Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Feb
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18:30, Donnerstag, 02. Februar 2023
Amstetten, Pfarrsaal Amstetten St. Stephan
Feb
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9:00, Mittwoch, 22. Februar 2023
Stift Zwettl, Bildungshaus Stift Zwettl
Mär
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9:00, Samstag, 11. März 2023
Steinakirchen, Pfarrzentrum Steinakirchen
 
 
 

Nach 14 Jahren übergab Armin Haiderer die Präsidentschaft der Katholischen Aktion (KA) der Diözese St. Pölten an Reinhard Länger, der im November gewählt worden war. Zum Festakt ins St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt kamen u. a. zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeitende der sieben KA-Gliederungen (Kath. Frauenbewegung, Kath. Männerbewegung, Kath. Arbeitnehmer/innen-Bewegung, Diözesansportgemeinschaft, Kath. Jugend, Kath. Jungschar, Kath. Akademikerverband), die Familien von Länger und Haiderer, ehemalige KA-Weggefährten, Bischof Alois Schwarz, Weihbischof Anton Leichtfried, Generalvikar Christoph Weiss, Brigitte Knell, Vizepräsidentin der Katholischen Aktion Österreichs (KAÖ), Landeshauptfrau-Stv. Stephan Pernkopf und Nationalratsabgeordnete Gudrun Kugler.

Audienz beim Papst

Als besonderes Geschenk will die Diözese Armin Haiderer und seiner Familie eine Audienz bei Papst Franziskus ermöglichen. Bischof Schwarz würdigte bei der Feier die Ära Haiderer und bestätigte Reinhard Länger offiziell: Es sei schön, was alles in der KA passiert sei. Die Katholische Aktion gehe hinaus zu den Menschen und sei in vielen Lebensfeldern präsent. Der Bischof ermutigte die vielen ehrenamtlichen Mitarbeitenden „Hörende zu sein“. Die Katholische Aktion buchstabiere die christliche Liebe bei ihrem Engagement durch.

 

Wir feiern das Fest „Darstellung des Herrn“: Maria und Josef, die Eltern Jesu, bringen ihr Kind in den Tempel, um die Gesetzes-Vorschrift zu erfüllen. Seit alter Zeit wird dieses Fest auch „Maria Lichtmess“ genannt. Dies ist ein Lichtfest, das Maria als Mutter des Lichtes feiert und Jesus Christus als das Licht der Welt. Um immer wieder an dieses Licht erinnert zu werden, weihen wir Kerzen, die wir während des Jahres entzünden.

>> Download spiritueller Impuls 

 

Der Tag des Judentums, den christliche Kirchen alljährlich am 17. Jänner, unmittelbar vor der Gebetswoche für die Einheit der Christen, begehen, wurde in der Diözese St. Pölten mit zwei Vortragsabenden begangen.  Der Grazer Liturgiewissenschaftler Dr. Peter Ebenbauer referierte im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt zum Thema „Judentum in den Kirchenliedern einst und jetzt“ (siehe Bild). Aus den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils – deren Rezeption in den letzten Jahrzehnten die Qualität der christlich-jüdischen Beziehungen verändert und vertieft habe – ergebe sich die Notwendigkeit, dass alle Formen der Abwertung oder Herabsetzung von alttestamentlichen und jüdischen Gotteszeugnissen in der katholischen Kirche strikt zu vermeiden sind.

 

Mitte Jänner trafen Peter McDonald und Raimund Hager in St. Pölten Sportbischof Alois Schwarz. In einem Arbeitsgespräch mit Vertretern der Diözesansportgemeinschaft wurden aktuelle Themen und Probleme sowie mögliche gemeinsame Lösungen dafür diskutiert. Aus St. Pölten nahm KA-Vizepräsident Josef Eppensteiner daran teil.

Kirche und Sportvereine haben viele Gemeinsamkeiten. “Beides sind soziale Einrichtungen mit hoher gesellschaftlicher Verantwortung und leben vom ehrenamtlichen Engagement”, sagt SPORTUNION-Präsident Peter McDonald. Seien es die Funktionär:innen und Trainer:innen im Sportverein oder die Mitglieder im Pfarrgemeinderat – ohne freiwilligem Engagement würde in beiden Bereichen nicht viel funktionieren. Mit der Diözesansportgemeinschaft (DSG) ist auch die Sportsektion der katholischen Kirche Mitglied der SPORTUNION. Dementsprechend viel gab es beim Arbeitsgespräch am Mittwoch in St. Pölten zu besprechen.

 

„Mitdenken hilft in vielen Fällen zu erkennen, ob eine Meldung stimmen kann oder nicht“, so die Autorin und Journalistin Ingrid Brodnig beim Diözesanen Männertag am 14. Jänner 2023 im Bildungshaus St. Hippolyt. Die 38jährige beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft.

Mit konkreten Meldungen zeigte die Referentin den Männern auf, wie Falschmeldungen erkannt werden können: „Vermehrte Tipp- und Rechtschreibfehler sind bereits ein erstes Warnzeichen“, so Brodnig. Sie empfiehlt konkret nach einem Faktencheck zu suchen und Bildern in Zusammenhang mit hochemotionalen Themen zu misstrauen. Am Beispiel „Erste künstliche Gebärmutter der Welt“ wurde die Meldung analysiert und ganz klar als Falschmeldung entlarvt. Auch Überschriften würden oft nie die ganze Geschichte erzählen. 

Es gäbe drei große Motive, damit sich Falschmeldungen verbreiten können. „Entweder die Leute glauben es wirklich, es geht Geld und Aufmerksamkeit dahinter oder eine politische Überzeugung. Ganz selten sind Jux und Tollerei die Motive.“, so Brodnig.

KA-Präsident Dr. Reinhard Länger mit Referentin Ingrid Brodnig und KMB-Obmann Karl Toifl. (Foto: W. Zarl)
 

der Katholischen Frauenbewegung 

Unter dem Motto: „Gemeinsam für faire Care-Arbeit“ wird in der Fastenzeit 2023 die Arbeit der philippinischen Partnerinnen im Mindanao Migrants Center ins Zentrum gerückt. Darüber hinaus fragen wir: Was hat die aktuelle Care-Krise hier in Österreich mit Frauen auf den Philippinen zu tun?

Mehr als 2,3 Millionen Filipins (10% der Bevölkerung) arbeiten im Ausland, viele von ihnen im Care-Sektor. Ihre Arbeitsbedingungen sind oft unsicher und prekär, Ausbeutung und Gewalt stehen an der Tagesordnung. Unsere Partnerinnen des Mindanao Migrants Center setzen sich dafür ein, dass Migration sicher erfolgen kann und Arbeitsbedingungen für philippinische Arbeitsmigrantinnen besser werden. In ihrer konkreten Arbeit unterstützen sie Arbeitsmigrantinnen in Fällen von Gewalt und Missbrauch, lobbyieren für staatliche Anlaufstellen und sind für die Kinder und Familien von Arbeitsmigrantinnen da.

>> Einladung zu den Vorbereitungstreffen

>> Materialliste zur Aktion Familienfasttag

Kontakt: Sekretariat der kfb, 02742/324-3373 oder mail an

 

Reinhard Länger folgt auf Armin Haiderer

Die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten hat einen neuen Präsidenten. Der 62jährige Reinhard Länger wurde vom Diözesanausschuss, dem obersten Entscheidungsgremium der Katholischen Aktion, zum neuen designierten Präsidenten gewählt. Reinhard Länger ist verheiratet, Vater von drei Kindern und fünffacher Großvater. Er studierte Pharmazie und arbeitet als Gutachter in der Arzneimittelzulassung. Der neue KA-Präsident lebt in der St. Pöltner Pfarre St. Johannes-Kapistran, wo er auch Organist, Pfarrgemeinderat und Leiter von Wort-Gottes-Feiern ist.

Die Vorsitzende der diözesanen Frauenbewegung, Anna Rosenberger, sowie Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der diözesanen Sportgemeinschaft, stellten sich für das Amt der Vizepräsidenten zur Verfügung. Am 26. Jänner findet in St. Pölten die Amtsübergabefeier statt.

Der bisherige KA-Präsident Armin Haiderer zog beim Diözesanausschuss Bilanz über seine 14-jährige Tätigkeit und verwies auf Gelungenes sowie Gescheitertes, auf Zukunftschancen und Verbesserungspotenziale der größten kirchlichen Laiengruppierung: „Die Zusammenarbeit mit so vielen engagierten Menschen, die letztlich alle ein Ziel haben, ist etwas unglaublich Bestärkendes und Motivierendes, ein wahrer Schatz, über den die Kirche verfügt", so Haiderer.

Martina Bender, Ressort Kommunikation
Foto: Wolfgang Zarl