Katholische Aktion
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Samstag, 23. September 2017
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9:00, Samstag, 23. September 2017
Zwettl, Bildungshaus St. Zwettl
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13:30, Samstag, 23. September 2017
Altenburg, Benediktinerabtei
 
 
 

Die Pastoralen Dienste bieten einen kleinen Folder mit Gebeten von Papst Franziskus aus Laudato si an. Zu bestellen sind diese unter 02742/324-3315.

Bild der Folder "Gebet mit der Schöpfung, für unsere Erde"
 

Am Sonntag, den 17. September, haben tausende Gläubige ein Zeichen für umweltfreundliche Mobilität gesetzt: Sie folgten - trotz schlechten Wetters - dem Aufruf von "RADLand Niederösterreich" und ihren Pfarrgemeinden und kamen per Fahrrad zum Gottesdienst. Mehr als 100 Pfarren nahmen an der Initiative von Land Niederösterreich und der Initiative "RADLand Niederösterreich" teil, die bereits zum fünften Mal stattfand. Die niederösterreichischen Pfarren ließen sich im Rahmen der Aktion "Wir RADLn in die Kirche" viel einfallen. So veranstaltete zum Beispiel die Pfarre Großgöttfritz eine Stern-Radwallfahrt nach St. Wolfgang bei Weitra.

Hafnerbach
 

In St. Pölten leben Menschen aus über 100 Nationen: von der großen türkischen Community bis zu den Neuseeländern, die eine Person zählt. Das zweitägige „Fest der Begegnung“ am 8. und 9. September am St. Pöltner Rathausplatz, das von der Betriebsseelsorge der Diözese St. Pölten organisiert wird, setzte damit ein Zeichen des Miteinanders und der Begegnung. Tausende Menschen kamen, um sich von indischen, arabischen, philippinischen oder iranischen kulinarischen Spezialitäten verwöhnen zu lassen. Und das bei den Klängen der Blaskapelle Marchviertel oder der serbischen Kindertanzgruppe.

Hauptorganisator und Betriebsseelsorger Sepp Gruber freute sich im Namen der Diözese St. Pölten über diese Initiative des Miteinanders zwischen den Religionen, Kulturen und Volksgruppen. Das Fest sei ein Zeichen, dass das Zweite Vatikanische Konzil lebe und großartige Früchte hervorbringe. Denn bei dem Konzil, das vor 50 Jahren beendet wurde, wurde auch der Wert der anderen Religionen hervorgehoben. Er hatte auch eine politische Botschaft: Das Hickhack um die Mindestsicherung sorge sicherlich nicht für ein Miteinander. Denn Solidarität sei wichtig für den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft.

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Ende August reisten 181 kfb-Frauen aus allen Diözesen Österreichs nach Köln und Aachen und erkundeten anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums der Katholischen Frauenbewegung Österreischs und 500 Jahre Reformation Leben, Wirken und Spiritualität der protestantischen Theologin, Friedensaktivistin, Lyrikerin und Begründerin des "Politischen Nachtgebetes" Dorothee Sölle (1929-2003).

Auch 24 Frauen aus der Diözese St. Pölten, darunter die kfb-Diözesanvorsitzende Anna Rosenberger, waren bei dieser beeindruckenden Reise mit dabei.

Einer der Höhepunkte war ein Vortragsabend mit Weggefährtinnen Dorothee Sölles mit angeschlossener Diskussion. In den von Sölle initiierten politischen Nachtgebeten, ab 1968 in Köln war ihre Intention, Frauenemanzipation in die Kirche zu tragen und politische Missstände aufzuzeigen. Ihr war es wichtig, Kirche lebendig zu machen. Als mutige Friedensaktivistin sah sie die Zerstörung der Schöpfung als eine zentrale theologische Herausforderung an. Unter anderem schrieb sie das Credo für die Erde: „Ich glaube an Gottes gute Schöpfung. Sie ist heilig…….“

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„Jeder Mensch hat das Recht auf ein gutes Leben, aber nicht auf ein noch luxuriöseres, wenn es noch so viele Arme gibt“, sagte der bekannte Amstettner Arbeiterpriester und „Rote Kaplan“ Franz Sieder bei der Sommerakademie der Katholischen Arbeitnehmer/innen-Bewegung (KAB) in Gaming. Die dreitägige Tagung (Montag-Mittwoch) vernetzte Gewerkschafter und kirchliche Arbeitnehmer aus Wien, Burgenland und Niederösterreich und thematisierte heuer besonders folgende Fragen: Vermögenssteuern, Industrie 4.0 und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt sowie den Klimawandel und wie sich dadurch die Jobs entwickeln.
 
Die KAB- und Gewerkschafts-Vertreter/innen kritisierten insbesondere die niedrigen Vermögenssteuern. Hier sei Österreich mit 0,55 Prozent zum BIP das Schlusslicht in der Europäischen Union, so Referent Gerald Fröhlich von der Arbeiterkammer. Er sehe die Gefahr, dass die europäischen Länder die Körperschaftssteuern kürzen und dadurch auch die Sozialleistungen. 1 Prozent der Bevölkerung würde 37 Prozent des Vermögens besitzen, die unteren 50 Prozent dagegen nur 2,2 Prozent. Die KAB und Gewerkschaften waren sich einig, dass diese Schieflage viel stärker in die öffentliche Diskussion müsse. Diese Umverteilung müsse über Vermögenssteuern geschehen, als weiterer Schritt müsste es auch zu einer gerechteren Wohlstandsverteilung zwischen armen und reichen Staaten kommen. Die ungleiche Verteilung des Vermögens sei viel stärker in der Öffentlichkeit zu thematisieren: medial, bei den Stammtischen oder bei Hausbesuchen, waren sich die Gewerkschafts- und KAB-Vertreter/innen einig.

 

Die Katholische Jugend der Diözese St. Pölten war im letzten Arbeitsjahr mit dem Projekt "KJ on Tour" in 25 Pfarren unterwegs, um sich mit engagierten Jugendlichen vor Ort auszutauschen. 2800 Kilometer wurden bislang insgesamt zurückgelegt, um die Kommunikation zwischen Pfarrgruppen und diözesaner Servicestelle zu verbessern und das gegenseitige Vertrauen zu stärken. Hauptsächlich geht es um die jungen Menschen selbst: „Ihre Interessen sind wichtige Impulse für unsere Arbeit”, betont KJ-Fachbereichsleiterin Cornelia Geiger. Ab September wird das erfolgreiche Projekt fortgesetzt.

 

Vom 12. bis 15. Juli 2017 fand die 31. Sommerakademie der KMBÖ in St. Pölten statt. Bei der traditionellen Veranstaltung der größten Männerorganisation Österreichs wurden vier Tage Vorträge und Workshops zum Thema Leben in Fülle gehalten.

Die 31. Sommerakademie der KMBÖ wurde mit einem Gottesdienst, geleitet vom emeritierten Militärbischof Mag. Christian Werner und EKan. Msgr. Willibald Steiner, geistlicher Assistent der KMB der Erzdiözese Wien, eröffnet.  „Gütiger Gott, du machst die Herzen der Menschen hell durch das Wirken des Heiligen Geistes. Gib, dass wir, Männer und Frauen bei der Sommerakademie, in diesem Geist erkennen und tun, das recht ist, und allzeit deinen Trost und Hilfe erfahren“, so em. Militärbischof Werner.

Msgr. Willibald Steiner betonte in seiner Predigt zum aktuellen Jahresthema: „Was ist ein Leben in Fülle? Wir Christen hoffen auf eine absolut gute Zukunft. Wir hoffen darauf, dass das Leben stärker als der Tod ist.  Wir Christen hoffen, aufgrund unseres Glaubens, dass unsere Hoffnung stärker ist als unsere Resignation, dass das Gute, das wir erfahren und tun, mächtiger ist als das Böse, das wir vielleicht antun“.

 
 

Das Präsidium ist ein tolles Team und macht wichtige gesellschaftspolitische Arbeit in unserer Diözese!

Kürzlich gabs ein kleines Fotoshooting - es zeigt die Lebensfreude der KA-Mitglieder.