Katholische Aktion
Jul
26
Dienstag, 26. Juli 2016
Krakau (Polen),
Jul
31
8:00, Sonntag, 31. Juli 2016
,
Aug
1
Montag, 01. August 2016
Breitenstein, Talhof
 
 
 

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) veranstaltet unter dem Motto „Frauen.Leben.Stärken“ ihre Sommerstudientagung in der Diözese St. Pölten – nämlich in der Bundeslehranstalt Francisco Josephinum. Frauen aus ganz Österreich und Südtirol sind bei der Tagung dabei, Festgäste waren bei der Eröffnung Bischof Klaus Küng und Landesrat Stephan Pernkopf. Berührend war bei der Eröffnung der Impuls von Barbara Pachl-Eberhart, die bei einem Verkehrsunfall ihre beiden kleinen Kinder und ihren Mann verlor. Fotos von der Eröffungsfeier ...

Geplant sind bei dem Treffen der Austausch zu Aspekten wie "Frauen und Care-Arbeit", Partnerschaft und Familie sowie Ernährung und Umwelt geplant. Außerdem gibt es eine Diskussion zum Thema Frauen auf der Flucht.

Die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Veronika Pernsteiner, betonte bei der Eröffnung, dass die Frauenbewegung an einer lebendigen Kirche mitarbeiten wolle. Dafür sei auch das Treffen in Wieselburg ein wichtiger Baustein. Die St. Pöltner Vorsitzende Anna Rosenberger über die kfb: „Die Frauenbewegung steht für Spiritualität und gelebten Glauben sowie für Gemeinschaft.“ Außerdem wolle die kfb Frauen auf allen Ebenen stärken.

Foto: kfbö-Vorsitzende Veronika Pernsteiner, Bischof Klaus Küng, kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger, Impulsgeberin Barbara Pachl-Eberhart, Landesrat Stephan Pernkopf
 

Nach zwei Monaten und mehr als 1.000 Kilometern zu Fuß aus dem Schweizer St. Gallen sind Pilgerinnen der Initiative "Für eine Kirche mit den Frauen" in Rom angekommen. Sie trafen sich mit 700 weiteren Katholikinnen aus ganz Europa, hauptsächlich aus dem deutschsprachigen Raum – darunter war eine Delegation der Katholischen Frauenbewegung St. Pölten (kfb). Als Höhepunkt feierten sie mit mehreren Bischöfen Gottesdienst im Petersdom.

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Hauptinitiatorin Hildegard Aepli betonte, sie wolle „weg von der Forderung des Frauenpriestertums". Es gehe aber darum, einen Dialog „auf Augenhöhe" zu führen und, „wo es möglich ist, Frauen einzubeziehen". „Ich war von Anfang an von der Idee der Schweizer-Initiative 'Kirche mit den Frauen' begeistert und wusste, da möchte ich auf alle Fälle mit dabei sein“, berichtet kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger, die von Altabt Christian Haidinger darauf aufmerksam gemacht wurde. Rosenberger brachte die Rom-Reise in die Österreich-Ebene ein und so kamen 80 kfb-Frauen aus Österreich mit.

kfb-Delegation der Diözese St. Pölten
 

Mit einem kleinen Festakt wurde die Neuaufstellung des Behelfsdienstes der Diözese St. Pölten gefeiert. Gerlinde Falkensteiner übernahm mit 1. Juli die Leitung; ihr ist „eine freundliche und freudvolle Servicestelle wichtig“. Weihbischof Anton Leichtfried würdigte das Engagement der Einrichtung der Pastoralen Einrichtung in der St. Pöltner Klostergasse 15.

Von vielen Erzählungen von Priestern und Leuten aus dem kirchlichen Umfeld wisse er, dass sich der Behelfsdienst nicht als Amt verstehe, sondern für die Menschen da sein wolle und für seine Freundlichkeit geschätzt werde. Auch Sepp Winklmayr, Direktor der Pastoralen Dienste, strich hervor, wie wichtig den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei, die Kundinnen und Kunden gut zu betreuen und gut zu beraten. Der Gast sei König.

In den Behelfsdienst, der viele Bücher, CDs und Behelfe zu religiösen Themen anbietet - auch alle Unterlagen, Behelfe der Einrichtungen der Katholischen Aktion sind dort erhältlich - wurde jetzt unter anderem die diözesane Telefonvermittlung integriert. Weiters gab es neben der Bestellung von Falkensteiner zur Leiterin mehrere personelle Veränderungen.

Kontakt zum Bereich Service: 02742 324-3315 und zur Telefonvermittlung der Diözese St. Pölten. 02742 324-100

Foto: Christian Baumgartner, Leiter Bereich Service, Franz Klammer, Gerlinde Falkensteiner, neue Leiterin des diözesanen Behelfsdienstes, Weihbischof Anton Leichtfried, Sepp Winklmayr, Direktor der Pastoralen Dienste.
 

Lange Nacht der Kirchen: Pforte der Barmherzigkeit

Durchwegs fröhliche Stimmung war bei den 270 Veranstaltungen der 9. Langen Nacht der Kirchen in der Diözese St. Pölten. Trotz gleichzeitiger Eröffnung der Fußball-EM konnte ein neuer Besucherrekord erreicht werden. Begegnungen und Gespräche, Kunstgenuss und Kulinarisches, Gottesdienste und Besinnung zogen an diesem warmen Sommerabend und in der lauen Nacht geschätzte 30.000 Besucher in die Kirchen und auf die Plätze. Die Veranstaltungsorte waren bei zahlreichen Programmpunkten buchstäblich bis zum letzten Platz gefüllt.
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Die Katholische Aktion der Diözese St. Pölten führt 2016 in Kooperation mit der Evangelischen Kirche NÖ und der Erzdiözese Wien den „Diözesanen Umweltpreis“ durch. Mit dem Umweltpreis wolle die Katholische Aktion die Pfarren unterstützen umweltfreundlich und ökologisch zu wirtschaften bzw. motivieren dies zu tun. Dabei wird das Augenmerk auf verschiedene Schwerpunkte gelegt.
 
Folgende Bereiche könnten Pfarren, die sich bewerben, in den Blick nehmen: Kirchliche Gebäude (Energiebuchhaltung, Wärmedämmung, Umstieg auf LED-Beleuchtung etc.); Naturschutz (Pfarrgarten ökologisch pflegen; Basteln von Bienenhotels mit Kindern; Biologische Bewirtschaftung der Pfarrgründe); Pfarrfeste (Umweltaktivitäten für Kinder; Müllreduktion durch Mehrweggeschirr; vegetarische Gerichte …); Einkauf (Müll vermeiden; umweltschonende Putzmittel; Recyclingpapier für Briefe, …); Verkehr (Teilnahme an 'Wir radeln in die Kirche', Beteiligung an 'Autofasten in der Fastenzeit', E-Tankstelle einrichten …); Liturgie (Thema Schöpfung beim Erntedankfest, Fahrradsegnung …); Bildung (Vorträge organisieren mit Unterstützung des Katholischen Bildungswerkes; Biofaires Frühstück; Umwelttipps im Schaukasten …); Schöpfung erleben (Spirituelle Natur- und Schöpfungserlebnisse, Berggottesdienste, Kräuterwanderung im Pfarrgebiet; Ökologischer Pilgerweg …)

Foto: Werben für die Teilnahme am Umweltpreis: Christa Ruspeckhofer, (Umweltagentur EnU), Umweltlandesrat Stephan Pernkopf, Bischof Klaus Küng, Superintendent-St. Karl-Jürgen Romanowski, Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion