Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Dez
8
17:00, Donnerstag, 08. Dezember 2022
Eggenburg, Baptist-Stöger Platz 2
Dez
10
17:00, Samstag, 10. Dezember 2022
Eggenburg, Baptist-Stöger Platz 2
Dez
12
16:00, Montag, 12. Dezember 2022
Zwettl, Bildungshaus Stift Zwettl
 
 

Arbeit

 

Unter diesem Motto „Einen gesegneten Arbeitstag“ waren am 7.10, dem Tag der menschenwürdigen Arbeit, die Betriebsseelsorger der Diözese St. Pölten und die Katholische Arbeitnehmer:innenbewegung (KAB) der Diözese St. Pölten in Firmen und Geschäften unterwegs. Es ist ein Grundrecht und erfüllt den Menschen in seinem Sein, dass er sich sinnvoll und innovativ in die Gesellschaft einbringt. Damit wird die Gesellschaft reicher.

Deshalb lautet die Kurzfassung für GUTE ARBEIT:
Garantiert die Würde des Menschen (welches in den Schöpfungsberichten (Gen 1+2) zu Grunde liegt, da der Mensch gottebenbildlich ist)
Sorgt für ein gerechtes Einkommen (das die Existenz und die Sicherung des Lebens garantiert)
Trägt Verantwortung für die Umwelt (Nachhaltiges Denken an die zukünftigen Generationen)

In den Geschäften und Betrieben stellten die Betriebsseelsorger:innen und die Ehrenamtlichen der KAB die Frage, was für die Arbeiter:innen und Angestellten, aber auch für die Standortleiter und Firmeninhaber gute Arbeit ist. Diese Antworten sind ein Auszug daraus.

Menschenwürdige Arbeit ist für mich
respektvoller Umgang mit Kolleg:innen, Arbeitsmaterialien und Rohstoffen für eine bessere Zukunft: Mario 26, Arbeiter
wenn ich Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren kann: Regina 43, Firmeninhaberin
wenn ich damit einen wertvollen Beitrag zum Gemeinwohl leisten kann: Josef 64, leitender Angestellter
die Kombination aus gerechter Entlohnung und einem wertschätzenden Umgang am Arbeitsplatz: Katharina, 31, Angestellte
das Wissen darum, dass ich meine Lebenszeit mit etwas Sinnvollem verbringe: Christine, 29, Arbeiterin
wenn auf die psychische und physische Gesundheit geachtet wird: Marianne, 59, Standortleiterin

Franz Sedlmayer, Vorsitzender der KAB St. Pölten

 

Im Steinbruch der Firma Wachauer Marmor in Marbach an der kleinen Krems fand heuer die Messe zum Tag der Arbeitslosen statt. Kurt Holzmann, Geschäftsführer der Firma Wachauer Marmor war von der Idee begeistert und meint: „Dass die Kirche zu den Leuten in den Steinbruch geht, wo sie arbeiten und viel Zeit verbringen, das ist eine großartige Idee. Denn unsere Firma hat immer wieder engen Kontakt mit Pfarren bei der Gestaltung von Altären sowie Bodengestaltung. So steht seit einigen Jahren in Purk ein Altar aus unseren Steinbruch. 

>> Link zum Video des Gottesdienstes 

 

Zum 3. März 2021 - „Internationaler Tag des freien Sonntags“ Sonntagsallianz präsentiert aktuelle Meinungsumfrage: 60% der ÖsterreicherInnen brauchen den Sonntag zum Erholen Eine aktuelle Meinungsumfrage zur Bedeutung des arbeitsfreien Sonntags in Österreich zeichnet ein klares Bild: Müde von lockdowns, Sorgen über Gesundheit und Finanzen, verstärkten Betreuungspflichten und Homeoffice zeigt die heimische  Bevölkerung eine klare Zustimmung zu Erholung und arbeitsfreier Zeit an Sonntagen.

 

Der gesamtösterreichisch ausgeschriebene Papst-Leo-Preis 2019 für besondere Verdienste um die Katholische Soziallehre wurde bei der Kuratoriumssitzung der Papst-Leo-Stiftung am 12. März an Mag. Karl Fakler vergeben. Der langjährige Geschäftsführer des AMS-Niederösterreich erhält den mit 2000 Euro dotierten Preis für sein unermüdliches Bemühen, neue Wege zu finden, um Langzeitarbeitslose und andere schwer vermittelbare Menschen wieder in den Arbeitsprozess einbinden zu können. Auch ähnlich gelagerte kirchliche Projekte wurden vom Preisträger immer wieder unterstützt.

Vergeben werden auch zwei Jugendpreise, einer für eine Einzelperson und einer für eine Jugendgruppe. Diese Entscheidungen sind noch nicht gefallen.

Die Überreichung der Preise erfolgt am 24. Mai 2019 um 19 Uhr im Stadtsaal in Horn im Rahmen eines Festaktes durch Altbischof DDr. Klaus Küng.

B.V.Ederer/Photos and more (Preisträger 2019: Mag. Karl Fakler)
 

Präsident der Katholischen Aktion Österreich, Wimmer, zur Mindestsicherungsreform: Geplante Kürzungen „treffen sicher die Falschen“

Präsident der Kath. Aktion Österreich, DI Leopold Wimmer
 

Tag der Arbeitslosen - 30. April  und  Tag der Arbeit - 1. Mai

Mit dem bevorstehenden 1. Mai sind in den nächsten Tagen Arbeit und Arbeitslosigkeit wichtige Themen. Arbeit ist ja mehr als die Erwerbsarbeit, die bezahlte Arbeit zu unserer Existenzsicherung. Sie hat in unserer Gesellschaft so eine zentrale Rolle bekommen, dass vieles im Leben davon abhängt: Einkommen zu haben, versichert zu sein, teilhaben zu können oder ein inneres Selbstwertgefühl zu erleben. Wie geht es dann Menschen, die die Arbeit verlieren, die im Inneren mit Ungewissheit und sinkendem Selbstbewusstsein zurechtkommen müssen oder von außen mit Schuldzuschreibungen oder Vorurteilen konfrontiert werden? >> Download Gottesdienstunterlage

 
 

Abschied vom "Netzwerk der Solidarität"

Bei einem Mittagessen mit ehemaligen Haupt- und Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des diözesanen „Netzwerk der Solidarität“ fand nach fast 20-jähriger Tätigkeit diese Einrichtung ein Ende.  Das „Netzwerk“ vermittelte in 20 Jahren fast 2000 Menschen wieder an Betriebe. Zumeist waren ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen, aber auch Jugendliche bekamen über diese Einrichtung eine Arbeitsstelle.

 
Katholische Männerbewegung zum Internationalen Männertag am 19. November

Überall erreichbar und ständig einsatzbereit. Die Lebensrealität von Männern heute lässt ihnen zwischen Arbeit und Familie kaum Zeit anzuhalten und zur Ruhe zu kommen. Das Schlimmste dabei: Sie merken nicht einmal, dass sie daran zugrunde gehen.

„Die Aufmerksamkeit für die eigene Gesundheit erwacht meist erst, wenn Beschwerden die berufliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen“, erklärt die Deutsche Stiftung Männergesundheit, die im Mai 2017 den dritten Männergesundheitsbericht veröffentlichte. „Aus diesem Grund empfehlen wir allen Männern, sich regelmäßig Zeit für sich und auch für eine Vorsorgeuntersuchung zu nehmen“, stellt DI Dr. Wimmer fest.

 

Guter Gott, Du hast uns die Erde anvertraut,
damit wir sie hüten und bebauen -
wie einen fruchtbringenden Garten.
 
Wir sollen in Barmherzigkeit und Wohlwollen
miteinander leben, geschwisterlich und solidarisch,
vor allem mit den Armen und Schwachen.
 
Vielen Menschen fehlt das Nötigste zu Leben, zu viele
müssen unter unwürdigen Bedingungen arbeiten.
 
Hilf uns, die Ursachen zu erkennen, lass uns Ideen
finden für konkrete Verbesserungen.
 
Gib unseren Herzen Mitgefühl
und unseren Händen Kraft
wenn wir für menschenwürdige Arbeit kämpfen
 
Amen

 

„Jeder Mensch hat das Recht auf ein gutes Leben, aber nicht auf ein noch luxuriöseres, wenn es noch so viele Arme gibt“, sagte der bekannte Amstettner Arbeiterpriester und „Rote Kaplan“ Franz Sieder bei der Sommerakademie der Katholischen Arbeitnehmer/innen-Bewegung (KAB) in Gaming. Die dreitägige Tagung (Montag-Mittwoch) vernetzte Gewerkschafter und kirchliche Arbeitnehmer aus Wien, Burgenland und Niederösterreich und thematisierte heuer besonders folgende Fragen: Vermögenssteuern, Industrie 4.0 und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt sowie den Klimawandel und wie sich dadurch die Jobs entwickeln.
 
Die KAB- und Gewerkschafts-Vertreter/innen kritisierten insbesondere die niedrigen Vermögenssteuern. Hier sei Österreich mit 0,55 Prozent zum BIP das Schlusslicht in der Europäischen Union, so Referent Gerald Fröhlich von der Arbeiterkammer. Er sehe die Gefahr, dass die europäischen Länder die Körperschaftssteuern kürzen und dadurch auch die Sozialleistungen. 1 Prozent der Bevölkerung würde 37 Prozent des Vermögens besitzen, die unteren 50 Prozent dagegen nur 2,2 Prozent. Die KAB und Gewerkschaften waren sich einig, dass diese Schieflage viel stärker in die öffentliche Diskussion müsse. Diese Umverteilung müsse über Vermögenssteuern geschehen, als weiterer Schritt müsste es auch zu einer gerechteren Wohlstandsverteilung zwischen armen und reichen Staaten kommen. Die ungleiche Verteilung des Vermögens sei viel stärker in der Öffentlichkeit zu thematisieren: medial, bei den Stammtischen oder bei Hausbesuchen, waren sich die Gewerkschafts- und KAB-Vertreter/innen einig.

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