Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
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18:00, Mittwoch, 22. November 2017
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19:00, Mittwoch, 22. November 2017
Texing, Pfarrsaal Texing
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18:00, Donnerstag, 23. November 2017
Bad Traunstein, Bildungshaus St. Georg
 
 
 

Verteilaktion der Katholischen Jungschar zum "Tag der Kinderrechte" in St. Pölten

Mit der Verteilung von Informationen und Schleckern am St. Pöltner Bahnhof machte die Katholische Jungschar auf den „Tag der Kinderrechte“ am 20. November aufmerksam. In Zeiten von Deckelungen, Kürzungen und anderen Einsparungen bei Sozialleistungen müsse laut Katholischer Jungschar der Blick endlich wieder auf jene gerichtet werden, die davon am stärksten betroffen sind: Kinder und Jugendliche.
 
Die Jungschar sagt deshalb klar: „Es gibt genug für alle!“ und fordert gleiche Chancen für alle Kinder hierzulande, unabhängig von sozialem Status, Familienform oder Herkunft der Eltern. Denn die finanzielle Situation der Eltern darf nicht darüber entscheiden, welche Chancen Kinder haben und wie sie sich entwickeln können.

 

Bei einem ökumenischen Studientag im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt unter dem Titel „Genug für alle. Die Option für die Armen in der Praxis unserer Pfarrgemeinden“ wurde Mut gemacht zum Handeln an der Basis. Grundsätzlich sei – global gesehen - genug für alle Menschen da, aber nicht bei dem Lebensstil, den wir derzeit im Westen pflegen.
 
Magdalena Holztrattner, die Direktorin der Katholischen Sozialakademie Österreichs, fasste den Studientag zusammen: „Genug für alle - bedeutet weniger für uns. Die biblischen Texte, allen voran Jesaja fordern, dass die Gottesliebe sich in der Nächstenliebe erweisen muss und dass Liebe politisch werden muss: Nicht mehr betteln, sondern gerechte Strukturen schaffen.“ Die „Option für die Armen" sei der rote Faden des Evangeliums. Sie rief zu einem zukunftsfähigen persönlichen Lebensstil auf, der „ein weniger als mehr" wahrnehme. Das „eigene Genug“ habe eine gesellschaftsfördernde Wirkung. Wichtig sei dabei immer wieder den Alltag zu unterbrechen, sich einmal am Tag zu fragen: "Wofür lebe ich, was will ich von Herzen gerne tun, wofür bin ich dankbar?“ Mit so einer Haltung könne die destruktive Konsumhaltung überwunden werden und Lebensfreude wachsen.

 

Das NÖ Armutsnetzwerk und die Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten fordern bei einer Protestkundgebung in St. Pölten heute ein Umdenken der verantwortlichen Landespolitiker/innen: „Eine Mindestsicherung, die zum Leben reicht schafft gesellschaftlichen Mehrwert für alle!“
 
Anlässlich des Jahrestages der Landtagssitzung, am 17.11.2016 in der die Verschärfungen des NÖ Mindestsicherungsgesetzes beschlossen wurden, machen die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten und das NÖ Armutsnetzwerk mit einer Protestkundgebung darauf aufmerksam, dass von einem guten sozialen Netz alle profitieren, die im November letzten Jahres im NÖ Landtag beschlossenen Verschärfungen jedoch vielen Menschen in Niederösterreich Perspektiven nehmen: „Ich habe hier mein Zuhause, ich möchte nicht wieder weg, aber ich weiß nicht mehr wie ich meine Miete und mein Essen bezahlen soll, seit die BMS light (572 Euro) eingeführt wurde“ so eine betroffene alleinstehende Frau. Seit der im November 2016 beschlossene Deckelung der Mindestsicherung sowie den Mindeststandard Integration wissen Betroffene in NÖ oft nicht mehr, wie sie ihr Leben bestreiten sollen. Über ein Drittel der Menschen, die von der Bedarfsorientierten Mindestsicherung leben seien Kinder, in St. Pölten seien es sogar 4 von 10 Bezieher/innen.

 
Katholische Männerbewegung zum Internationalen Männertag am 19. November

Überall erreichbar und ständig einsatzbereit. Die Lebensrealität von Männern heute lässt ihnen zwischen Arbeit und Familie kaum Zeit anzuhalten und zur Ruhe zu kommen. Das Schlimmste dabei: Sie merken nicht einmal, dass sie daran zugrunde gehen.

„Die Aufmerksamkeit für die eigene Gesundheit erwacht meist erst, wenn Beschwerden die berufliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen“, erklärt die Deutsche Stiftung Männergesundheit, die im Mai 2017 den dritten Männergesundheitsbericht veröffentlichte. „Aus diesem Grund empfehlen wir allen Männern, sich regelmäßig Zeit für sich und auch für eine Vorsorgeuntersuchung zu nehmen“, stellt DI Dr. Wimmer fest.

 

Ein Folder mit Gestaltungsvorschlägen für die Feier des Heiligen Abends. In bewährter Form bietet die Kath. Aktion der Diözese St. Pölten eine kleine Broschüre mit Liedern,  Texten und Gebeten zur Gestaltung des Heiligen Abends kostenlos an. Die Folder sind auch für die Verteilung in der Pfarre, Schule, Adventmarkt, ... geeignet und können in größeren Mengen kostenlos im Sekretariat der Katholischen Aktion bestellt werden. ka.stpoelten@kirche.at oder 02742/324 3389

 

Wenn einer den Weg der Liebe geht kann ihm schon einmal heftiger Wind entgegen wehen und Rückenstärkung gut tun!
Es gibt Menschen, die wie Papst Franziskus, von einer Kirche als "Mutter und Hirtin" träumen und in einem barmherzigen Umgang miteinander eine echte Zukunftsoption sehen.
Unterstützen kann man diesen "Weg der Brüderlichkeit, der Liebe, des gegenseitigen Vertrauens" (Grußworte von Papst Franziskus nach seiner Wahl) auch in Form einer Unterschrift bei der Petition http://www.pro-pope-francis.com/site/home

 

Österreichs Kirchensportler holten sich bei der Bundeskonferenz der Diözesansportgemeinschaft (DSG) Österreichs im Stift Seitenstetten neuen Schwung. An der Veranstaltung nahmen viele prominente Geistliche wie „Sportbischof“ Alois Schwarz oder Olympiakaplan Pater Johannes Paul Chavanne teil.
 
Bischof Schwarz würdigte die vielen Initiativen der Diözesansportgemeinschaften. Die einzelnen diözesanen Verbände würden mit verschiedenen Sportarten in der Lebenswelt der Menschen stehen. Bei den Kirchensportler/innen gehe es nicht nur um den Erfolg, sondern um die Würde des Menschen. Die DSG biete der Gesellschaft ein sportliches Gesicht, und: „Die Diözesansportgemeinschaft bewegt die Kirche – im wahrsten Sinne des Wortes.“ Bischof Schwarz: „Es ist wichtig, dass bei all dem Ringen um den Erfolg das Menschsein im Vordergrund stehen muss und nicht der Sieg um jeden Preis das Ziel ist.“ Dieser Verantwortung hätten die Organisatoren des Sports gerecht zu werden.

Foto: DSG-St. Pölten-Vorsitzender Sepp Eppensteiner, Olympia-Kaplan Pater Johannes Paul Chavanne, Sportbischof Alois Schwarz, Kremser Sportpfarrer Franz Richter
 

Scheinbar wertlose Münzen und Geldscheine aus den letzten Urlauben sammelt jetzt die Katholische Männerbewegung (KMB). Dieses Urlaubskleingeld wird über Partner wieder zu Geld gemacht. Damit werden zwei konkrete Sozialprojekte unterstützt.
 
Übrig gebliebene Münzen und Geldscheine aus aktuellen oder längst vergangenen Urlauben finden eine neue Verwendung. Die KMB sammelt diese und bringt sie einer Verwertung zu. Durch die Euro-Umstellung vor 15 Jahren gibt es zwar weniger „Urlaubsschotter“, doch können zum Beispiel auch noch alte D-Mark-Münzen und spanische Peseten in den Herkunftsländern nach wie vor umgetauscht werden. In elf von neunzehn Euro-Ländern können Geldscheine unbefristet in Euro getauscht werden. Und dann gibt es noch die lange Liste der Nicht-Euro-Länder. Auch die Schilling-Restbestände werden gerne eingesammelt. Mit den Erlösen wird die KMB zwei konkrete Projekte unterstützen.

 

Beim diözesanen Frauentag der Katholischen Frauenbewegung holten sich Frauen aus dem Most- und Waldviertel neuen Schwung für ihr Wirken und Leben im Alltag und in der Pfarre. Der Tag in der Pfarre St. Pölten-Stattersdorf stand unter dem Motto „Ein Tag für mich“. Dabei wurde auch der neue Schwerpunkt „Frauen.Leben.Stärken.“ der nächsten beiden Jahre der größten Frauenorganisation des Landes näher gebracht.
 
Das neue Angebot für alle Frauen war ein Tag voll Leichtigkeit, Begegnungen, Stärkung, Information und Spiritualität. Impulse gab es rund um die Themenbereiche Resilienz, psychische Widerstandskraft in herausfordernden Zeiten und Humor als Kraftquelle für das Frauenleben.

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