Und genau so darf es sein. Es steht mir frei jemanden zuzulächeln, jemanden mit gütigen Augen zu betrachten. Es steht mir frei mit mir selbst und anderen liebevoll und wertschätzend umzugehen, durchzuatmen und auf das Herz zu hören und das Hirn mitzunehmen.

Christine Plank, Betriebsseelsorgerin & kfb-Diözesan-Referentin

 
 

Die Katholische Aktion ist Teil der Niederösterreichweiten Initiative: Wir schützen einander!
Erstelle dir deine eigene Schutzmaske und denke an andere

Um bei der Erstellung von Schutzmasken zu unterstützen, ruft die Kultur.Region.Niederösterreich jetzt zur Initiative „Wir schützen einander“ auf. Dabei geht es sowohl um Eigeninitiative als auch um Nachbarschaftshilfe.
Die Anleitungen für die Erstellung eines Mund-Nasen-Schutzes finden Sie auf der Homepage von Service Freiwillige www.service-freiwillige.at

 

Die erste Zeit dieser „Krise“ war bei mir von Entschleunigung geprägt. Ich habe eine Erleichterung gespürt, der Druck ist abgefallen, Entspannung trat ein. Schnell merkte ich aber, dass diese Ruhe eine andere ist als wäre ich in Urlaub, als wäre ich frei in meinen Möglichkeiten die Freizeit zu gestalten. Eine andere Form des Angespannt-Seins, jede neue Pressekonferenz der Regierung, jede Meldung in den sozialen Medien, Telefonate mit Menschen die beunruhigt, ja sogar verängstigt sind, tut das Ihre dazu. Ja, meine Wohnung ist geputzt, Laden und Kästen durchsortiert, ich hatte viel Zeit zu kochen … und doch ist der Bürotag für mich ein Stück Normalität und tut gut. 

Silvia Scholz, Bereichssekretärin & Sekretariat Kath. ArbeitnehmerInnen Bewegung

 

Ich hatte Glück, denn kurz vor den Coronamaßnahmen konnte ich noch an der Schulter operiert werden. Sehr dankbar sind wir momentan für unser Haus mit Garten! Mit meinem Nachbarn trinke ich des Öfteren ein Bier am Zaun. Unsere Coronalösung: Jeder von uns trinkt sein eigenes Bier einen Meter vom Zaun entfernt. 

Wir verfolgen, so wie viele mehrmals täglich die Nachrichten, denn für uns wird die Geburt unseres Sohnes sehr spannend: Darf ich dabei sein? Wie lange bleiben beide im Spital? Wie funktioniert die Hebammennachbetreuung? Wir freuen uns schon sehr auf unseren kleinen Josef und vertrauen auf Gott, dass alles gut verläuft.

So verbleibe ich mit den Worten: „Wir schaffen es“!!!

Christian Haslauer, KAB Referent

 

In diesen Tagen erlebe ich, wie ich selber dankbarer und achtsamer werde. Und wie beides auch zurückkommt. Beim Morgenkaffee am Balkon höre ich nicht nur Vögel zwitschern, ich glaube sogar sieben verschiedene Vogelstimmen wahrgenommen zu haben. Für meine Sorgearbeit gegenüber meinen Eltern erlebe ich viele dankbare Worte. Meine Frau bietet mir an meine Haare zu schneiden, da Friseure geschlossen haben. In meiner behördlich verhängten „Absonderung“ – sprich Quarantäne – bieten sich viele spontan an, für uns Einkäufe zu erledigen. So soll die Zeit der Zukunft sein: voll von Achtsamkeit und Dankbarkeit.

Michael Scholz, KMB-Diözesanreferent

 

Oft kommt mir der Gedanke, alles ist nur ein Traum, ich wache auf und alles ist wie immer in unserem schönen Land! NEIN!!
Ich vermisse meine Tochter Melanie und mein Enkelkind Julia gut, dass wir Videotelefonieren können.
Meine Eltern sehe ich nur von der Ferne, wenn Mama den Einkaufskorb abholt den ich ihr vor die Tür gestellt habe. Der Spaziergang mit meiner Freundin Christa muss jetzt alleine stattfinden.
Da auch ich ein Risikopatientin bin, versuche ich den Kontakt mit vielen lieben Menschen zu meiden. Ich hoffe für uns alle, dass wir gesund durch diese schwierige Zeit kommen

Angelika Willim, Diözesansportgemeinschaft

 
 

Als hauptamtliche Mitarbeiterin der Kath. FrauenBEWEGUNG versuche ich in Zeiten der Coronavirus-Krise und vermehrtem Homeoffice zumindest 30 Minuten pro Tag mit BEWEGUNG zu verbringen. Besser als nichts :) Täglich am späten Nachmittag ist daher Turnstunde, mal steht Hanteltraining, progressive Muskelentspannung, eine Phantasiereise, QiGong-Übungen oder Übungen für Nacken-Schulterbereich auf dem Programm, der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Bewegung hilft mir in diesen Wochen sehr, sie hat viele positive Auswirkungen für Körper, Geist und Seele. Also dann: auf geht’s: Kniebeugen, Liegestütz,...

Mag.a Marianne Ertl, kfb-Diözesan-Referentin

 

Ostern im Mostviertel – das ist ein Fest mit allen Sinnen – besonders beansprucht wird dabei der Geschmackssinn. Ostern hat für mich seit meiner Kindheit viel mit Essen zu tun, obwohl es sich bei den Kartagen doch um Fasttage handelt. Das beginnt bereits am Palmsonntag: Nach der Palmweihe und dem Gottesdienst ziehen wir betend mit dem Palmbuschen ums Haus. Getragen wird der Palmbuschen vom „Palmesel“ – das ist derjenige, der als letzter am Palmsonntag aufgestanden ist. Danach gibt es zum Mittagessen „Strauben“ – das sind einfach gesagt dickere Palatschinken. Es ist Brauch, dazu drei geweihte Palmkätzchen zu essen – ein bisschen heidnische Bräuche gehören dazu. Und weil ich oft gefragt werde – ja, man überlebt das, wir sind der lebende Beweis dafür. Gründonnerstag gibt es selbstverständlich Spinat und Erdäpfelschmarr‘n. Für mich bedeutet das Essen von Spinat ein vorgezogenes Karfreitagsopfer – der Spinat und ich, wir sind nicht gerade die besten Freunde und ich kann die jährliche Menge des Spinatkonsums mit einem Löffel am Gründonnerstag – dem Brauchtum genügend – angeben.

 

Die aktuelle Corona-Krise ist auch eine Herausforderung für die gottesdienstlichen Feiern in den Kirchen. Die Katholische Kirche trägt Ihren Teil zur Eindämmung der Pandemie u.a. dadurch bei, dass sie bis auf Weiteres alles öffentlichen Gottesdienste ausgesetzt hat. Dennoch bedeutet dies nicht, dass die Gläubigen keine Gottesdienste mehr mitfeiern können - denn kreative Ansätze und Übertragungsangebote via TV, Radio und Online-Streaming bieten heute die Möglichkeit, auch medial vermittelt an Gottesdiensten teilzunehmen. Eine Auswahl an Angeboten in TV, Radio und Online -jeweils in verschiedenen Darstellungs- und Sortierungsformen finden Sie HIER

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