Katholische Aktion
Sep
26
18:00, Montag, 26. September 2016
Herzogenburg, Stift Herzogenburg
Sep
28
9:00, Mittwoch, 28. September 2016
St. Pölten, Hip Haus St. Pölten
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18:00, Donnerstag, 29. September 2016
St. Pölten
 
 
 

Mit dem Thema „Männerleben“ befasste sich die Katholische Männerbewegung (KMB) bei ihrer Herbstkonferenz am 17. September 2016 im Bildungshaus Stift Zwettl. Dabei wurde aufgezeigt, wie sich Männer im pfarrlichen Leben und besonders in der eigenen Familie engagieren können

Im Eröffnungsreferat präsentierte DSA Matthias Geitzenauer die Männerberatung der Caritas St. Pölten. An 15 Standorten in der Diözese wird seit 2003 strukturierte „Begleitung in besonderen Lebensphasen von Männern“ angeboten. „Hauptsächlich 30- bis 50-jährige kommen in die Beratung. Die Partnerschaft, psychische Probleme sowie Gewalt sind die Hauptinhalte der Beratung.“ so der Leiter von Rat und Hilfe innerhalb der Caritas. Männer hätte die Chance, offen und ehrlich zu reden, ohne Angst, dass es negative Konsequenzen für deren Leben gäbe.
Die Rahmenbedingungen für ein gelungenes Männerleben hätten sich jedoch geändert. Ein Problem sei der Konflikt zwischen Wirtschaftswelt und Familienwelt: „Was kann man einer Familie an Belastung zumuten? Das gelte für Männer und Frauen gleich“ so der Referent. Er sehe bei Männern noch viel Potential, das eigene Leben zu leben, hier speziell bei den eigenen Kindern. „Es braucht ein gleichberechtigtes Leben der Geschlechter“, so Geitzenauer.

 

Bei der Diözesankonferenz der Katholischen Frauenbewegung (kfb) in St. Pölten diskutierten die Delegierten das Zwei-Jahresthema „Weil´s gerecht ist: Fair-Ändern wir die Welt.“ Veränderungen seien möglich, die hochaktuellen kfb-Themen würden bereits in den Gemeinden aufgenommen, betonte kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger. Es passiere schon viel an Bewusstseinsbildung für eine faire, gerechtere und nachhaltigere Welt, die größte Frauenorganisation des Landes sei dazu ein wichtiges Sprachrohr.
 
Die sieben Säulen der kfb-Spiritualität „von Werten geleitet, dem Leben dienend, den Frauen gerecht, in Gemeinschaft getragen, in Traditionen gewachsen, das Wort Gottes hörend und zum Handeln bewegt“ würden die Katholische Frauenbewegung stärken für die Verantwortung, die man aus dem Evangelium heraus habe. Denn – so Rosenberger - die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse würden eine aktive Gestaltung erfordern, damit sich Lebensbedingungen und Perspektiven von Frauen weltweit entscheidend verbessern.

 

Ziel des „Festes der Begegnung“ am 9. und 10. September in St. Pölten war es, Begegnungen zwischen Menschen verschiedener Herkunft in St. Pölten zu fördern. Damit möchten die Veranstalter von der Betriebsseelsorge Traisental gemeinsam mit vielen Partnern unter dem Motto „Gemeinsame Heimat“ zu einem besseren Verständnis und dem Kennenlernen unterschiedlicher Kulturen und Religionen beitragen. Bei strahlendem Sonnenschein kamen Tausende, um gemeinsam zu feiern, zu essen und zu tanzen. Fotos ...

Gruppenfoto mit VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und Kirche
 

„Auch wenn es manchmal schmerzlich ist, sich von einigen üblichen Verhaltensweise oder Ansprüchen im Alltag zu verabschieden, so ist eine Entscheidung für mehr Einfachheit im Alltagsleben, eine Bereicherung und keine Verarmung“, so Diözesanbischof Klaus Küng anlässlich des Weltgebetstages für die Bewahrung der Schöpfung am 1. September. Dadurch könne eine neue Freiheit für sich und im Umgang mit den Dingen erlangt werden.

Plakat zur Schöpfungszeit von der Kath. Aktion der Diözese St. Pölten
 

Theologische Umweltgespräche 2016

Jesus war kein Vegetarier. Die Bibel erzählt, dass Jesus Fisch (Lukas 24,42-43) und Lamm (Lukas 22,8-15) gegessen hat. Jesus hat in der Speisung der
Fünftausend Fisch und Brot vermehrt; das wäre seltsam gewesen, wenn er ein Vegetarier wäre (Matthäus 14,17-21).

Der historische Befund ist klar, doch wie schaut es aus in Zeiten von Massentierhaltung und der weltweiten Umweltzerstörung für die Futtererzeugung? Ist Fleischkonsum ethisch vertretbar? Und wie ethisch wertvoll sind die Alternativen? So stellt sich die Frage. Wäre Jesus heute Vegetarier?

 

Die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten führt 2016 in Kooperation mit der Evangelischen Kirche NÖ und der Erzdiözese Wien den „Diözesanen Umweltpreis“ durch. Mit dem Umweltpreis wolle die Katholische Aktion die Pfarren unterstützen umweltfreundlich und ökologisch zu wirtschaften bzw. motivieren dies zu tun. Dabei wird das Augenmerk auf verschiedene Schwerpunkte gelegt.
 
Folgende Bereiche könnten Pfarren, die sich bewerben, in den Blick nehmen: Kirchliche Gebäude (Energiebuchhaltung, Wärmedämmung, Umstieg auf LED-Beleuchtung etc.); Naturschutz (Pfarrgarten ökologisch pflegen; Basteln von Bienenhotels mit Kindern; Biologische Bewirtschaftung der Pfarrgründe); Pfarrfeste (Umweltaktivitäten für Kinder; Müllreduktion durch Mehrweggeschirr; vegetarische Gerichte …); Einkauf (Müll vermeiden; umweltschonende Putzmittel; Recyclingpapier für Briefe, …); Verkehr (Teilnahme an 'Wir radeln in die Kirche', Beteiligung an 'Autofasten in der Fastenzeit', E-Tankstelle einrichten …); Liturgie (Thema Schöpfung beim Erntedankfest, Fahrradsegnung …); Bildung (Vorträge organisieren mit Unterstützung des Katholischen Bildungswerkes; Biofaires Frühstück; Umwelttipps im Schaukasten …); Schöpfung erleben (Spirituelle Natur- und Schöpfungserlebnisse, Berggottesdienste, Kräuterwanderung im Pfarrgebiet; Ökologischer Pilgerweg …)

Foto: Werben für die Teilnahme am Umweltpreis: Christa Ruspeckhofer, (Umweltagentur EnU), Umweltlandesrat Stephan Pernkopf, Bischof Klaus Küng, Superintendent-St. Karl-Jürgen Romanowski, Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion