Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Okt
22
Sonntag, 22. Oktober 2017
Götzis, Bildungshaus St. Arbogast
Sep
24
18:00, Sonntag, 24. September 2017
St.Pölten, Dom St.Pölten
Okt
23
19:30, Montag, 23. Oktober 2017
Gresten, Pfarrheim Reinsberg
 
 

Rückblick

Lange Nacht der Kirchen: Fröhliche Stimmung und Besucherrekord 2016

Lange Nacht der Kirchen: Pforte der Barmherzigkeit

Durchwegs fröhliche Stimmung war bei den 270 Veranstaltungen der 9. Langen Nacht der Kirchen in der Diözese St. Pölten. Trotz gleichzeitiger Eröffnung der Fußball-EM konnte ein neuer Besucherrekord erreicht werden. Begegnungen und Gespräche, Kunstgenuss und Kulinarisches, Gottesdienste und Besinnung zogen an diesem warmen Sommerabend und in der lauen Nacht geschätzte 30.000 Besucher in die Kirchen und auf die Plätze. Die Veranstaltungsorte waren bei zahlreichen Programmpunkten buchstäblich bis zum letzten Platz gefüllt.

Beim Start der Langen Nacht der Kirchen in St. Pölten stand das Heilige Jahr der Barmherzigkeit im Mittelpunkt: Dompfarrer Norbert Burmettler und Bischofssekretär Fritz Brunthaler erklärten vor dem Dom die Bedeutung des Heiligen Jahres und der Heiligen Pforten. Der tschechische Künstler Karel Rechlik gab im Dom einen Einblick in seine Gestaltung der Pforte als textiles Kunstwerk.

Die Ökumenische Dimension der Langen Nacht der Kirchen wurde erlebbar bei einem Vespergottesdinest in der Pfarrkirche von St. Pölten-Stattersdorf mit den Geschwisterkirchen, der serbisch-orthodoxen Kirche in Stattersdorf und der rumänisch-orthodoxen Kirche in Harland, mit anschließender Begegnung auf dem Kirchenplatz.
Auch interreligiöse Begegnungen standen auf dem Programm: Die Pfarre Ybbs lud zum sehr gut besuchten und fröhlichen Ramadan-Fastenbrechen nach Sonnenuntergang ein. Die Pfarre Waidhofen an der Ybbs lud Menschen unterschiedlicher Herkunft zu Begegnung, Gebet und Information ein, um „voneinander zu erfahren, für den Frieden zu beten und miteinander zu feiern“.

Fußball war an diesem Abend selbstverständlich auch ein großes Thema. So lud die Pfarre Neumarkt an der Ybbs zu einem Sportler-Gottesdienst mit Segnung von Fußbällen. Prominenter Gast dort war der 2. NÖ Landtagspräsident, Gerhard Karner, der in Vertretung von Landeshauptmann Erwin Pröll gekommen war.

Bischof Klaus Küng war in der Langen Nacht als Gast bei verschiedenen Veranstaltungen im und um den Dom unterwegs. Am besten unterhielt er sich mit den zahlreichen Gästen bei der humorvoll-informativen Weinverkostung mit „Weinpfarrer“ Hans Denk in der Dompfarre St. Pölten. Das Highlight der Nacht im Dom selbst war – wie jedes Jahr – das Konzert des Jugendensembles der Dommusik.
>>Link zum Fotoalbum

25.000 Besucher bei Veranstaltungen der „Langen Nacht der Kirchen“ 2015

Ein milder Frühsommerabend lockte rund 25.000 Menschen zu den 350 Veranstaltungen der „Langen Nacht der Kirchen“ an 87 verschiedenen Orten im Gebiet der Diözese St. Pölten. Das Hauptthema war in diesem Jahr der diözesane Schwerpunkt „Bibel.bewegt“, zu dem es zahlreiche Einzelveranstaltungen gab, wie etwa eine dreistündige Non-Stop-Lesung aus der biblischen Weisheitsliteratur in der St. Pöltner Innenstadt.

Ein Höhepunkt der „Langen Nacht der Kirchen“ war auch das gemeinsame Kochen mit Flüchtlingen in Amstetten-Herz Jesu und in der Dompfarre St. Pölten. Bischof Klaus Küng mischte sich unter die Flüchtlinge aus Syrien und Tschetschenien, die in der Küche der Dompfarre Spezialitäten aus ihren Heimatländern kochten. „Beim gemeinsamen Kochen und Essen kommt man sich näher, kann man einander besser kennen lernen. Die Flüchtlinge kommen besonders mit den Menschen, die hier wohnen, in Kontakt", so Küng. Den Auftakt bildete ein ökumenisches Friedensgebet in der Pfarrkirche Maria Lourdes in St. Pölten mit Superintendent Paul Weiland und Ordinariatskanzler Gottfried Auer. Die „Lange Nacht der Kirchen“ sei „nicht nur ein Event“, wie Auer betonte, sondern nehme sich auch „brennender Themen“ an. So sei es angesichts des Unfriedens auf der ganzen Erde „ein besonderes Zeichen, dass wir diese Nacht mit einem gemeinsamen Friedensgebet beginnen“. Begleitet wurde der Eröffnungsgottesdienst mit Taizé-Liedern gesungen von den KISI-Kids. Musikprogramme aus allen Richtungen, von Choral über Gospels bis zu Orgelmusik und Klassik waren Publikumsmagneten und füllten zahlreiche Kirchen bis auf den letzten Platz. Auch Nachtwanderungen erfreuten sich großen Zuspruch, wie etwa die Sternwallfahrt von den Pfarrkirchen Lichtenau, Obermeisling und Rastbach nach Loiwein, wo abschließen eine gemeinsame Wortgottesfeier stattfand. Auch interessante Diskussionsveranstaltungen standen auf dem Programm: So lud das Stift Herzogenburg zu einem Gespräch von Propst Maximilian Fürnsinn mit der Schauspielerin Ulrike Beimpold, die in ihrem jüngsten Film „Superwelt“ von Karl Markovics eine Supermarktkassiererin spielte, die eine Gotteserfahrung hat. Das besondere an diesem Film sei, so Beimpold, dass er „keine Antworten gibt, sondern Fragen stellt“. Es sei für jeden Menschen wichtig zu spüren, dass es etwas Größeres gebe als uns: „An Gott kommt niemand vorbei.“ >>Link zum Fotoalbum

Blitze am Himmel und erleuchtete Kirchen St. Pölten 2014

Trotz drohender Unwetter und einzelner, lokaler Gewitter besuchten in diesem Jahr mehr Besucher pro Veranstaltung die „Lange Nacht der Kirchen“ in der Diözese St. Pölten als in den letzten Jahren. Über 200 Events lockten rund 15.000 Interessierte an diesem Frühsommerabend in 65 Kirchen.

In zahlreichen Kirchen konnten die Türme bestiegen und die Dachstühle besichtigt werden. In Maria Taferl seilten sich Mutige, die besonders „an der Kirche hängen“, sogar von der Wallfahtsbasilika ab. Besondere Höhepunkte waren Fackelwanderungen von Kapelle zu Kapelle, nächtliche Pilgerwege und Sternwallfahrten sowie der ökumenische Fackelmarsch durch St. Pölten mit Stationen in vier Kirchen als Abschluss zu Mitternacht.

Musikprogramme aus allen Richtungen, von Choral über Taizé-Gesänge und Gospels bis zu Orgelmusik und Klassik waren Publikumsmagneten und füllten zahlreiche Kirchen bis auf den letzten Platz. Filmvorführungen und Theaterstücke für alle Altersstufen rundeten vielerorts das kulturelle Programm ab. Ein besonderes Highlight war dabei das „Cyber-Prinz“-Tanztheater mit Schulkindern in der Millenniumskirche der St. Pöltner Pfarre Stattersdorf-Harland.

Diözesanbischof Klau Küng war in St. Pölten zu Fuß unterwegs und flanierte zu verschiedenen Veranstaltungsorten, wo er sich unter die Gäste mischte. Weihbischof Anton Leichtfried öffnete die Pforten des Priesterseminars und führte durch das Refektorium, wo man „unter den Augen der Apostel speist“, die auf Medaillons der vollständigen Stuckdecke aus dem 18. Jahrhundert abgebildet sind. Superintendent Paul Weiland konnte durch die große Baustelle der evangelischen Kirche und des dazugehörigen Pfarrzentrums in St. Pölten führen, deren vollständige Sanierung und Erweiterung fast abgeschlossen ist.

Fotogalerie

Luftballons steigen auf im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen 2013Rekord: 25.000 BesucherInnen bei 400 Veranstaltungen in 90 Kirchen bei der Langen Nacht der Kirchen am 24. Mai 2013

„Einmal mehr konnte man feststellen, dass die Lange Nacht der Kirchen eine enorme Anziehungskraft hat“, sagte Bischof Klaus Küng, der sich beim Programm der Dompfarre unter die Menschen gemischt hatte. Rund 25.000 BesucherInnen kamen trotz Kälte und Regen zu den knapp 400 Einzelveranstaltungen in der ganzen Diözese St. Pölten. Mit 90 Kirchen und kirchlichen Einrichtungen gab es heuer auch doppelt so viele Veranstaltungsorte wie im Vorjahr.

In sieben Kirchen konnten die Türme bestiegen und die Dachstühle besichtigt werden, in der Pfarre Hürm konnten sich Mutige, die besonders „an der Kirche hängen“, sogar vom Kirchturm abseilen. Besondere Höhepunkte waren Fackelwanderungen von Kapelle zu Kapelle, nächtliche Pilgerwege und Sternwallfahrten oder ein Stadtrundgang mit einem Nachtwächter und seinem Musikus. In zahlreichen Kirchen sowie im Schüler/innenzentrum H2 gab es erlebnisreiche Lichterlabyrinthe als symbolischen Weg nach Innen. Musikprogramme aus allen Richtungen, von Choral über Taizé-Gesänge und Gospels bis zu Orgelmusik und Klassik waren Publikumsmagneten und füllten zahlreiche Kirchen bis auf den letzten Platz. Filmvorführungen und Theaterstücke für alle Altersstufen rundeten vielerorts das kulturelle Programm ab.

Wie hunderte andere nutzte auch Bischof Küng die Lange Nacht der Kirchen, um die Sonderausstellung „Credo“ zum Jahr des Glaubens im Diözesanmuseum zu besuchen. „Die Geschichte unseres Landes ist untrennbar mit der Geschichte des Glaubens verflochten.“ Küng freute sich auch über die zahlreichen Begegnungen in und um den Dom: „Vielleicht sieht man im Dunkeln tatsächlich besser, in die Herzen hinein. Für mich war diese Lange Nacht wirklich eine 'helle' Nacht , wie das Motto dieses Jahr es auch ausdrückt.“

„Äußerlich hat es noch nie so viel Licht auf unserem Planeten gegeben“, sagte Weihbischof Anton Leichtfried beim ökumenischen Eröffnungsgottesdienst in der Kapelle des St. Pöltner Priesterseminars. „Doch es braucht nicht immer die Highlights, oft genügt eine Kleinigkeit, um Licht in das Leben des anderen zu bringen.“ Dieses Licht sei Christus selbst, so Leichtfried, und es liege an uns mitzuhelfen, dass sich dieses Licht verbreite.
Der evangelisch-lutherische Superintendent Paul Weiland betonte, dass „wir auch die Nacht brauchen“. Sie diene der Erholung und Regeneration, aber ermögliche darüber hinaus auch Tätigkeiten die nur „abseits von Arbeit und Alltag“ möglich seien. „Es gibt in unserem Leben noch eine andere Dimension“, so Weiland. „Es kommt nicht nur auf Aktivitäten an, sondern auch auf Stille und Ruhe. Wir brauchen beides – dazu will uns die Lange Nacht der Kirchen führen.“ (Pressereferat der Diözese St. Pölten)

Link zum Fotoalbum