Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Okt
21
8:00, Samstag, 21. Oktober 2017
,
Okt
21
9:00, Samstag, 21. Oktober 2017
Furth bei Göttweig, Stift Göttweig
Okt
21
9:30, Samstag, 21. Oktober 2017
, Maria Langegg
 
 

Arbeit

 

Guter Gott, Du hast uns die Erde anvertraut,
damit wir sie hüten und bebauen -
wie einen fruchtbringenden Garten.
 
Wir sollen in Barmherzigkeit und Wohlwollen
miteinander leben, geschwisterlich und solidarisch,
vor allem mit den Armen und Schwachen.
 
Vielen Menschen fehlt das Nötigste zu Leben, zu viele
müssen unter unwürdigen Bedingungen arbeiten.
 
Hilf uns, die Ursachen zu erkennen, lass uns Ideen
finden für konkrete Verbesserungen.
 
Gib unseren Herzen Mitgefühl
und unseren Händen Kraft
wenn wir für menschenwürdige Arbeit kämpfen
 
Amen

 

„Jeder Mensch hat das Recht auf ein gutes Leben, aber nicht auf ein noch luxuriöseres, wenn es noch so viele Arme gibt“, sagte der bekannte Amstettner Arbeiterpriester und „Rote Kaplan“ Franz Sieder bei der Sommerakademie der Katholischen Arbeitnehmer/innen-Bewegung (KAB) in Gaming. Die dreitägige Tagung (Montag-Mittwoch) vernetzte Gewerkschafter und kirchliche Arbeitnehmer aus Wien, Burgenland und Niederösterreich und thematisierte heuer besonders folgende Fragen: Vermögenssteuern, Industrie 4.0 und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt sowie den Klimawandel und wie sich dadurch die Jobs entwickeln.
 
Die KAB- und Gewerkschafts-Vertreter/innen kritisierten insbesondere die niedrigen Vermögenssteuern. Hier sei Österreich mit 0,55 Prozent zum BIP das Schlusslicht in der Europäischen Union, so Referent Gerald Fröhlich von der Arbeiterkammer. Er sehe die Gefahr, dass die europäischen Länder die Körperschaftssteuern kürzen und dadurch auch die Sozialleistungen. 1 Prozent der Bevölkerung würde 37 Prozent des Vermögens besitzen, die unteren 50 Prozent dagegen nur 2,2 Prozent. Die KAB und Gewerkschaften waren sich einig, dass diese Schieflage viel stärker in die öffentliche Diskussion müsse. Diese Umverteilung müsse über Vermögenssteuern geschehen, als weiterer Schritt müsste es auch zu einer gerechteren Wohlstandsverteilung zwischen armen und reichen Staaten kommen. Die ungleiche Verteilung des Vermögens sei viel stärker in der Öffentlichkeit zu thematisieren: medial, bei den Stammtischen oder bei Hausbesuchen, waren sich die Gewerkschafts- und KAB-Vertreter/innen einig.

 

Ein europaweit einzigartiges Beschäftigungsprojekt wurde jetzt von der Betriebsseelsorge Oberes Waldviertel in Kooperation mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) gestartet. Der Leiter der Betriebsseelsorge und Papst Leo-Preisträger Karl Immervoll erklärt: „Wir haben in unserer Region viele Arbeitslose und Langzeitarbeitslose. Wir wollen ihnen helfen, dass sie aus ihrer Berufung einen Beruf machen. Ganz ohne Druck.“

 Dieses von der Betriebsseelsorge initiierte Projekt bietet einen völlig neuen Ansatz und schaut auf gesellschaftliche Notwendigkeiten. Die Dauer ist auf 18 Monate angelegt, in der so manche neue Arbeitsplätze und Projekte entstehen können. Der Ansatz lautet: Welche Talente hat man und was will man damit machen?

 

Seit einigen Jahren begehen einige Organisationen den Tag vor dem 1. Mai als Tag der Arbeitslosen. Heuer wollen wir in unseren Veranstaltungen besonders jene Menschen beachten, die es aufgrund ihrer chronischen Erkrankungen und Einschränkungen am Arbeitsmarkt besonders schwer haben.
Wir laden euch zu folgenden Veranstaltungen ein:
- "Gute Arbeit für alle?! -Kurzfilm mit Diskussion mit Geschichten aus der Praxis beeinträchtigter Menschen zum Tag der Arbeitslosen, 28. April, ab 19.00, Festsaal Rathaus Amstetten - Einladung
- Bergmesse zum Tag der Arbeit, 29. April, 11.30 Uhr am Muckenkogel/Hinteralm/Traisner Hütte – Einladung
- "Free Lunch Society" - Grundeinkommen für alle?! - Film und Diskussion, 10. Mai, 19.30 Uhr, Cinema Paradiso St. Pölten - Einladung

 

Traditionell erinnert die Katholische ArbeitnehmerInnenbewegung (KAB) der Diözese St. Pölten mit ihren Karfreitagsplakaten wieder an den Tod und die Auferstehung Christi. Auf den Plakaten - von denen tausende an Betriebe und Pfarren verschickt wurden - wird eingeladen, zur Todesstunde Jesu am Freitag um 15 Uhr eine Gedenkminute einzuhalten.

Foto: Erwin Burghofer, Diözesansekretär der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung, und Martina Bzoch von der Betriebsseelsorge
 

Bei der Diözesankonferenz in Gars wurde die Leitung der Katholischen Arbeitnehmer/innen-Bewegung (KAB) in ihrer Funktion für die kommenden vier Jahre wiedergewählt. Damit sind Josef Riegler als Diözesanvorsitzender sowie Ulrike Immervoll und Christine Weninger als Vorsitzende-Stellvertreterinnen bestätigt.

Neue und alte KAB-Leitung
 
"Wir können das"-Kampagne der Katholischen Jugend

Eine neue Kampagne der Katholischen Jugend (KJ) stellt Jugendliche in der Arbeitswelt und ihre Talente in den Mittelpunkt. Beim Projekt „Wir können was!“ werden Jugendliche in Schulen und Betrieben dazu eingeladen, Selfies zu machen, auf die Website www.katholische-jugend.at/wir-koennen-was hochzuladen und zu zeigen, was sie bei ihrer Arbeit leisten, was sie gut können und was sie dabei stolz macht.

 

Die Betriebsseelsorge Traisental sucht eine Krankenstandsvertretung ab Oktober 2015 für 25 Stunden. Nähere Angaben zu den Aufgaben und Voraussetzungen finden Sie in der Ausschreibung.

 
 

Wie ist die Arbeitswelt für Menschen mit Behinderung gestaltet und wie kann diese optimiert werden? Dieser wichtigen Frage ging die Katholische ArbeiterInnenbewegung  (KAB) der Diözese St.

 

Die Kath. ArbeitnehmerInnen-Bewegung und ihre PartnerInnen laden ganz herzlich zum Studientag "Arbeitswelt für Menschen mit Behinderung" am Samstag, 11. April 2015 ins Pfarrzentrum St. Marien nach Amstetten ein. Trotz aller Gleichstellungsgesetze und Initiativen ist es für behinderte und chronische kranke Menschen ungleich schwieriger im Berufsleben Fuß zu fassen und ihren Platz zu finden. Mit Referanten/Impulsen von Kpl. Franz Sieder, Mag. Michael Svoboda - Präsident des KOBV, Ulrike Königsberger-Ludwig - Abg. zum NR, Mag. Andreas Geierlehner - WKO Amstetten wird erläutert wie es um die politischen Möglichkeiten und gesellschaftlichen Herausforderungen steht. Weiters kommen betroffene Familien, Arbeitssuchende mit Behinderung, Behindertenvertrauenspersonen und andere Initiativen zu Wort.  Am Nachmittag werden die gesammelten Fragen in einer Podiumsdiskussion aufgegriffen und Forderungen an die Politik, Wirtschaft und Kirche erarbeitet. Musikalisch wird der Studientag von Mitgliedern der Musikgruppe "Combo Pertholz" der Tagesstätte Zuversicht in Heidenreichstein umrahmt.

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei erreichbar. Es steht Gebärdendolmetsch zur Verfügung. Anmeldungen bis 2. April unter 02742/324-3370 oder per E-mail: kab.stpoelten@kirche.at

>> Download Einladung Studientag

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