Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Jul
20
Montag, 20. Juli 2020
,
Jul
30
Donnerstag, 30. Juli 2020
,
Aug
13
Donnerstag, 13. August 2020
Seitenstetten, Berg 11
 
 

6. Dezember naht: Nikoläuse auf der Schulbank

Wie man sich als Nikolaus präsentiert, welche Schuhe zum roten Mantel passen und ob das Vermummungsverbot auch am 6. Dezember gilt, wird den Nikoläusen in Schulungen näher gebracht - zuletzt in Großgöttfritz (Bezirk Zwettl).
25 Nikoläuse aus ganz Niederösterreich nahmen an der Schulung der Katholischen Jungschar und der Katholischen Männerbewegung in der Pfarre Großgöttfritz teil. Einige gehen schon jahrzehntelang zu Familien, andere stehen vor ihrem ersten Einsatz. Die Nikoläuse machen Hausbesuche bei Familien, kommen in Kindergärten und Schulen, sind Teil der Gottesdienste rund um den 6. Dezember und feiern in Alters- und Pflegeheimen. Neben den Kindermetten zählen die Nikolaus-Feiern zu jenen Gottesdiensten, an denen immer die meisten Kinder teilnehmen.

Nikolaus soll Frohbotschaft übermitteln
In den Schulungen wird beispielsweise darauf eingegangen, ob man bei Hausbesuchen den Krampus mitnehmen soll oder ob der Nikolaus auch noch am 7. Dezember Besuche machen darf. Neben pädagogischen Hinweisen und der richtigen Präsentation des Lebens des Heiligen gab es auch viele konkrete Tipps: So sollte der Nikolaus etwa keine Moralpredigt vor den Kindern halten, sie nicht bloßstellen und keinesfalls Angst machen.
„Der Nikolaus soll eine Frohbotschaft und keine Drohbotschaft übermitteln. Er darf auch den Bart runternehmen, sollte er den Kindern Angst machen“, so die Nikolaus-„Lehrerin“ Constanze Schilling, die gemeinsam mit Peter Haslwanter die künftigen Nikoläuse auf ihren Einsatz vorbereitete. „Dem Nikolaus geht um Nächstenliebe. Er ist ein Vorbild für das Menschliche. Er erinnert daran, auf Kinder in Not zu schauen und anderen zu helfen“, ergänzt Haslwanter.