Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
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6:00, Mittwoch, 17. Oktober 2018
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19:00, Donnerstag, 18. Oktober 2018
Raabs an der Thaya, Pfarrhof Raabs/Thaya
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19:30, Donnerstag, 18. Oktober 2018
Weistrach, Pfarre Weistrach
 
 
 

Prof. Clemens Sedmak (London/Indianapolis/Salzburg) bestach bei der Juristenmesse im Stift Seitenstetten mit seinen ethischen und theologischen Ausführungen zu Gerechtigkeit und Menschenwürde. Vor den anwesenden Juristinnen und Juristen aus der Verwaltung, Justiz und dem Notariatswesen beleuchtete er auch die rechtliche Dimension von Gerechtigkeit.

Gerechtigkeitsprobleme entstehen dort, wo Gleichheit und Ungleichheit zur selben Zeit auftreten. Gerechtigkeit ist nicht ganz erreichbar, da wir die Gleichheit aller Menschen nicht wollen. Da Menschenwürde die Einzigartigkeit des Menschen anerkennt, ist Gerechtigkeit nicht mechanisierbar. Es gibt keinen Katalog für Schuld und Sühne (auch wenn die mittelalterlichen irischen Mönche das versucht haben). Immer braucht es ein menschliches Urteil.

Foto: Vorsitzende des KAV Hofrat Dr. Angelika Beroun-Linhart, Hofrat des Verwaltungsgerichtshofes Mag. Norbert Brandl, Präsident des Landesgerichts St. Pölten Dr. Franz Cutka, Bezirkshauptfrau von Amstetten Mag. Martina Gerersdorfer, Schulamtsleiter Mag. Josef Kirchner, Referent Prof. DDDr. Clemens Sedmak, Caritasdirektor Hannes Ziselsberger, Abgeordnete zum NÖ Landtag Michaela Hinterholzer, Schulleiter des Bildungszentrums der Caritas Mag. Helmut Beroun, Geistlicher Assistent KAV Hr. Mag. Mauritius Lenz
 

Die Horner Papst-Leo-Stiftung vergibt im Jahr 2019 wieder einen Preis für besondere Verdienste um die Katholische Soziallehre, der mit 2000 Euro dotiert ist, vor allem aber eine hohe Auszeichnung und eine öffentliche Anerkennung darstellt. Für den Mai 2019 ist die Preisverleihung in Horn geplant.
 
Eingereicht werden können Personen, Gruppen, Organisationen und Institutionen, die sich um die Katholische Soziallehre direkt oder in ihrem Sinne in Lehre und Publizistik, durch Umsetzung in Gesetzgebung, Projekte oder Modelle sowie durch Akte sozialer Gerechtigkeit innerhalb der Republik Österreich besonders verdient gemacht haben.

 

Die Kirchensportler präsentierten sich am Samstag beim „Tag des Sports“ im Wiener Prater. Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft (DSG) und Vize auf Österreich-Ebene, berichtet: „Gemeinsam mit DSGÖ-Vorsitzendem Pepi Frank und P. Johannes Paul Chavanne führten wir mit vielen Menschen Gespräche über Kirche und Sport sowie über ethische Sportfragen.“

Eppensteiner begeistert: „Es waren viele Tausende Interessierte im Prater, zahlreiche Teilnehmer erfuhren erstmals von den Aktivitäten der Diözesansportgemeinschaft.“ Sie wurden über die Angebote wie DSG-Wintersportwochen, Fußballturniere, Sportartikelverleih oder Behindertensport informiert. Ausführlich Zeit nahmen sich auch prominente Sportvertreter wie ÖSV-Sportdirektor Hans Pum. Eppensteiner erzählt, dass viele künftige Kooperationen mit verschiedensten Funktionären angedacht wurden.

Foto: ÖSV-Sportdirektor Hans Pum, DSG-Vorsitzender Sepp Eppensteiner, DSGÖ-Vorsitzender Pepi Frank
 

Bei der Herbstkonferenz der Katholischen Männerbewegung (KMB) im Stift Zwettl sprach der langjährige Bundespolitiker, Abgeordnete und Sozialwissenschaftler Josef Höchtl zum Thema „Von der Ohnmacht zur Wirkmacht“ über die Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Gesellschaft in Österreich.
 
Im Rahmen seiner Ausführungen präsentierte Höchtl einen neuen Rekord: Per September 2018 sind bereits Satzungen von 1.100 politischen Parteien beim Innenministerium hinterlegt. Derzeit würden 85 Prozent der österreichischen Bevölkerung die Demokratie als die beste Form des Regierens bezeichnen, aber wie andere Beispiele in anderen Ländern zeigen, müsste diese Errungenschaft jeweils neu verteidigt werden.

Ing. Karl Toifl, Prof. Dr. Josef Höchtl, Doris Weixelbraun und DI Dr. Leopold Wimmer (Foto: Scholz)
 

Großes Interesse gab es am diözesanen Frauentag unter dem Motto „Ein Tag für mich“ der Katholischen Frauenbewegung (kfb) im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt. „Tausende Frauen werden durch die Frauenbewegung gestärkt und geben das weiter“, heißt es von der größten Frauenbewegung des Landes. Barbara Pachl-Eberhart gab den Frauen aus allen Regionen der Diözese mit auf den Weg: „Das Leben trägt uns – auch dann, wenn wir selbst gerade nicht weiterwissen.“

 

In Österreich sind bereits 43 Pfarren Teil des globalen Klimaschutz-Netzwerks. Wir kommen gerne zu Ihnen, informieren und beraten Sie. Gemeinsam überlegen wir uns Maßnahmen wie es gelingen kann, die Themen Energie, Mobilität, Beschaffung und Bewusstseinsbildung in Ihren Pfarralltag zu integrieren und Schöpfungsverantwortung damit vorzuleben. Bei einer Begehung der Pfarr-Gebäude zeigen wir Ihnen Maßnahmen auf und erarbeiten im Anschluss Ihre Klimaschutz-Philosophie. Denn Klimaschutz ist Gemeinschaftsarbeit!

Haben Sie Interesse?
Für Ihre Pfarre ist der Kostenbeitrag NUR Euro 100,--, die restlichen Kosten werden von der Kath. Aktion und aus der Förderung Ökomangagement NÖ übernommen. Melden Sie sich bitte bei Axel Isenbart, Umweltreferent der Diözese St. Pölten und Generalsekretär der Kath. Aktion unter 02742/324-3370 oder per E-mail: ka.stpoelten@kirche.at