Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
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PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Sep
25
19:00, Freitag, 25. September 2020
Amstetten, Kapelle im Pfarrhof
Nov
28
9:00, Samstag, 28. November 2020
Seitenstetten, Stift Seitenstetten / Maturasaal
Dez
1
Dienstag, 01. Dezember 2020
Seitenstetten, Berg 11
 
 

Religionsvertreter planen Öko-Projekte in Krems

Es war eine lebendige und äußerst fruchtbare Diskussion am Dienstag 25.3.2014 in der Volksschule Lerchenfeld. Unter der Moderation von Maria Mayer-Schwingenschlögl vom interreligiösen Dialog Krems diskutierten die beiden Vertreter des Arbeitskreises Schöpfung der Diözese St. Pölten,  Gottfried Brandtner und Axel Isenbart  mit dem Vorsitzenden der islamischen Glaubensgemeinschaft Niederösterreich, Mehmet Işık  und Stadtrat Albert Kisling, welchen Beitrag die Religionen zum Umweltschutz leisten könnten.

 

Die katholische Kirche ermuntert die Pfarren,  ihre Feste schöpfungsfreundlich zu gestalten, indem auf Müllvermeidung und das Angebot saisonaler, regionaler und fairer Lebensmittel Wert gelegt wird und die engagiertesten unter ihnen auch Preise bekommen.

Die muslimischen Vereine haben auf diesen Aspekt noch nicht so geachtet, für sie wären jedoch Förderungen bei baulichen Maßnahmen sehr hilfreich. Dazu konnte Pfarrer und Gemeinderat Prejban ein positives Beispiel beisteuern, denn die neu gebaute Kirche der rumänischen Baptisten ist vorbildhaft isoliert, eine Photovoltaikanlage wäre aber nicht mehr leistbar gewesen.

Die Gastgeberin, Direktorin Kucher-Kamnik, schlug vor, das Dach der Volksschule Lerchenfeld für eine solche Anlage  zu nutzen, eine Anregung, die Stadtrat Kisling gerne aufnahm. Zunächst gelte es aber, durch Maßnahmen, die noch keine finanziellen Mittel erfordern, Energie einzusparen und allein da gäbe es großes Potential in der Stadt.

Es wurden auch konkrete Pläne geschmiedet, denn die gute Organisation der Kirchen und religiösen Vereine ermöglicht es, Energieberatungen für die Mitglieder durchzuführen, außerdem könnten dadurch auch Gruppentarife für Ökostrom ausgehandelt werden.
Auch die Idee eines gemeinsamen Schöpfungsgebets, zu dem per Rad, zu Fuß, in Fahrgemeinschaften angereist wird, stand im Raum ebenso wie eine Exkursion zu ökologischen Vorzeigepfarren, um sich Anregungen zu holen.
Nahe Ziele waren die ökologische Beratung bei der Planung  der kommenden Feste, bei denen auch Energieberater mit einem Infostand anwesend sein werden und die bessere Vernetzung in diesen Belangen.

Maria Schwingenschlögl

 

Foto.: v.l.n.r. Axel Isenbart, Maria Mayer-Schwingenschlögl, Stadtrat Albert Kisling, Direktorin Michaela Kucher-Kamnik, Mehmet Işık und Gottfried Brandtner