Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Jun
29
19:00, Mittwoch, 29. Juni 2022
Obritzberg, Filialkirche St. Georg, Großrust
Jul
2
14:00, Samstag, 02. Juli 2022
Wien, Otmar-Brix-Gasse 1
Jul
2
17:00, Samstag, 02. Juli 2022
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Arbeitslos

 

Im Steinbruch der Firma Wachauer Marmor in Marbach an der kleinen Krems fand heuer die Messe zum Tag der Arbeitslosen statt. Kurt Holzmann, Geschäftsführer der Firma Wachauer Marmor war von der Idee begeistert und meint: „Dass die Kirche zu den Leuten in den Steinbruch geht, wo sie arbeiten und viel Zeit verbringen, das ist eine großartige Idee. Denn unsere Firma hat immer wieder engen Kontakt mit Pfarren bei der Gestaltung von Altären sowie Bodengestaltung. So steht seit einigen Jahren in Purk ein Altar aus unseren Steinbruch. 

>> Link zum Video des Gottesdienstes 

 

Die NÖ Armutskonferenz, zu der auch die Caritas der Diözese St. Pölten und die Katholische Aktion gehören, warnt vor dem „Rütteln der Grundmauern sozialer Sicherheit“ in Österreich.

Es geht uns alle an, wenn System der sozialen Sicherheit abgebaut werden. Weil wir wissen nicht, ob wir nicht irgendwann in unserem Leben darauf angewiesen sind, diese Systeme in Anspruch nehmen zu müssen.“ Mit diesen Worten warnte Barbara Bühler, Sprecherin der Arbeitsgruppe Arbeitsmarktpolitik und Obfrau des NÖ Armutsnetzwerks, vor „dem Rütteln an den Grundmauern sozialer Sicherheit“.

 

Tag der Arbeitslosen - 30. April  und  Tag der Arbeit - 1. Mai

Mit dem bevorstehenden 1. Mai sind in den nächsten Tagen Arbeit und Arbeitslosigkeit wichtige Themen. Arbeit ist ja mehr als die Erwerbsarbeit, die bezahlte Arbeit zu unserer Existenzsicherung. Sie hat in unserer Gesellschaft so eine zentrale Rolle bekommen, dass vieles im Leben davon abhängt: Einkommen zu haben, versichert zu sein, teilhaben zu können oder ein inneres Selbstwertgefühl zu erleben. Wie geht es dann Menschen, die die Arbeit verlieren, die im Inneren mit Ungewissheit und sinkendem Selbstbewusstsein zurechtkommen müssen oder von außen mit Schuldzuschreibungen oder Vorurteilen konfrontiert werden? >> Download Gottesdienstunterlage

 
 

Seit einigen Jahren begehen einige Organisationen den Tag vor dem 1. Mai als Tag der Arbeitslosen. Heuer wollen wir in unseren Veranstaltungen besonders jene Menschen beachten, die es aufgrund ihrer chronischen Erkrankungen und Einschränkungen am Arbeitsmarkt besonders schwer haben.
Wir laden euch zu folgenden Veranstaltungen ein:
- "Gute Arbeit für alle?! -Kurzfilm mit Diskussion mit Geschichten aus der Praxis beeinträchtigter Menschen zum Tag der Arbeitslosen, 28. April, ab 19.00, Festsaal Rathaus Amstetten - Einladung
- Bergmesse zum Tag der Arbeit, 29. April, 11.30 Uhr am Muckenkogel/Hinteralm/Traisner Hütte – Einladung
- "Free Lunch Society" - Grundeinkommen für alle?! - Film und Diskussion, 10. Mai, 19.30 Uhr, Cinema Paradiso St. Pölten - Einladung

 

Bei einem Pressegespräch mehrerer kirchlicher Organisation anlässlich des „Tages der Arbeitslosen“ informierte Stefan Heller vom diözesanen „Netzwerk der Solidarität“ über das mögliche Ende dieser Einrichtung. Das „Netzwerk“ vermittelte in 15 Jahren über 1000 Menschen wieder an Betriebe. Zumeist seien es laut Geschäftsführer Heller ältere Menschen gewesen, aber auch viele Jugendliche bekamen über seine Einrichtung eine Arbeit. Dabei griff die diözesane Initiative auf das dichte Netzwerk der Pfarren in Niederösterreich zurück und erhielt Unterstützung von vielen Ehrenamtlichen. Das habe das „Netzwerk der Solidarität“ einzigartig gemacht.
 
„Wir haben die Logik der Kürzungen einfach nicht verstanden“, so Heller, der im November einen Brief des Arbeitsmarktservices erhielt, in dem von der Einstellung der Förderungen die Rede war. Das AMS habe dem Netzwerk eine gute Erfolgsquote bescheinigt, im Jahr 2013 – also in wirtschaftlich schwierigen Zeiten – seien es 45 Prozent gewesen, in den Jahren davor war die Quote noch höher. Das AMS setze zwar die Priorität auf ältere Arbeitslose, unverständlich sei dann noch vielmehr, dass gerade diese „Netzwerk“-Zielgruppe getroffen werde.

 

Am 30. April, dem Tag der Arbeitslosen, erinnern mehrere kirchliche Organisationen bei Straßenaktionen in Amstetten, Gmünd und St. Pölten an das schwierige Los von Menschen ohne Job.

 

Nachdem der diözesane Arbeitslosenfonds bereits im Vorjahr die Emmausgemeinschaft Lilienfeld für den Ankauf eines PKW-Anhängers finanziell unterstützt hat, besichtigten die Kuratoriumsmitglieder deren Arbeit vor Ort. Arbeit, Wohnung, Hoffnung für Menschen in schwierigen Lebensituationen will Emmaus Lilienfeld geben.

 

Kirchliche AOrganisationen erinnern an Menschen ohne Job
Straßenaktionen in St. Pölten und weiteren Städten in der Diözese.
Dass Zehntausende Menschen in Niederösterreich keinen bezahlten Job haben, daran erinnern kirchliche Organisationen im Vorfeld des 1. Mai. „Arbeitslosigkeit ist eine Frage des Schicksals“, betont Rudi Dörr, Bereichsleiter für Berufliche Integration der Caritas St. Pölten. Mit Straßenaktionen in Amstetten, Krems, St. Pölten, Gmünd, Horn und Zwettl wird auf deren Los aufmerksam gemacht. Diözesane Einrichtungen bieten aber auch konkrete Hilfen.

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