Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Dez
15
19:00, Freitag, 15. Dezember 2017
Seitenstetten, Berg 11
Dez
16
19:00, Samstag, 16. Dezember 2017
,
Nov
18
20:00, Samstag, 18. November 2017
Blindenmarkt, Hauptstraße 11
 
 

Tagung der kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs

Foto: Frühjahrskonferenz der kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs 2017, (c) Werner Schwarz

Die ökumenische Frühjahrskonferenz der kirchlichen Umweltbeauftragten Österreichs tagte im ökologisch vorbildlich geführten Bildungshaus St. Arbogast/ Vorarlberg. Inhaltlicher Schwerpunkt waren die Ökologie-Ziele der Österreichischen Bischofskonferenz und deren Umsetzung in den Diözesen. „Trotz der vielfältigen Herausforderungen freuen wir uns über den großen Schwung, den die kirchliche Umweltarbeit durch diese Beschlüsse bekommen hat“, meint Sprecherin Hemma Opis-Pieber.

Der geplante Ausstieg aus fossiler Energie braucht eine gute Zusammenarbeit zwischen Umweltreferaten, Bauabteilungen und Gebäudemanagement. Ebenso wird versucht, einen gemeinsamen Standard für die Erhebung der Energiedaten von Pfarren und kirchlichen Einrichtungen zu erreichen. Erste Erfolge gibt es im Bereich der öko-fairen Beschaffung: die Umstellung auf Recyclingpapier, die Verwendung nachhaltiger Büroartikel und das Projekt „Faire Pfarre“. Schöpfungsverantwortung zeigt sich auch in der Pflege der Artenvielfalt, zum Beispiel durch Verzicht auf Unkrautvernichtung in Friedhöfen mit Glyphosat. Führungen zu diesem Thema gab es in Rankweil und Götzis.

Erstmals nahm ein Vertreter der Orden Österreichs teil. Auch die Orden setzen rund um LAUDATO SI‘ Akzente in Spiritualität und Wirtschaft. Die Evangelische Kirche AB Österreichs plant ihr großes Reformationsfest am 30. September am Wiener Rathausplatz als Green Event.

Insgesamt haben sich durch den Impuls von LAUDATO SI‘ viele neue Kooperationen und Projekte ergeben. „Die Bewahrung der Schöpfung wird uns nur gelingen, wenn wir Ernst machen mit der von Papst Franziskus geforderten ‚Ökologischen Umkehr‘“, sind die kirchlichen Umweltbeauftragten überzeugt.

Kontakt: Hemma Opis-Pieber, 0676 8742 2610, hemma.opis-pieber@graz-seckau.at, www.schoepfung.at