Katholische Aktion
Feb
1
8:00, Sonntag, 01. Februar 2015
Röhrenbach, Röhrenbach
Feb
5
18:00, Donnerstag, 05. Februar 2015
Eggenburg, Bapstist-Stöger-Platz 2
Feb
9
19:30, Montag, 09. Februar 2015
Seitenstetten, Promenade 13
 
 
 

Weltgebetswoche zur Einheit der Christen gefeiert

Es ist schon gute Tradition, dass die Kirchen im Jänner die „Weltgebetswoche zur Einheit der Christinnen und Christen“ feierten. Heuer luden die Konfessionen in die neu renovierte evangelische Kirche in St. Pölten ein. Der Ökumenische Gottesdienst stand unter dem Motto „Gib mir zu trinken!“ (Joh 4,10). Prediger war heuer der Pfarrer der Altkatholischen Kirchengemeinde Krems - St. Pölten, Heinz Lederleitner. Er sehe Folgendes als Anforderung an die Ökumene: „Vom worthaften Bekennen des Glaubens hin zu Erfahrungen, die uns befähigen, dem anderen, fremden Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und seine Erfahrungen wertzuschätzen.“ Ganz sicher gelte dies für jedes ökumenische Gespräch und jede interreligiöse Begegnung. Es sei nicht notwendig, zu verschmelzen, um Einheit zu verwirklichen. 

 

Bei der diözesanen Feier „Tag des Judentums“ im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt, betonte Axel Isenbart, Generalsekretär der Katholischen Aktion: „Es soll bei aller Trennung der christlichen Kirchen deutlich gemacht werden, dass diese ihre Verwurzelung im Judentum haben.“ Um das Judentum besser kennenzulernen, luden die Veranstalter Rabbiner Schlomo Hofmeister ein, der erzählte, „was Christen vom Judentum wissen sollten“. Damit bekamen die Teilnehmenden Auskunft über Glauben und Lebenspraxis von Juden aus erster Hand und autoristiertem Mund.

 

 

Social Media-Kampagne lädt ein, Abgeordnete zu überzeugen, ein neues Gesetz nicht übereilt zu beschließen

Eine neue Social Media-Kampagne lädt Bürgerinnen und Bürger ein, bei den Parlamentsabgeordneten ihr Nein zu einem übereilten Beschluss eines neuen Fortpflanzungsmedizingesetzes zu deponieren. Das Gesetz soll am 21. Jänner im Nationalrat beschlossen werden. Über die Website www.kinderbekommen.at können alle, die aus demokratiepolitischen Gründen das Durchpeitschen des jetzigen Gesetzesentwurfes ablehnen, per E-Mail die Abgeordneten auffordern, den Gesetzesbeschluss zu vertagen. Über Facebook und Twitter können andere eingeladen werden, sich der Kampagne anzuschließen.

 

Kirchliche Organisationen der Diözese St. Pölten engagieren sich entschieden gegen das Transatlantische Handelsabkommen TTIP. TTIP diene nur einem sehr kleinen Teil der Menschen, so Erwin Burghofer von der Katholischen ArbeitnehmerInnen-Bewegung der Diözese St. Pölten. Die Grundsätze der christlichen Soziallehre würden nicht annähernd bedacht. „Das größtmögliche Wohl aller, Gemeinwohl, Gerechtigkeit sowie Demokratie sind jedweder Handels- oder Zollerleichterung voran zu reihen“. Kritisiert wird, dass das Abkommen kaum positive Auswirkungen, aber "verheerende soziale Folgen" mit sich bringen würden.

 
 

„Gemessen an der Zahl der verfolgten Christinnen und Christen ist gegenwärtig die größte Christenverfolgung der Menschheitsgeschichte im Gang“, kritisiert die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten unter Präsident Armin Haiderer. Laut der Nichtregierungsaktion CSI-Österreich sind es 100.000.000 weltweit! Gegenwärtig werden diese Christen in über 50 Ländern der Welt wegen ihres Glaubens oder ihres sozialen Engagements verfolgt. Daran erinnert die KA mit einer Info-Aktion und Bausteinen für den Gottesdienst an die 422 Pfarren der Diözese.