Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Aug
23
10:00, Freitag, 23. August 2019
Herzogenburg, Stift Herzogenburg
Sep
1
14:00, Sonntag, 01. September 2019
St. Pölten, Sparkassenpark und Begegnungssaal
Sep
1
15:00, Sonntag, 01. September 2019
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10. Juni: „Lange Nacht der Kirchen“ im Zeichen des „Jahres der Barmherzigkeit“ und der Fußball-EM

Bei einer Pressekonferenz in Neumarkt/Ybbs präsentierten Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche die niederösterreichischen Programm-Highlights der 9. ökumenischen „Langen Nacht der Kirchen“. Diese ist am Freitag, 10. Juni 2016 und fällt mit der Eröffnung der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich zusammen. Darum wählen viele Pfarren den Fußball zum Thema, weiterer Schwerpunkt ist das derzeit laufende „Jahr der Barmherzigkeit“. Die Pfarren haben sich viel einfallen lassen: von der Messweinverkostung über einen liturgischen Laufsteg mit Messgewändern bis hin zur Orgeldarbietung ohne Organisten. Knapp 100 Pfarren sind niederösterreichweit dabei, sie laden zu rund 420 Veranstaltungen, in der Diözese St. Pölten sind 58 Kirchen beteiligt mit 270 Veranstaltungen. Im Vorjahr kamen allein in der Diözese rund 25.000 Interessierte. Über die Bedeutung der „Langen Nacht der Kirchen“ für das Bundesland Niederösterreich und über die rund 420 Veranstaltungen sprachen Bischof Klaus Küng, Landesrat Stephan Pernkopf, Karl-Jürgen Romanowski, NÖ-Superintendent-Stv. der evangelischen Kirchen, Peter Lafite von der Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG, Pfarrer Hans Wurzer von der österreichischen Priester-Fußballnationalmannschaft und Michael Scholz, Diözesankoordinator „Lange Nacht der Kirchen“.

„Mit ihren vielfältigen Veranstaltungen ist die ‚Lange Nacht der Kirchen‘ eine ausgezeichnete Gelegenheit, miteinander in Beziehung zu treten. Sie ist gleichzeitig eine Nacht zum Staunen, zum Hören und Schauen, zum Teilen und Mitteilen“, so Bischof Klaus Küng. Der Glaube lebe nicht von der Theorie, sondern erst durch den persönlichen Einsatz. Christsein heiße, sich aktiv in der Gesellschaft und in der Politik einzubringen. Er dankte allen Priestern, Ordensfrauen und Ordensmännern, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pfarren, die dazu beitragen, dass die „Lange Nacht der Kirchen“ jedes Jahr immer so gut über die Bühne geht, so Küng. „Die Pfarren, Stifte und Klöster sind für das Bundesland Niederösterreich ganz besondere Einrichtungen, weil sie die Vergangenheit geprägt haben, aber auch Zuversicht geben sollen“, so Landesrat Stephan Pernkopf. Die Kirchen seien auch Sinnstifter, „wo die Menschen Kraft und Lebensfreude tanken können“, meinte er. „Die Veranstaltung ‚Lange Nacht der Kirchen‘ ist ein lebendiger Glaubensbeweis in unserer Region und auch ein Symbol, wie bunt, lebenslustig und vielfältig unsere Werte in der heutigen Zeit übersetzt werden können“, meinte der Landesrat. Bei der „Langen Nacht der Kirchen“ würden 14 christliche Kirchen, die im Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich zusammenarbeiten, in einer gemeinsamen Aktion in viele Kirchengebäude und Gemeindezentren einladen, sagte Romanowski von der evangelischen Kirche in Bad Vöslau. Im Rahmen der „Langen Nacht der Kirchen“ würden spannende Entdeckungen in Kirchenräumen und meditative Elemente ergänzt durch kulturelle und musikalische Angebote. Gottesdienste in verschiedener Gestalt und wissenschaftliche Vorträge locken, so Romanowski.