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Pilgerreise nach Rom: „Für eine Kirche mit den Frauen“

kfb-Delegation der Diözese St. Pölten

Nach zwei Monaten und mehr als 1.000 Kilometern zu Fuß aus dem Schweizer St. Gallen sind Pilgerinnen der Initiative "Für eine Kirche mit den Frauen" in Rom angekommen. Sie trafen sich mit 700 weiteren Katholikinnen aus ganz Europa, hauptsächlich aus dem deutschsprachigen Raum – darunter war eine Delegation der Katholischen Frauenbewegung St. Pölten (kfb). Als Höhepunkt feierten sie mit mehreren Bischöfen Gottesdienst im Petersdom.

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Hauptinitiatorin Hildegard Aepli betonte, sie wolle „weg von der Forderung des Frauenpriestertums". Es gehe aber darum, einen Dialog „auf Augenhöhe" zu führen und, „wo es möglich ist, Frauen einzubeziehen". „Ich war von Anfang an von der Idee der Schweizer-Initiative 'Kirche mit den Frauen' begeistert und wusste, da möchte ich auf alle Fälle mit dabei sein“, berichtet kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger, die von Altabt Christian Haidinger darauf aufmerksam gemacht wurde. Rosenberger brachte die Rom-Reise in die Österreich-Ebene ein und so kamen 80 kfb-Frauen aus Österreich mit.

Es habe sie beeindruckt, dass die Kerngruppe die über 1000 Kilometer nach Rom gegangen ist und auf die Initiative aufmerksam gemacht hat. Weiters habe sie die hohe Zahl von 700 Frauen mit ihren Fahnen und Transparenten überrascht und es sei eine „wunderbare Stimmung“ gewesen.

Höhepunkt war für kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger der schweigende Gang der Gruppe über den Petersplatz und der Einzug durch die Pforte der Barmherzigkeit. „Im Dom zogen wir dann singend ein. Bei der anschließenden Eucharistiefeier sind angeblich erstmals Frauen im Petersdom im Chorgestühl gesessen und teilten die Kommunion aus“, so Rosenberger.

Die Reise, die Gottesdienste und die vielen Gesten hätten die Teilnehmerinnen alle sehr berührt. Auch wenn Papst Franziskus nicht mit dabei war, so ist Rosenberger überzeugt, dass etwas beim Thema Kirche und Frauen in Gang gekommen sei.

Was nimmt kfb-Vorsitzende Rosenberger mit: „Dass wir dranbleiben müssen am Thema und die Begeisterung, die wir alle erlebt und gespürt haben, weitergetragen wird. Dass ich gerne Frau in dieser Kirche bin und weiterhin dafür einstehe, dass es eine Kirche mit den Frauen gibt und nicht nur eine männlich geprägte Kirche hauptsächlich für Frauen.“