Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Jan
23
18:00, Sonntag, 23. Januar 2022
St. Pölten, Leopoldkapelle, NÖ Landhaus
Jan
30
13:30, Sonntag, 30. Januar 2022
St. Peter in der Au, Kirche in Kürnberg
Feb
3
19:00, Donnerstag, 03. Februar 2022
Prinzersdorf, Pfarre Prinzersdorf / Pfarrsaal
 
 
 

Mit großer Besorgnis reagiert das große und vielfältige Netzwerk der Katholischen Aktion Österreich auf die Ankündigung der Europäischen Kommission, Investitionen in Atomkraft und Gas als nachhaltig zu kategorisieren. 

„Nicht der Ausbau, sondern die Reduktion von Atomkraftwerken weltweit muss das Ziel einer nachhaltigen und auf die nächsten Generationen schauenden Politik sein“, halten die KAÖ-Vorsitzenden anlässlich der in der EU wieder aufgeflammten Diskussion um die Nutzung und den Ausbau von Atomenergie fest: „Es stimmt uns positiv, dass die österreichische Bundesregierung und ausdrücklich die politischen Parteien gegen dieses ‚Greenwashing‘ der gefährlichen Atomenergie und gasförmiger fossiler Brennstoffe in der EU vorgehen wollen. Diese Haltung der Bundesregierung wird breit durch die österreichische Bevölkerung mitgetragen. Das Spiel mit dem sogenannten Restrisiko muss aufhören,“ so das Präsident:innenteam Ferdinand Kaineder, Katharina Renner und Brigitte Knell.

 

Katharina Kratochwill, 45 Jahre, aus Kilb ist seit 1. Dezember mit 10 Stunden Generalsekretärin der Katholischen Aktion und mit 10 Stunden Referentin der katholischen Frauenbewegung. Sie ist verheiratet und hat 5 Kinder. Neben ihren Hobbies Lesen, Volleyball spielen, Basteln, Nähen, ihrer Familie findet sie auch noch Zeit für ein vielseitiges ehrenamtliches Engagement in der Pfarre in den Bereichten der Kinderliturgie, Firmvorbereitung, Aktion Familienfasttag, Dreikönigsaktion, Minis und der Eltern-Kindrunde. Ihre bisherigen Schwerpunkte sind entwicklungspolitische Bildung, Nachhaltigkeit und Umweltbildung, Biologische Ernährung, Projektbegleitung und Teamkoordination.

Wir haben sie befragt, was sie persönlich mit der KA verbindet ... 

Katharina: Ich bin in einer engagierten christlichen Familie am Land aufgewachsen, da bekam ich die Basis der KA mit. Als Kind durfte ich schon mitwirken: Missionskerzen basteln oder Flöte spielen beim Weltgebetstag. Bei der Männerbewegung war mein Vater aktiv, und die Jungschar, die ebenfalls mein Vater leitete, bestimmte meine Kinderfreizeit und gab mir ab 15 die Chance, mich pädagogisch als Jungscharleiterin entfalten zu können. Ich durfte bei der Neugründung der KJL in meinem Heimatort dabei sein und genoss die diözesanen Jugendveranstaltungen. In meiner Pfarre sind diese Teilorganisationen als Gemeinschaft fast zur Gänze verschwunden, aber zahlreiche Aktionen der Frauen- und Männerbewegung sowie die Dreikönigsaktion werden von Ehrenamtlichen weitergeführt. Ich denke darüber nach, ob und wie sich die Zusammenarbeit mit der Basis verändern sollte, um auch für junge Menschen heute attraktiv zu sein. 

Mein Glaube gibt mir Halt. Ich bin mir sicher, dass Gott einen Plan für mein Leben hat. Immer wieder kommen Gelegenheiten, sich diesem anzunähern. Wenn etwas Unerwartetes, Unangenehmes oder Überforderndes in mein Leben tritt, taucht bei mir die Frage auf: Was will mir Gott damit sagen? Wie würde Jesus handeln, wenn ihm das passiert, was mir grad passiert ist? Das hilft ein bisschen runterzukommen von Ärger, Zorn und Selbstmitleid. Ich kann das Leben auch als „Training“ auf dem Weg zu meinem Ideal sehen. 

In der Kirche sehe ich viele Menschen, die mit mir gemeinsam unterwegs sind. Auf der ganzen Welt werden die gleichen Gebete gesprochen, die gleiche Enzyklika diskutiert, die gleichen Sammlungen und Aktionen durchgeführt. Das finde ich wunderbar verbindend! 

 

Romero-Preis 2021 der Katholischen Männerbewegung (KMB) übergeben

Der Romeropreis der Katholischen Männerbewegung wurde am 19. November 2021 an die beiden Priester P. Bernhard-Michel Schelpe und P. Milo Ambros für ihr Engagement in Brasilien übergeben. Beide wirkten jahrzehntelang mit diözesaner Unterstützung in pastoralen, sozialen und schulischen Schwerpunktprojekten. Die Preisverleihung wurde von Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz und dem Obmann der KMB Österreich, Mag. Ernest Theussl, vorgenommen.

Bei der Preisübergabe überbrachte Mag. Karl Wilfing, Präsident des NÖ Landtages, Grußworte von Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner: "Wir sind stolz in Niederösterreich, dass viele beherzte Frauen und Männer aus unserem Bundesland bereit sind, sich für Arme auf allen Kontinenten unserer Erde einzusetzen. Eine besondere Freude, dass zwei Priestern aus dem Prämonstratenserstift Geras für ihr Wirken dieser Preis heute verliehen wird. Ich gratuliere sehr herzlich."

Die Übergabe erfolgte in kleinstem Rahmen, da der diözesane Corona-Krisenstab einer Präsenz-Veranstaltung mit Gästen aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht zustimmen konnte.

Foto (C) Martina Bender/Diözese St. Pölten (honorarfrei): v.l.n.r.: P. Milo Ambros, NÖ Landtagspräsident Mag. Karl Wilfing, Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz, P. Bernhard-Michel Schelpe, KMBÖ-Vorsitzender Mag. Ernest Theussl, KMB Diözesanvorsitzender Ing. Karl Toifl.
 

St. Pölten, Türnitz, 20.4.2021 Für 600 Wildbienenarten in Niederösterreich ist das Jahr 2021 ein ganz besonderes: Die Umweltbewegung „Natur im Garten“ widmet sich dem Thema Blühwiesen. Diese sind eine unerlässliche Nahrungsquelle und wertvoller Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und die natürliche Artenvielfalt. Aus diesem Anlass wurde der „Blühwiesensonntag“ für ganz Niederösterreich an diesem Sonntag ausgerufen.