Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Sep
29
18:00, Sonntag, 29. September 2019
St.Pölten, Dom
Jan
28
19:00, Dienstag, 28. Januar 2020
Mank, Pfarre Mank
Jan
28
19:00, Dienstag, 28. Januar 2020
Mank, Pfarre Mank / Pfarrsaal
 
 

Schöpfungsfreundliche Pfarrfeste

Natürlich feiernNatürlich feiern - Pfarrfeste schöpfungsfreundlich gestalten

Mit dem Frühsommer beginnt die Pfarrfestsaison. Manche Pfarren laden noch vor Schulschluss ein, andere in den Sommerferien und wieder andere verbinden das Pfarrfest mit der Erntedankfeier.
Egal, wann es am Kalender steht, immer geht es um Begegnung. Menschen kommen gerne, um sich am gemeinsamen Fest zu erfreuen, sich mit Bekannten zu unterhalten, die man vielleicht sonst nicht so oft trifft und vor allem auch um sich mit kulinarischen Schmankerln verwöhnen zu lassen oder nur einmal Körper, Geist und Seele baumeln lassen zu können, denn die Kinder sind gut versorgt. Vielfach kommt der Gedanke auf, das Pfarrfest umweltfreundlich zu organisieren. Bei einem umweltfreundlichen Pfarrfest klingen verschiedene biblische Themen an: Gastfreundschaft – „drei Engel besuchen Abraham“, Gottes wunderbare Schöpfung – „am ersten Tag schuf Gott…“, Begegnung – „wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter Ihnen“.

Pfarrfeste schöpfungsfreundlich gestalten
Doch was heißt es ein Pfarrfest umweltfreundlich, also schöpfungsfreundlich zu organisieren? Vermeidung von Müll ist ein Hauptanliegen. Dazu berichtet Martina Glaßner aus der Pfarre Kottes: „Die „mobile Küche“ ist ein fahrbarer Unterstand, der von der Landjugend ausgeborgt wird. Geschirr gibt es zum Teil selber, der Rest wird von den Vereinen vor Ort ausgeliehen. Plastikgeschirr wird überhaupt nicht verwendet. Durch den regionalen Einkauf – und der damit verbundenen Rückgabemöglichkeit wird „Lebensmittelmüll“ gänzlich vermieden“.
Besonders wichtig ist es, regionale, biologische und fair gehandelte Lebensmittel für die Speisen zu verwenden. Das Fleisch kommt von den Bauernhöfen der Region, Bio-Gemüse und selbstgebackenes Brot wird von Pfarrmitgliedern aus eigener Erzeugung gespendet. Für Gäste die kein Fleisch essen möchten, kann selbstgemachter Gemüsestrudel angeboten werden. Bei Kaffee und Schokolade wird zu Fair-Trade-Produkten gegriffen. Elfi Gindl aus der Pfarre Pöchlarn: „Bei Aktivitäten der Pfarre, bei denen Kaffee angeboten wird, nehmen wir ausschließlich Fair-Trade-Produkte (z.B. Pfarrkaffees, Pfarrfasching, Roratemessen, Pfarrfeste), so können die Menschen in den armen Ländern Anteil an unserem Feiern haben“.
„Ein Pfarrfest umweltfreundlich zu gestalten, bedeutet bei einzelnen Punkten genau hinzuschauen und Abläufe zu verändern. Es bietet aber die Chance neue MitarbeiterInnen für die Teams zu gewinnen. Und belohnt werden alle durch die zufriedenen Gäste.


Diözesaner Umweltpreis
Beim diözesanen Umweltpreis können alle Pfarren mitmachen, denen Umwelt/Schöpfung ein Anliegen ist. Die Teilnahme ist  ganz einfach: Bitte senden Sie uns Ihre Aktivitäten schriftlich zusammengefasst mit ein paar Fotos bis Ende September jeden Jahres an ka.stpoelten@kirche.at
Wenn Sie Fragen dazu haben oder Informationen benötigen sind wir gerne für Sie telefonisch unter 02742/324-3371 da.