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18. September: "Wir radeln in die Kirche"

Foto (NLK Reinberger): Christa Ruspeckhofer (Energie- und Umweltagentur NÖ), Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf, Diözesanbischof Klaus Küng Karl-Jürgen Romanowski (Evangelische Kirche in Niederösterreich), Armin Haiderer (Präsident der Katholischen Aktion)

Gläubige aller Konfessionen sind aufgerufen, ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen und den Gottesdienst am 18. September mit dem Fahrrad zu besuchen. Das Ziel ist es, möglichst viele Menschen zum RADLn im Alltag zu bewegen. Die Siegerpfarre wird mit einem 500 Euro-Gutschein für das nächste Pfarrfest belohnt.
 
Kurze Strecken mit dem Fahrrad

„Die Hälfte unserer täglichen Wege ist kürzer als fünf Kilometer. Eine Strecke, die sich bequem mit dem Fahrrad zurückgelegen lässt, was wiederum der Umwelt zugute kommt. Darauf möchten wir am 18. September aufmerksam machen und rufen alle Gläubigen auf, mit in die Kirche zu radeln“, lädt Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf zum Mitmachen ein.

Statt mit dem Auto sollen Gläubige den Weg zur Kirche am 18. September auf dem Fahrrad zurücklegen. Alleine im letzten Jahr beteiligten sich über 70 Pfarrgemeinden an der gemeinsamen Aktion von Land Niederösterreich und der Initiative „RADLand Niederösterreich“. Unterstützer sind auch heuer wieder die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten, das Umweltbüro der Erzdiözese Wien und die Evangelische Kirche Niederösterreich.

Gemeinsam RADLn in der Schöpfungszeit

Die Aktion findet in der Schöpfungszeit statt, einer Zeit im Kirchenjahr in der Christliche Kirchen ihre Dankbarkeit gegenüber ihrem Schöpfer und ihre Verantwortung für die gesamte Schöpfung zum Ausdruck bringen. „Man tut sich und seinem Körper etwas Gutes indem man in die Pedale steigt. Man tut seinem Auto und dessen Abnützung etwas Gutes, indem man es für die Kurzdistanz zur örtlichen Kirche stehen lässt. Man tut der Umwelt etwas Gutes, indem man Emissionen ein klein wenig reduziert. Und man tut letztlich seiner Psyche etwas Gutes, indem man in der Kirche Gemeinschaft lebt und feiert“, so Armin Haiderer, B. A., Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten.

Herzliche Einladung zum RADLn

„Aktuelle Zahlen zeigen, dass in Österreich der CO2 Ausstoß im Verkehr leider weiter zunimmt! Daher wollen wir uns als Kirche auch an der europäischen Mobilitätswoche mit der Aktion „Radln in die Kirche“ beteiligen. Ich darf sie sehr herzlich dazu einladen, am 18. September möglichst mit dem Rad zum Gottesdienst zu kommen und zum Beispiel eine Fahrradsegnung vor der Kirche zu gestalten“, so Weihbischof Stephan Turnovszky, Bischofsvikar im Vikariat unter dem Manhartsberg.

Wichtiger Beitrag zur Europäischen Mobilitätswoche

Die Europäische Mobilitätswoche findet jedes Jahr von 16. bis 22. September statt und endet mit dem „Autofreien Tag“. Die Aktion „Wir RADLn in die Kirche“ ist ein wichtiger Beitrag aus Niederösterreich. „In zahlreichen europäischen Städten und Gemeinden finden Aktionen wie ‚RADLn in die Kirche‘ statt. Ziel ist es, der Bevölkerung klimaverträgliche Mobilität schmackhaft zu machen und das unterstützen wir im ‚RADLand Niederösterreich‘ gerne“, erklärt Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ von der die Initiative „RADLand Niederösterreich“ betreut wird.

Mitmachen lohnt sich

Genau wie das gemeinsame Radfahren stärkt auch die Gemeinschaft beim Pfarrfest den Zusammenhalt. Deshalb wird auch heuer wieder unter allen teilnehmenden Pfarren ein Gutschein im Wert von 500 Euro für das nächste Pfarrfest verlost.

Foto (NLK Reinberger): Christa Ruspeckhofer (Energie- und Umweltagentur NÖ), Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf, Diözesanbischof Klaus Küng Karl-Jürgen Romanowski (Evangelische Kirche in Niederösterreich), Armin Haiderer (Präsident der Katholischen Aktion)