Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
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8:00, Samstag, 21. Oktober 2017
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9:00, Samstag, 21. Oktober 2017
Furth bei Göttweig, Stift Göttweig
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9:30, Samstag, 21. Oktober 2017
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Best practice - Beispiele aus den Pfarren

Pfarrverband Ollersbach - UmweltworkshopsPfarrverband Ollersbach: Alle Produkte für das auf allen Linien umweltfreundliches und umweltschonendes Pfarrfest wurden von Nahversorgern aus der Region besorgt, alle Altersgruppen waren beim Fest aktiv mit einbezogen und für Kinder gab es einen eigenen Umweltworkshop, berichteten die Juroren. Besonderen Gefallen fand auch der Gottesdienst zum Thema der Schöpfungsverantwortung, bei dem jede/r ein Säckchen Salz mit dem Bibelwort  „Ich bin das Salz der Erde“ erhielt.
Der Pfarrverband gewann den 1. Preis beim ersten  diözesanen Umweltwettbewerb im Jahr 2011. 

UmweltquizPfarre Arbesbach: Das besondere Anliegen des schöpfungsfreundlichen Pfarrheurigens in Arbesbach war die Unterstützung des Einkaufs im Ort, um die Infrastruktur weiterhin zu stärken und die eigenen Handlungsmöglichkeiten bewusst zu machen. Beim Fest wurden regionale, biologische und fair gehandelte Getränke und Speise verkauft, teilweise wurden sie aus den zahlreichen Hausgärten gespendet. Es gab weiters ein Umweltquiz für „kleine und große Umweltschützer“, bei dem zahlreiche Preise von regionalen Anbietern auf die Sieger warteten. Schon in der Vorbereitung – durch einen speziellen Gottesdienst und durch Bewerbung in den Medien - „wurde der Geist und die Begeisterung für die Schöpfungsverantwortung spürbar verbreitet.  

Erste Klimabündnispfarre hat unter anderem eine Photovoltaikanlage errichtet.Pfarre Böhlerwerk: Bei einem Festakt im niederösterreichischen Landhaus in St. Pölten mit Bischof Klaus Küng, KA-Präsident Armin Haiderer und Umweltlandesrat Stephan Pernkopf begründeten die Juroren gestern die Vergabe mit den umfangreichen Bemühungen, die die Pfarre Böhlerwerk für den Umweltschutz setzten. Ua. ist sie die erste Klimabündnispfarre in der Diözese und beim Pfarrhof wurden zahlreiche Maßnahmen forciert, um Energie zu sparen. U.a. Vernetzung im Ort in der Nahwärmeanlage, und die Errichtung einer Photovoltaikanlage. Man war sich einig: "Böhlerwerk werkt am Klima".
Böhlerwerk gewann einen Sonderpreis beim Diözesanen Umweltpreis 2012.

Pfarre MankPfarre Mank: Zuerst möchte ich Sie mitnehmen nach Mank in den Pfarrgarten, ein sommerlicher Sonntagmorgen, ein laues Lüftlein weht und die Pfarre feiert einen Schöpfungsgottesdienst mit den passenden Texten, der Predigt und den Liedern in mitten der Natur. Da geht das Herz auf und die feiernde Gemeinde fühlt sich Gott, den Mitmenschen und der Schöpfung nahe. Atmophärisch einfach wunderbar. Natürlich, nur die Atmosphäre reicht nicht für den ersten Preis. Es gibt auch harte Fakten zu berichten:
Fleisch aus der Region, Kaffee aus fairem Handel, kreativer Tischschmuck aus der Natur, Lebensmittel wie Milch, Nudeln und Gemüse von regionalen Bauern oder aus dem Bioladen, Säfte direkt aus dem Ort, Mülltrennung oder das Abwaschen des Geschirrs. Auch die Tombola-Preise sind zum größten Teil Produkte aus den Gärten bzw. Handarbeit. Bemerkenswert ist auch, dass die Gäste des Pfarrfestes auf das ökologische Handeln der Pfarre an allen Ecken und Enden hingewiesen werden: Plakate, Speisekarte und die DANKE-Kärtchen. Auch den Kindern wird Gottes Schöpfung nahegebracht mit einem Umwelt-Kasperltheater. Diese Sensibilität ist über Jahre gewachsen, inzwischen werden auch weitere große Feste ökologisch gestaltet.
Diözesaner Umweltpreis für Mank im Jahr 2012.

 Einladung im Pfarrbrief Maria LourdesPfarre St. Pölten-Maria Lourdes: Leben aus dem Glauben, Gemeinschaft und das Miteinbinden aller Altersgruppen beim Feiern und Tun, Engagement mit Herz, Hand und Hirn
Eine Gottesdienstfeier, die uns aufruft ehrlich hinzuschauen auf die Fülle der Schöpfung und auf deren Bedrohungen durch uns Menschen. Ein Gottesdienst, der nicht beschönigt und trotzdem das Gelingen aufzeigt, getragen von der Hoffnung und der Liebe in Jesus Christus. Vieles ist bereits Wirklichkeit geworden in dieser Pfarre - und trotzdem werden auch neue Wege skizziert und ins konkrete Pfarrleben integriert.
Die Kraft der gemeinsamen Vision in dieser Gemeinschaft ganz deutlich erlebbar!
Diözesaner Umweltpreis für St. Pölten-Maria Lourdes 2012.

 Pfarre St. Christophen: Umweltstammtisch
Seit 12 Jahren alle 6 Wochen eine VA ist beachtlich. Breite der Themen von der Kräuterwanderung über alternative Energien bis zur Gentechnik.
Sonderpreis im Jahr 2012 beim Diözesanen Umweltpreis.

Musikprojekt Jugendhaus Schacherhof

Jugendhaus Schacherhof, Seitenstetten: Chorprojekt „33 wei`s um d`WÖD geht“
Ein Chorprojekt mit Mehrwert. Schon in der Vorbereitung beschäftigten sich Jugendliche mit dem Thema und die Nachhaltigkeit zeigt sich nicht nur im Schacherhof selbst, sondern auch bei vielen Jugendlichen. Sonderpreis im Jahr 2012 beim Diözesanen Umweltpreis.

 

5 kw Windhrad der Pfarre SindelburgPfarre Sindelburg: Vorreiterin in Sachen umweltfreundlicher und energiesparender Bewirtschaftung der verschiedenen Pfarrgebäude. Vor 20 Jahren wurde begonnen den Pfarrhof umzugestalten. Eine 30 m² große Solaranlage wurde installiert, die Warmwasser in den Pufferspeicher liefert! Vor 4-5 Jahren wurde auf dem Dach des Pfarrhauses und des Pfarrheimes je eine Photovoltaikanlage mit 5 KW errichtet. Die ins Alter gekommene Heizungsanlage wurde durch eine Hackgutheizung ersetzt und wird seitdem mit dem Hackgut vom pfarreigenen Wald gespeist! Der Diözesane Umweltpreis wurde für das 5 KW – Windrad, das im vergangenen Jahr in Pfarrhofnähe errichtet wurde, verliehen. Der gewonnene Strom wird in das Pfarrheim eingespeist und der Überstrom ins öffentliche Netz geliefert! Ab Herbst 2012 kann Pfarrer Manfred Heiderer mit einem neuen Elektroauto (Citroen Zero – Reichweite ca. 120 km) seine seelsorglichen Besuche umweltfreundlich durchführen! Schon jetzt kann man sagen, dass für die pfarrlichen Anlagen (Pfarrkirche, St. Anna-Kirche, Pfarrhof, Pfarrheim, Fahrzeuge) rein rechnerisch die nötige Energie selbst erzeugt wird.
Gewinnerin des Diözesanen Umweltpreises 2013.

Solartaxi HeidenreichsteinSolartaxi Heidenreichstein: Umweltfreundliche und leistbare Mobilität für Alle
Seit Oktober 2013 betreibt die Betriebsseelsorge das „Solartaxi Heidenreichstein". Ein innovatives und öffentliches Nahverkehrsmittel, das im gesamten Gemeindegebiet (inkl. Katastralgemeinden) umweltfreundliche und leistbare Mobilität für Alle ermöglicht. Es fährt mit Sonnenstrom und ist Österreichs sauberstes Taxi. Bei 25.000 gefahrenen Kilometern ergibt sich eine Vermeidung von etwa 2 Tonnen CO2. Das Solartaxi ist nicht nur einfach ein Verkehrsmittel, sondern vielmehr ein Mittel, das Menschen zu Menschen bringt. Es verändert die Lebenssituation einzelner Bürgerinnen und Bürger und damit die Stadt insgesamt. Partizipation am gesellschaftlichen Leben von Heidenreichstein wird für viele möglich, die vorher meinten: Ich wäre gerne dabei gewesen, habe aber niemanden gehabt, der/die mich hinbringt.

SchülerInnenzentrum H2 - FAIRkocht-TageSchülerInnenzentrum H2, St. Pölten: Footsteps - Mit bewussten Schritten deine Welt FAIRändern: Das Hausteam wollte etwas tun und Verantwortung übernehmen. Für den Lebensraum, für die Schöpfung, für die Spuren die sie in der Welt hinterlassen. Jugendarbeit hat auch einen klaren Bildungsauftrag, ist auch Bildungsarbeit. Darum hat das SchülerInnenzentrum H2 St. Pölten „Footsteps – Mit bewussten Schritten deine Welt FAIRändern“ als Jahresthema 12/13 ins Leben gerufen. Den Jugendlichen wurden zahlreiche Möglichkeiten angeboten, sich mit den Themen Nachhaltigkeit, Ökologie und Schöpfungsverantwortung auf verschiedenartige Weise auseinanderzusetzen:
Neben knapp zwanzig Workshops in Schulen mit rund 400 TeilnehmerInnen zum Thema „ökologischer Fußabdruck“ gab es auch im H2 ein umfangreiches Angebot. Bei FAIRkocht Tagen verarbeiteten sie regionale, saisonale und biologische Lebensmittel. Bei FAIRfilmt Abenden gab es die Möglichkeit gemeinsam Filme zu schauen und anschließend miteinander ins Gespräch zu kommen.
In den regelmäßig stattfindenden Upcycling Workshops oder der Weihnachtswerkstatt wurden aus „Müll“ neue und hübsche Dinge gestaltet. Einige der dort entstandenen
Produkte haben es sogar auf die Seite eines erfolgreichen Internetblogs geschafft (www.weupcycle.com) und durch diese „Öffentlichkeitswerbung“ haben
sich neue Kooperationen und Kontakte aufgetan. Besonders nachhaltig ist, dass das H2 gemeinsam mit jungen Menschen in diesem Jahr viele kleine Schritte gegangen ist, dass ihre Bildungsarbeit zu Taten wurde und die Jugendlichen viele Ansätze kennengelernt haben ihr Umfeld und die Umwelt zu FAIRändern. Das SchülerInnenzentrum H2 ist eine der GewinnerInnen den Diözesanen Umweltpreis 2013.

St. Martin im WaldviertelPfarre St. Martin im Waldviertel: Die Pfarre St. Martin bei Weitra richtet ihr Pfarrfest konsequent ökologisch aus. Ins Auge sticht die vielfältige Verwendung von biologischen Lebensmitteln und Getränken. Selbstverständlich kommen die meisten Lebensmittel aus dem Ort oder der direkten Umgebung. Beim Einkauf wurden die Kriterien regional, saisonal, biologisch und fair umgesetzt. Müllvermeidung ist Standart, da eine vollständig eingerichtete Küche existiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Weitergabe des ökologischen Gedankens an Kinder. Einerseits gibt es ein Kräuterquiz, um Natur wertzuschätzen und in Fragen zu Natur und Kräutern zum Nachdenken anzuregen und andererseits wird ein Flohmarkt „von Kindern für Kinder“ ausgerichtet. Kinder erfahren im praktischen Tun, den Wert von Spielzeug und Kleidung, die Freude, dass etwas weiterverwendet wird und nicht im Keller verstaubt oder in die Tonne gehauen wird.
Tue Gutes und rede darüber: Bei der Ankündigung und auf der Speisekarte wird auf die ökologische Ausrichtung des Pfarrfestes hingewiesen. Das regt zum Nachdenken und nachmachen an.
Besonders freut uns, dass das ökologische Handeln nicht aufs Pfarrfest beschränkt ist: Pfarrcafes laden zum Genuss von Fairtrade Kaffee ein, bei den monatlichen Eltern-Kind-Treffen gibt es Obst und Gemüse zur Jause, und besonders hervorzuheben ist der Naturspielplatz der zurzeit im Pfarrgarten entsteht. Dabei werden auch Beete für den Kirchenblumenschmuck angelegt.
Eine der GewinnerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2013.

Solarzellen für WasseraufbereitungPfarre Schwadorf/ED Wien:  „Die Erde ist ein Geschenk von Gott. Dieses Geschenk müssen wir behütet den kommenden Generationen übergeben.“ – Dieser Leitgedanke prägt die Pfarre Schwadorf seit Jahrzehnten im großen als auch kleinen Handeln. Nach Anschluss des neugebauten Pfarrzentrums an die Hackschnitzelheizung des Schwadorfer Schlosses und der Errichtung einer Warmwasseraufbereitungsanlage durch Sonnenenergie am Dach des Pfarrzentrums im Jahr 2007 hat die Pfarre Schwadorf im September 2014 mit der Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Pfarrzentrums einen weiteren Schritt in Richtung „energieautark“ gesetzt. Bemerkenswert ist dabei zum einen, dass bewusst eine österreichische Firma damit beauftragt wurde und zum zweiten, dass der zu viel produzierte Strom in eine Batterie gespeist werden, um die Gesamtwirtschaftlichkeit zu steigern! Weiters ist geplant die Anlage in Kürze für den Inselbetriebsmodus nachzurüsten, was die Anlage in dieser Ausbaustufe dann im Ausmaß des selbst erzeugten Solarstromes bei Stromausfall unabhängig von externen Stromlieferanten macht. Zur Bewusstseinsbildung wird sicher auch das Display beitragen, dass den am Pfarrzentrum vorbeigehenden Passanten rund um die Uhr Auskunft über den laufenden Betrieb bzw. Leistung der Photovoltaikanlage geben.

Regionaler EnergietagPfarre Absdorf/ED Wien: Gemeinsam mit der Gemeinde und der Modellregion Wagram wurde ein regionalen Energieaktionstag organisiert. Ziel war es möglichst viele Betriebe aus der Region einzubeziehen, die nachhaltige Produkte und Erzeugnisse anzubieten haben. Die Zahl der Aussteller zeigt wie erfolgreich hier eingeladen wurde… Die Pfarre Absdorf gehört neben Stockerau und Lanzenkirchen zu den ersten drei Pfarren in Niederösterreich, die das Umweltmanagementsystem EMAS einführen und in kürze zertifiziert werden.

Heizungsanlage in der Pfarre DorfstettenPfarre Dorfstetten: Der Neubau einer Heizungsanlage für die Pfarre Dorfstetten war nötig geworden. Der Pfarrkirchenrat entschied sich in Zusammenarbeit mit dem Bauamt der Diözese für die Errichtung einer Hackgutanlage für den gesamten Pfarrbereich (Pfarrhof, Pfarrheim und Kirche). Auf Ersuchen der Gemeinde wurden auch die nebenstehende Volksschule und der örtliche Kindergarten, sowie das Forsthaus angeschlossen. So ist es ein Nahwärmeheizwerk geworden. Dazu ist die Pfarre der Genossenschaft Bioenergie Niederösterreich beigetreten, damit der rechtliche Rahmen gesichert ist.

ElektroautosPfarre Horn: Der Pfarrheurige in Horn lockte die Gäste nicht nur mit dem gemütlichen Beisammensein und dem köstlichen Essen, sondern auch mit Nachhaltigkeit. Seit Jahren wird in der Pfarre Horn schon auf Bio-Speisen und Abwaschen statt Wegwerfen gesetzt. Dazu wurde das Geschirrmobil vom Abfallverband ausgeliehen. Die Getränke waren größtenteils Bio oder aus der Region. Cola und Co hat man vergebens gesucht. Der Jury hat es besonders gefallen, dass es ein vollwertiges vegetarisches Gericht gibt - eine Seltenheit bei Festen dieser Dimension. Dem Umweltgedanken wurde auch durch eine Kooperation mit dem Waldviertler Energie-Stammtisch Rechnung getragen: So konnten am Hauptplatz über 20 Elektrofahrzeuge bestaunt und probegefahren werden. Dem schloss sich im Pfarrsaal ein gut besuchter Vortragsabend zum Themenkreis Ernährung und Energie an. Im Sonntagsgottesdienst wurde das Thema Schöpfung eingebunden.

Durch die mehrmalige Teilnahme am Umweltpreis der Diözese hat sich in der Pfarre ein Arbeitskreis „Umwelt und Nachhaltigkeit“ gebildet. Von diesem ausgehend gibt es im wöchentlichen Pfarrbrief in regelmäßigen Abständen Tipps, wie Nachhaltigkeit gelebt werden kann.

MödlingMödling/ED Wien: Die Pfarrgemeinde Mödling ist eine „Vorzeige Gemeinde“ in Hinblick Klimaschutz. Seit einigen Jahren haben sie genau nach einem Plan die Sanierung und den Neubau des Lichtgebäudes in Angriff genommen.  Bei der Planung sind folgende Parameter aufgestellt worden: Wärmedämmung, Wärmetausch, Alternativenergie, Luftkreislauf, Erdwärme. Diese Parameter wurden alle umgesetzt. Erfreulich ist auch, dass sich die Gemeinde als Vorbild beim Einkauf, fair Handel, aus der Region, und bei den Pfarrfesten auf Schöpfungsfreundlichkeit mit allen was dazu gehört achtet.

 

Jugendzentrum Steppenwolf, St. Pölten: Das Jugendzentrum Steppenwolf war heuer bereits zum fünften Mal Schauplatz eines 72 Stunden – Jugendzentrum SteppenwolfProjektes. 72 Stunden ohne Kompromiss stand heuer unter dem Motto Nachhaltigkeit und Fairness - und das lebten die Jugendlichen im Steppenwolf. Aus alten Waschmaschinentrommeln (die natürlich erst einmal „ausgebaut“ werden mussten), alten Autoreifen, Gartenschläuchen und dergleichen wurden einzigartige Lampen gefertigt, ebenso neue Sitzgelegenheiten für den Außenbereich. „Es macht einfach Sinn, aus Dingen, die andere wegschmeißen, etwas Brauchbares, Neues zu machen“, fügte Sabrina Fraisl (18) hinzu.
Aber nicht nur die Jugendlichen sollen es gemütlich haben im Steppenwolf - auch die Bienen. So wurde ein Nützlingshotel für den Außenbereich gebaut, gerade in der Stadt eine sinnvolle Sache.

Evangelische Gemeinde Amstetten - Waidhofen/Ybbs: Der Pfarrgarten hat seit einigen Jahren das Gütesiegel „Natur im Garten“. Er ist daher frei von Pestiziden. Kaffee und Tee werden beim „fair trade“ Handel gekauft. Die Pfarre betreibt an zwei Standorten 3.-Welt Läden. Der Apfelsaft stammt von den Äpfeln aus dem Pfarrgarten. Regionaler Einkauf am Wochenmarkt. Neuanschaffungen von Geräten „energiesparend“, Lampen im Pfarrhaus auf LED umgestellt. „Amstetten RADELT um die Welt“, eine ökumenische Veranstaltung mit Gottesdienst und mit Start bei den Kirchen. Außerdem rufen Sie jedes Jahr zum „wir radeln in die Kirche“ auf. Erntedank in der Kirche und den Predigtstationen ist immer ein besonderes Fest. In der Schöpfungszeit werden Gottesdienste auch in ökumenischer Zusammenarbeit gefeiert.  Konfirmanten bekommen als Geschenk bei der Konfirmation ein Sonnenglas, nennt sich „1l Licht“. Im Deckel ist der Speicher. 6 Stunden Sonneneinstrahlung geben 12 Stunden Licht.  Fürs Nachtkasterl, für den Garten, Camping etc.


Pfarre Langenrohr - Niedrigenergie-Pfarrzentrum: Die Pfarre Langenrohr hat ein Niedrigenergie Pfarrzentrum neben der Kirche gebaut das 2014 fertiggestellt wurde. Perfekte Wärmedämmung, Anschluss an ein Nahwärmekraftwerk, das vom benachbarten Landwirt mit Hackschnitzel, einem nachwachsendem Rohstoff, betrieben wird. Angeschlossen sind neben dem Pfarrzentrum, die Kirchenbankheizung, die Gemeinde, die Schule und der Kindergarten. Im Zuge des Neubaus wurde auch der Pfarrgarten, durch ein Projekt der Landjugend, komplett neu gestaltet. Der Garten ist sehr offen angelegt und von der Straße auch öffentlich zugänglich und erinnert mehr an einen öffentlichen Park als an einen Garten. Für den Garten gibt es eine Kooperation mit der Gemeinde, die das Rasenmähen übernommen hat.

Pfarre Pöchlarn – Fair-Trade Pfarre_ Bei Aktivitäten der Pfarre, bei denen Kaffee angeboten wird, wird auf Fair-Trade gesetzt (z.B. Pfarrkaffees, Pfarrfasching, Roratemessen, Pfarrfeste). Die Pfarre Pöchlarn betreibt seit 16 Jahren, in Kooperation mit dem Nibelungen Bioladen, in dessen Räumen, einen 3. Welt Laden. Über diesen wird auch der gesamte Kaffee, den die Pfarre im Laufe des Jahres benötigt, bezogen. Zweimal im Jahr findet direkt im Pfarrzentrum ein 3. Welt Basar statt, mit dessen Reingewinn Projekte von Missio, Caritas, Kirche in Not und dem Entwicklungshilfeklub unterstützt werden. Bei den Pfarrfesten wird auf regionale Lebensmittel (vor allem von den Landwirten der Pfarrgemeinde) geachtet. Auch bei diversen Agapen wird ausschließlich das Brot eines Pöchlarner Abhofverkäufers verwendet. Die Pfarre ist auch im Bereich des Energiesparens engagiert. Die Kirche, das Pfarramt und das Pfarrzentrum werden von der Fernwärme in Pöchlarn  versorgt. Zusätzlich wurde eine Hocheffizienz Energiespar Heizungspumpe eingebaut. Im Sommer 2015 wurde die Pfarrkirche Pöchlarn Innen renoviert. Im Zuge des Umbaus wurde die Innenbeleuchtung der Kirche auf LED umgestellt.

Pfarre Niedernondorf – Schöpfung mit Kindern feiern: Auch dieses Jahr hat die Pfarre Niedernondorf bei ihren Aktivitäten die Schöpfung Gottes im Blick gehalten. Ganz besonders bei der Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in den Jahresablauf: Am Palmsonntag bauten die Jungscharkinder Kressesamen an, die sie zu Hause gepflegt, gegossen und beobachtet haben. Sie ernten die Früchte der naturbelassenen Obstbäume und Sträucher des Pfarrgartens. Daraus entsteht dann köstlicher Apfelsaft, Zwetschkenmarmelade oder Hollundersaft.farrfeste: Nach dem Gottesdienst gab es ein biofaires Frühstück. Sowohl bei den Palatschinken, als auch bei den Feuerflecken werden eigene Hof- und Feldprodukte verwendet (Eier, Milch, Kartoffeln,…), Kaffee und Zucker sind Fairtrade-Produkte und die Äpfel vom Pfarrgarten wurden zu Bio-Apfelsaft verarbeitet.
Kirchliche Gebäude: Bei den derzeitigen Renovierungsarbeiten der Pfarrkirche wird möglichst sorgsam mit den vorhandenen Materialien umgegangen. So wird die gesamte Beleuchtung der Kirche innen sowie außen auf moderne LED-Technologie umgestellt.

Stockerau/ED Wien: Bei der Renovierung wurde neben den praktischen Bedürfnissen der Pfarre auf Barrierefreiheit und auf ökologische Aspekte größtmöglicher Wert gelegt, denn ökologisches Denken ist und war der Pfarre immer wichtig. Deutlich wird das auch dadurch, dass sie zu den drei Pfarren in Niederösterreich gehören, die das Umweltmanagement EMAS in ihrer Pfarre eingeführt haben.

Kritzendorf/ED Wien: Auch in der Pfarre Kritzendorf hat man sich an die Renovierung des Pfarrheimes gemacht. Der alte etwa 20 Jahre alte Gas-Heizkessel mit Zweipunktregelung (Ein/Aus) hatte einen schlechten Wirkungsgrad und musste schon wegen der langen Betriebszeit getauscht werden .Installation eines 38 KW Pellets-Heizkessel inkl. neu adaptierten Kamin - 1000 Liter Pufferspeicher, um die Anzahl der Zündungen bei Teillastbetrieb zu verringern (erhöht die Brenner-Lebensdauer). Die Energieeinsparung gegenüber dem alten Gaskessel beträgt etwa 23% (Kesselwirkungsgrad), der Preisvorteil der Pellets gegenüber Gas ist saisonabhängig und beträgt etwa 10%.