Katholische Aktion
Mai
29
18:00, Sonntag, 29. Mai 2016
,
Jun
2
18:00, Donnerstag, 02. Juni 2016
Wien, FCG im ÖGB Catamaran
Jun
3
18:00, Freitag, 03. Juni 2016
Seitenstetten, Berg 11
 
 
 

Eva Miemelauer von der Pfarre Langenhart nahm im Rahmen des 2. e-Mobilitätstags am Wachauring in Melk den e-Mobilitätspreis von Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf entgegen. Die Pfarre Langenhart siegte bei der Aktion „Wir radeln in die Kirche“. Am 2. e-Mobilitätstag am Wachauring in Melk wurde erstmals der RADLand-Mobilitätspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden unter anderem Gemeinden, Schulen, Pfarren, Firmen und Privatpersonen, die im Jahr 2015 durch Maßnahmen, Aktionen oder Tätigkeiten zur Steigerung des Radverkehrs im Alltag beigetragen haben.

Foto: Eva Miemelauer von der Pfarre Langenhart, Umweltlandesrat Stephan Pernkopf und Kinder der Pfarre
 

Am Samstag, den 14. Mai 2016, machten sich 70 PilgerInnen, RadfahrerInnen und WandererInnen auf den Weg nach St.Radegund. Die neunte Sternwallfahrt der KMBÖ fand Mitte Mai im Heimatort von Franz Jägerstätter statt. Diözesanbischof Dr. Benno Elbs begleitete die PilgerInnen aus ganz Österreich.
„Von nah und fern, aus Vorarlberg, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Wien sind Sie  zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Bus nach St. Radegund gekommen. Ich möchte alle im Namen der Katholischen Männerbewegung herzlich begrüßen. In Zeiten wie diesen ist es wichtig, so ein Vorbild zu haben, denn  Franz Jägerstätter hatte den Mut zur Zivilcourage“, so DI Dr. Leopold Wimmer, Vorsitzender der KMBÖ, der die PilgerInnen, unter ihnen auch eine große Anzahl von Mitgliedern der Österreichischen Mesner Gemeinschaft, im Wohnhaus von Franz Jägerstätter willkommen hieß.
Das ehemalige Wohnhaus der Familie bot Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit den Menschenrechten und mit dem Leben und Wirken vom Seligen Franz. Nach einem Besuch beim Jägerstätterdenkmal feierten die PilgerInnen einen Gottesdienst geleitet von Diözesanbischof Dr. Benno Elbs, Pfarrer Andreas Jakober, geistlicher Assistent der KMBÖ, und Diakon Roland Niederreiter.

: Bischof Benno Elbs (in der Mitte) begleitete 70 PilgerInnen nach St. Radegund, hier vorm Jägerstätterdenkmal
 

Die Katholische Männerbewegung (KMB) - die größte Männerorganisation hierzulande - verteilt tausende Spielpläne mit allen Terminen bis ins Finale und viele Zusatzinfos zur Fußballeuropa-Meisterschaft 2016 in Frankreich. Zusätzlich sind Infos rund um das Mannsein enthalten - von Papa-Kind-Angeboten bis hin zum Männermagazin "ypsilon". Michael Scholz von der KMB: " Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich lässt kaum einen Mann kalt - und Frauen auch nicht. Darum ist der Hosentaschenspielplan ein genialer Begleiter für die EM und Vorbereitung auf das Großturnier, das diesmal endlich wieder mit österreichischer Beteiligung stattfindet." Und eines wisse die Männerbewegung auch: "Schon in der Bibel steht, 'Jesus war im Tor und die Jünger im Abseits'". Jesus war also sicher ein Sportsfreund. Vater und Sohn können Ergebnisse tippen und um einen Einsatz ihrer Wahl raten, zum Beispiel eine Autowäsche. Beim Online-Gewinnspiel kann man den persönlichen EM-Favoriten tippen und mit etwas Glück u.a. einen ÖAMTC-Fahrtechnikkurs oder Pizza-Essen für einen Vater mit der gesamten Familie gewinnen. Und: Der Spielplan hat Fan-Schminkfarben inklusive. So kann man sich schnell die Wangen in rot-weiß-rot färben. 50.000 Stück werden derzeit verteilt. Gleich bestellen: Tel. 02742/324-3376 oder E-Mail: kmb.ka.stpoelten@kirche.at

Foto: Michael Scholz von der Katholischen Männerbewegung, Sepp Eppensteiner von der Diözesansportgemeinschaft, Mariannne Ertl von der Katholischen Frauenbewegung und Silvia Scholz von der Katholischen Aktion
 

Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten, zu den TTIP-Leaks: "Wir setzen uns seit Jahren für die Umwelt, für eine nachhaltige Landwirtschaft und für Europa als gentechnikfreie Zone ein. Wenn es hier auf Druck der Amerikaner zu einem Dammbruch zum Schlechteren kommten sollte, dann fordern wir die EU-Verhandler auf: Kein Nachgeben gegenüber den US-Großkonzernen, die an den hochwertigen Konsumenten- und Tierschutze, Umweltstandards rütteln." Kirchliche Organisationen der Diözese St. Pölten engagieren sich mit den Worten von Papst Franziskus entschieden gegen das Transatlantische Handelsabkommen TTIP: „Diese Wirtschaft tötet!“ Das schreibt Papst Franziskus in seinem Schreiben „Evangelii gaudium“.

Foto: KAB-Vorstand mit KA-Generalsekretär Axel Isenbart und KA-Präsident Mag. Armin Haiderer, BA
 

Mit einem großen Festakt wurde der Bibelgarten in der „Garten Tulln“ eröffnet und von Generalvikar Eduard Gruber gesegnet. Hauptinitiatorin Maria Meyer-Nolz freute sich: „Viele haben mitgeholfen und wir laden weiter ein, daran mitzuarbeiten.“ Es solle ein Ort der Begegnung und der Beschäftigung mit der Heiligen Schrift werden. Ausdrücklich dankte Meyer-Nolz, die das Projekt anfangs mit Pastoralassistent Stefan Mayerhofer gestartet hat, ua. Sepp Winklmayr, Direktor der Pastoralen Dienste, für die Unterstützung. Generalvikar Gruber verwies bei der Wortgottesfeier auf die Bedeutung des Gartens für Christen. Zur Realität des Lebens würden aber auch Steppe und Wüste zählen, die ebenfalls im Bibelgarten zu finden sind.

 

"Das traurige 30-Jahr-Jubiläum der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl vom April 1986 sollte uns zu denken geben“, meint Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion. „Die Kernenergie mag zwar die billigste Form der Stromerzeugung sein, aber letztlich ist sie sicherlich nicht die günstigste. Und gerade alle, die in Österreich - also in unmittelbarer Nachbarschaft zu mehr oder weniger sicheren Reaktoren leben -, sollten da besonders hellhörig sein. Die Atomenergie ist ein weiteres trauriges Beispiel für den unnachhaltigen Gebrauch unserer Natur. Es liegt in der gesellschaftlichen Verantwortung aller Christen, auch mit Energie sparsam umzugehen und auch hier das alte christliche Ideal des Maßhaltens anzuwenden. Das wollen auch wir als Kirche vorleben.“
 
Die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten hat in den letzten Jahren viele Akzente beim Thema Umweltschutz gesetzt. So wurde gemeinsam mit dem Land Niederösterreich ein jährlicher Umweltpreis ausgeschrieben – Pfarrfeste sollten zum Beispiel umweltfreundlich gefeiert werden. Weiters wird derzeit evaluiert, welche weiteren konkreten Schritte die Mitarbeiter/innen der Diözese setzen können. Auch theologische Umweltgespräche wurden in Gang gesetzt, das Autofasten forciert und das Klimapilgern wurde massiv in unserer Diözese unterstützt.