Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
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PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Sep
25
19:00, Freitag, 25. September 2020
Amstetten, Kapelle im Pfarrhof
Nov
28
9:00, Samstag, 28. November 2020
Seitenstetten, Stift Seitenstetten / Maturasaal
Dez
1
Dienstag, 01. Dezember 2020
Seitenstetten, Berg 11
 
 

Kirche und Land prämieren umweltfreundlichste Pfarren in NÖ St. Pölten

Kirchen retten das Klima - und rufen dazu auf gesund und ökologisch zu essen. Dafür schreiben die Katholische Aktion und das Land Niederösterreich einen Preis für die umweltfreundlichsten Pfarren aus. Interessierte Pfarren können ab sofort planen. Die Kriterien dafür sind: regional, saisonal, bio und fair gehandelt. Zahlreiche Pfarren und kirchliche Einrichtungen setzen konkrete Schritte in Richtung Ökologie und Nachhaltigkeit. Für Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten, ist die Kirche mittlerweile ein glaubwürdiger und wichtiger Player im Bereich der Schöpfungsverantwortung.

„Anders als beim Wohnen oder bei der Mobilität ist die Klimabelastung, die durch die menschliche Ernährung verursacht wird, wenig im Bewusstsein verankert“, so Haiderer. Dabei würden 20 - 30 Prozent der Treibhausgasemissionen in Österreich mit der Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung zusammenhängen. Gesund essen sei somit aktive Klimapolitik. Es gibt heuer drei Kategorien: Schöpfungsfreundliche Pfarrfeste, den Bereich Energie und kirchliche Gebäude sowie die neue Kategorie „Let´s play fair! Jugend und Nachhaltigkeit“.

Einreichfrist ist der 30. September 2014. Bischof Klaus Küng, Superintendent Paul Weiland und Umweltlandesrat Stephan Pernkopf zeichnen die umweltfreundlichsten Pfarren Ende November bei einem Festakt aus. Der Umweltpreis findet in Kooperation mit der Evangelischen Kirche NÖ und der Erzdiözese Wien statt.

Link zur Homepage DIÖZESANER UMWELTPREIS


Kategorien:

A) Schöpfungsfreundliche Pfarrfeste
In vielen Pfarren wird schon seit Jahren auf Müllreduzierung gesetzt sowie auf regionalen Einkauf und Mehrweggeschirr geachtet. Ein weiteres Kriterium sind die Lebensmittel: Wurden sie regional beschafft? Sind sie BIO? Wie sieht es mit dem Prinzip des fairen Handels aus? Darüber hinaus ist auch von Interesse, ob beim Gottesdienst auf die Umweltthematik eingegangen wird oder ob es Workshops beim Pfarrfest gibt.

B) Energie, kirchliche Gebäude
Umstellung der Energieversorgung auf Biomasse z.B. Anschluss an örtliche Fernwärmenetze, Pelletsheizungen, thermische Sanierung der obersten Geschoßdecke und gegenüber unbeheizten Gebäudeteilen im Zuge von Generalsanierungen.Die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf Nebengebäuden ist von Fall zu Fall zu entscheiden.

C) Let`s play fair! Jugend und Nachhaltigkeit
Seid ihr zwischen 14 und 25 Jahren? Ist euch Nachhaltigkeit ein großes Anliegen und achtet ihr bei der Umsetzung eures Projektes auf die Kriterien der Fairen KJ? Dann schickt uns eure Bewerbung. Was könnt ihr tun? Müllkonzept für eure Jugendveranstaltung, gemeinsames Kochen mit regionalen Lebensmitteln, Organisieren einer Diskussionsveranstaltung für Jugendliche, Drehen eines Videospots zum Thema Schöpfungsverantwortung, … und vieles, vieles mehr.

Die Kriterien der Fairen KJ lauten:- regional – kurze Lieferwege schonen die Umwelt und unterstützen lokale Betriebe- saisonal – Obst und Gemüse das kein Glashaus braucht, benötigt auch weniger Energie- biologisch – Lebensmittel ohne Spritzmittel und Gentechnik- fair gehandelt – soziale Gerechtigkeit für dieProduzentInnen- Qualität vor Quantität – bewusste Konsumentscheidungen, sowohl beim Essen als auch beim Druck von Flyern. Weniger ist oft mehr.- Tauschen statt Kaufen – Tauschbeziehungen fördern das soziale Miteinander und schonen Ressourcen

Infos und Einsendungen: Katholische Aktion

Arbeitskreis Schöpfung
Klostergasse 15, 3100 St. Pölten
Tel.: 02742/324-3371
Mail:
www.ka-stpoelten.at


Foto 1: NÖ-Superintendent Paul Weiland, Abt Columban Luser, KA-Vertreterin Bettina Griessler, Umweltlandesrat Stephan Pernkopf, KA-Generalsekretär Axel Isenbart und P. Andreas Petith OMI laden zu umweltfreundlich gestalteten Pfarrfesten, zur Gestaltung von umweltfreundlichen Kirchengebäuden und zu nachhaltigen Jugendveranstaltungen.
Foto 2: Feierten bereits im Vorjahr ein umweltfreundlich gestaltetes Pfarrfest: Konradsheim.