Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Jul
20
16:00, Samstag, 20. Juli 2019
Seitenstetten, Berg 11
Jul
28
20:00, Sonntag, 28. Juli 2019
Purgstall, Kirchenplatz 4
Jul
29
7:30, Montag, 29. Juli 2019
Furth/Göttweig, Jugendhaus Stift Göttweig
 
 

Arbeit

 

Der gesamtösterreichisch ausgeschriebene Papst-Leo-Preis 2019 für besondere Verdienste um die Katholische Soziallehre wurde bei der Kuratoriumssitzung der Papst-Leo-Stiftung am 12. März an Mag. Karl Fakler vergeben. Der langjährige Geschäftsführer des AMS-Niederösterreich erhält den mit 2000 Euro dotierten Preis für sein unermüdliches Bemühen, neue Wege zu finden, um Langzeitarbeitslose und andere schwer vermittelbare Menschen wieder in den Arbeitsprozess einbinden zu können. Auch ähnlich gelagerte kirchliche Projekte wurden vom Preisträger immer wieder unterstützt.

Vergeben werden auch zwei Jugendpreise, einer für eine Einzelperson und einer für eine Jugendgruppe. Diese Entscheidungen sind noch nicht gefallen.

Die Überreichung der Preise erfolgt am 24. Mai 2019 um 19 Uhr im Stadtsaal in Horn im Rahmen eines Festaktes durch Altbischof DDr. Klaus Küng.

B.V.Ederer/Photos and more (Preisträger 2019: Mag. Karl Fakler)
 

Präsident der Katholischen Aktion Österreich, Wimmer, zur Mindestsicherungsreform: Geplante Kürzungen „treffen sicher die Falschen“

Präsident der Kath. Aktion Österreich, DI Leopold Wimmer
 

Tag der Arbeitslosen - 30. April  und  Tag der Arbeit - 1. Mai

Mit dem bevorstehenden 1. Mai sind in den nächsten Tagen Arbeit und Arbeitslosigkeit wichtige Themen. Arbeit ist ja mehr als die Erwerbsarbeit, die bezahlte Arbeit zu unserer Existenzsicherung. Sie hat in unserer Gesellschaft so eine zentrale Rolle bekommen, dass vieles im Leben davon abhängt: Einkommen zu haben, versichert zu sein, teilhaben zu können oder ein inneres Selbstwertgefühl zu erleben. Wie geht es dann Menschen, die die Arbeit verlieren, die im Inneren mit Ungewissheit und sinkendem Selbstbewusstsein zurechtkommen müssen oder von außen mit Schuldzuschreibungen oder Vorurteilen konfrontiert werden? >> Download Gottesdienstunterlage

 
 

Abschied vom "Netzwerk der Solidarität"

Bei einem Mittagessen mit ehemaligen Haupt- und Ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des diözesanen „Netzwerk der Solidarität“ fand nach fast 20-jähriger Tätigkeit diese Einrichtung ein Ende.  Das „Netzwerk“ vermittelte in 20 Jahren fast 2000 Menschen wieder an Betriebe. Zumeist waren ältere Menschen, Menschen mit Beeinträchtigungen, aber auch Jugendliche bekamen über diese Einrichtung eine Arbeitsstelle.

 
Katholische Männerbewegung zum Internationalen Männertag am 19. November

Überall erreichbar und ständig einsatzbereit. Die Lebensrealität von Männern heute lässt ihnen zwischen Arbeit und Familie kaum Zeit anzuhalten und zur Ruhe zu kommen. Das Schlimmste dabei: Sie merken nicht einmal, dass sie daran zugrunde gehen.

„Die Aufmerksamkeit für die eigene Gesundheit erwacht meist erst, wenn Beschwerden die berufliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen“, erklärt die Deutsche Stiftung Männergesundheit, die im Mai 2017 den dritten Männergesundheitsbericht veröffentlichte. „Aus diesem Grund empfehlen wir allen Männern, sich regelmäßig Zeit für sich und auch für eine Vorsorgeuntersuchung zu nehmen“, stellt DI Dr. Wimmer fest.

 

Guter Gott, Du hast uns die Erde anvertraut,
damit wir sie hüten und bebauen -
wie einen fruchtbringenden Garten.
 
Wir sollen in Barmherzigkeit und Wohlwollen
miteinander leben, geschwisterlich und solidarisch,
vor allem mit den Armen und Schwachen.
 
Vielen Menschen fehlt das Nötigste zu Leben, zu viele
müssen unter unwürdigen Bedingungen arbeiten.
 
Hilf uns, die Ursachen zu erkennen, lass uns Ideen
finden für konkrete Verbesserungen.
 
Gib unseren Herzen Mitgefühl
und unseren Händen Kraft
wenn wir für menschenwürdige Arbeit kämpfen
 
Amen

 

„Jeder Mensch hat das Recht auf ein gutes Leben, aber nicht auf ein noch luxuriöseres, wenn es noch so viele Arme gibt“, sagte der bekannte Amstettner Arbeiterpriester und „Rote Kaplan“ Franz Sieder bei der Sommerakademie der Katholischen Arbeitnehmer/innen-Bewegung (KAB) in Gaming. Die dreitägige Tagung (Montag-Mittwoch) vernetzte Gewerkschafter und kirchliche Arbeitnehmer aus Wien, Burgenland und Niederösterreich und thematisierte heuer besonders folgende Fragen: Vermögenssteuern, Industrie 4.0 und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt sowie den Klimawandel und wie sich dadurch die Jobs entwickeln.
 
Die KAB- und Gewerkschafts-Vertreter/innen kritisierten insbesondere die niedrigen Vermögenssteuern. Hier sei Österreich mit 0,55 Prozent zum BIP das Schlusslicht in der Europäischen Union, so Referent Gerald Fröhlich von der Arbeiterkammer. Er sehe die Gefahr, dass die europäischen Länder die Körperschaftssteuern kürzen und dadurch auch die Sozialleistungen. 1 Prozent der Bevölkerung würde 37 Prozent des Vermögens besitzen, die unteren 50 Prozent dagegen nur 2,2 Prozent. Die KAB und Gewerkschaften waren sich einig, dass diese Schieflage viel stärker in die öffentliche Diskussion müsse. Diese Umverteilung müsse über Vermögenssteuern geschehen, als weiterer Schritt müsste es auch zu einer gerechteren Wohlstandsverteilung zwischen armen und reichen Staaten kommen. Die ungleiche Verteilung des Vermögens sei viel stärker in der Öffentlichkeit zu thematisieren: medial, bei den Stammtischen oder bei Hausbesuchen, waren sich die Gewerkschafts- und KAB-Vertreter/innen einig.

 

Ein europaweit einzigartiges Beschäftigungsprojekt wurde jetzt von der Betriebsseelsorge Oberes Waldviertel in Kooperation mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) gestartet. Der Leiter der Betriebsseelsorge und Papst Leo-Preisträger Karl Immervoll erklärt: „Wir haben in unserer Region viele Arbeitslose und Langzeitarbeitslose. Wir wollen ihnen helfen, dass sie aus ihrer Berufung einen Beruf machen. Ganz ohne Druck.“

 Dieses von der Betriebsseelsorge initiierte Projekt bietet einen völlig neuen Ansatz und schaut auf gesellschaftliche Notwendigkeiten. Die Dauer ist auf 18 Monate angelegt, in der so manche neue Arbeitsplätze und Projekte entstehen können. Der Ansatz lautet: Welche Talente hat man und was will man damit machen?

 

Seit einigen Jahren begehen einige Organisationen den Tag vor dem 1. Mai als Tag der Arbeitslosen. Heuer wollen wir in unseren Veranstaltungen besonders jene Menschen beachten, die es aufgrund ihrer chronischen Erkrankungen und Einschränkungen am Arbeitsmarkt besonders schwer haben.
Wir laden euch zu folgenden Veranstaltungen ein:
- "Gute Arbeit für alle?! -Kurzfilm mit Diskussion mit Geschichten aus der Praxis beeinträchtigter Menschen zum Tag der Arbeitslosen, 28. April, ab 19.00, Festsaal Rathaus Amstetten - Einladung
- Bergmesse zum Tag der Arbeit, 29. April, 11.30 Uhr am Muckenkogel/Hinteralm/Traisner Hütte – Einladung
- "Free Lunch Society" - Grundeinkommen für alle?! - Film und Diskussion, 10. Mai, 19.30 Uhr, Cinema Paradiso St. Pölten - Einladung

 

Traditionell erinnert die Katholische ArbeitnehmerInnenbewegung (KAB) der Diözese St. Pölten mit ihren Karfreitagsplakaten wieder an den Tod und die Auferstehung Christi. Auf den Plakaten - von denen tausende an Betriebe und Pfarren verschickt wurden - wird eingeladen, zur Todesstunde Jesu am Freitag um 15 Uhr eine Gedenkminute einzuhalten.

Foto: Erwin Burghofer, Diözesansekretär der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung, und Martina Bzoch von der Betriebsseelsorge

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