Katholische Aktion
Sep
1
10:00, Donnerstag, 01. September 2016
Micheldorf, Burg Alpernstein
Sep
2
20:00, Freitag, 02. September 2016
,
Sep
4
15:00, Sonntag, 04. September 2016
St. Marein , Wallfahrtskirche St. Marein
 
 
 

Gläubige aller Konfessionen sind aufgerufen, ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen und den Gottesdienst am 18. September mit dem Fahrrad zu besuchen. Das Ziel ist es, möglichst viele Menschen zum RADLn im Alltag zu bewegen. Die Siegerpfarre wird mit einem 500 Euro-Gutschein für das nächste Pfarrfest belohnt.
 
Kurze Strecken mit dem Fahrrad

„Die Hälfte unserer täglichen Wege ist kürzer als fünf Kilometer. Eine Strecke, die sich bequem mit dem Fahrrad zurückgelegen lässt, was wiederum der Umwelt zugute kommt. Darauf möchten wir am 18. September aufmerksam machen und rufen alle Gläubigen auf, mit in die Kirche zu radeln“, lädt Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf zum Mitmachen ein.

Statt mit dem Auto sollen Gläubige den Weg zur Kirche am 18. September auf dem Fahrrad zurücklegen. Alleine im letzten Jahr beteiligten sich über 70 Pfarrgemeinden an der gemeinsamen Aktion von Land Niederösterreich und der Initiative „RADLand Niederösterreich“. Unterstützer sind auch heuer wieder die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten, das Umweltbüro der Erzdiözese Wien und die Evangelische Kirche Niederösterreich.

Foto (NLK Reinberger): Christa Ruspeckhofer (Energie- und Umweltagentur NÖ), Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf, Diözesanbischof Klaus Küng Karl-Jürgen Romanowski (Evangelische Kirche in Niederösterreich), Armin Haiderer (Präsident der Katholischen Aktion)
 

Bei der Sommerakademie der Katholischen Arbeitnehmer/innen-Bewegung (KAB) und der Betriebsseelsorge wurde der Dialog zwischen Kirche und Gewerkschaft gewürdigt. Die dreitägige Tagung thematisierte in Gaming die moderne Arbeitswelt sowie Migranten in den Betrieben. Betriebsräte verschieden großer Unternehmen warnen dabei vor einer Neiddebatte. Neid entstehe vielfach dort, wo es niedrige Löhne gebe, und das treffe dann die Allerärmsten wie Flüchtende.

 

Theologische Umweltgespräche 2016

Jesus war kein Vegetarier. Die Bibel erzählt, dass Jesus Fisch (Lukas 24,42-43) und Lamm (Lukas 22,8-15) gegessen hat. Jesus hat in der Speisung der
Fünftausend Fisch und Brot vermehrt; das wäre seltsam gewesen, wenn er ein Vegetarier wäre (Matthäus 14,17-21).

Der historische Befund ist klar, doch wie schaut es aus in Zeiten von Massentierhaltung und der weltweiten Umweltzerstörung für die Futtererzeugung? Ist Fleischkonsum ethisch vertretbar? Und wie ethisch wertvoll sind die Alternativen? So stellt sich die Frage. Wäre Jesus heute Vegetarier?

 

Die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten führt 2016 in Kooperation mit der Evangelischen Kirche NÖ und der Erzdiözese Wien den „Diözesanen Umweltpreis“ durch. Mit dem Umweltpreis wolle die Katholische Aktion die Pfarren unterstützen umweltfreundlich und ökologisch zu wirtschaften bzw. motivieren dies zu tun. Dabei wird das Augenmerk auf verschiedene Schwerpunkte gelegt.
 
Folgende Bereiche könnten Pfarren, die sich bewerben, in den Blick nehmen: Kirchliche Gebäude (Energiebuchhaltung, Wärmedämmung, Umstieg auf LED-Beleuchtung etc.); Naturschutz (Pfarrgarten ökologisch pflegen; Basteln von Bienenhotels mit Kindern; Biologische Bewirtschaftung der Pfarrgründe); Pfarrfeste (Umweltaktivitäten für Kinder; Müllreduktion durch Mehrweggeschirr; vegetarische Gerichte …); Einkauf (Müll vermeiden; umweltschonende Putzmittel; Recyclingpapier für Briefe, …); Verkehr (Teilnahme an 'Wir radeln in die Kirche', Beteiligung an 'Autofasten in der Fastenzeit', E-Tankstelle einrichten …); Liturgie (Thema Schöpfung beim Erntedankfest, Fahrradsegnung …); Bildung (Vorträge organisieren mit Unterstützung des Katholischen Bildungswerkes; Biofaires Frühstück; Umwelttipps im Schaukasten …); Schöpfung erleben (Spirituelle Natur- und Schöpfungserlebnisse, Berggottesdienste, Kräuterwanderung im Pfarrgebiet; Ökologischer Pilgerweg …)

Foto: Werben für die Teilnahme am Umweltpreis: Christa Ruspeckhofer, (Umweltagentur EnU), Umweltlandesrat Stephan Pernkopf, Bischof Klaus Küng, Superintendent-St. Karl-Jürgen Romanowski, Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion