Katholische Aktion
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Seitenstetten, Berg 11
 
 

Bewusst in die Gegenwart Gottes stellen

Foto: KMB

Beim Impulstag der Katholischen Männerbewegung am 7. März 2020 im Pfarrzentrum Steinakirchen referierte Anna Rosenberger über die Zusage Gottes „Ich bin bei euch alle Tage …“ und die Möglichkeiten diese in den konkreten Alltag einzubauen.

An die 70 Interessierte versammelten sich beim traditionellen Mostviertler Impulstag. Anna Rosenberger nahm Bezug auf die Zusage am Ende des Matthäusevangeliums und stellte die konkrete Frage: „Glauben wir wirklich daran? Wie geht es uns, wenn uns Leid und Zweifel treffen, wir hadern und mit dem, was wir zu tragen haben, mit all den Schreckensmeldungen, die um uns sind, nicht umgehen können?“

Sehr anschaulich und intensiv wurde diesen Fragen nachgegangen und die Teilnehmenden haben versucht dem nachzuspüren, was jede und jeder wirklich glaubt, was trägt und was in schweren Situationen hilft. Dazu gab es die verschiedensten Wortmeldungen: Beten, mich eine Stunde in der Kirche vor das Allerheiligste setzen, in die Natur hinausgehen, mich anderen anvertrauen, Innehalten, die Nähe eines Menschen suchen und vieles mehr.

Hilfreich könnte laut der Erwachsenenbildnerin sein, Rituale zu finden, die man gut in den Alltag einbauen könne. Das wären beispielhaft sich bewusst in die Gegenwart Gottes zu stellen oder setzen, sich auf den Atem zu konzentrieren und der Zusage Gottes nachspüren. „Stärkende Gebete lesen, sprechen und in sich aufnehmen ist eine Möglichkeit. Genauso wie die bewusste Mitfeier von Gottesdiensten“, so Rosenberger. Denn die Zusage sei uns gewiss: „Ihr könnt sicher sein: Ich bleibe bei euch, alle Tage, bis ans Ende der Welt!“

Im zweiten Referat informierte der NÖ Zivilschutzverband über einen krisenfesten Haushalt. Das wäre der beste Selbstschutz, wenn es zu Krisensituationen komme. Neben einer richtigen Bevorratung wäre es auch gut, einen Fragekatalog durchzugehen, um für bestimmte Situation gut vorbereitet zu sein.
Erich Hitz, Geistlicher Assistent der KMB, ermutigte die Frauen und Männer in der Schlussandacht, „Salz der Erde und Licht der Welt zu sein“. Dabei gehe es auch darum, ein „menschliches Blackout“ zu verhindern und Anregungen zu geben, damit es im Zusammenleben mit den Menschen nicht finster wird.