Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Okt
1
Samstag, 01. Oktober 2022
St. Pölten, Bildungshaus St. Hippolyt
Okt
1
15:00, Samstag, 01. Oktober 2022
Krems an der Donau, Piaristengasse 1
Okt
1
17:00, Samstag, 01. Oktober 2022
Eggenburg, Baptist-Stöger Platz 2
 
 
 

Bis auf dem letzten Platz gefüllt war der Tagungsraum 1 im Hippolythaus! Sowohl das  Thema als auch die prominente Referentin Sr. Philippa Rath OSB haben viele Interessierte zu dem in Kooperation vom Katholischen Akademiker*innenverband und der Katholischen Frauenbewegung veranstalteten Vortragsabend angelockt.

Die promovierte Historikerin, Politwissenschaftlerin und Theologin, seit 33 Jahren Benediktinerin der Abtei St. Hildegard in Rüdesheim-Eibingen, berichtete von ihren Erfahrungen als Delegierte beim Synodalen Weg im Synodalforum „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“. Anlässlich einer Tagung sah sie sich 2020 veranlasst, einen Brief an 12 kirchlich engagierte Frauen mit der Bitte zu senden, ihre Erfahrungen zum Thema Berufung mitzuteilen, und erhielt schließlich 150 eindrucksvolle Lebenszeugnisse von Frauen zwischen 20 bis 94 Jahren sowie 3 von Männern. Daraufhin wollte sie auch die Sicht der „Kirchen-Männer“ einholen und war überrascht von den positiven Statements von Priestern und Bischöfen zur Berufung der Frauen. Diese Stellungnahmen fanden in den beiden im Herder-Verlag  erschienenen Büchern "Weil Gott es so will“ und „Frauen ins Amt!“ ihren Niederschlag, wobei sie deutlich machte, dass sie diesen Wunsch zutiefst nachvollziehen könne, ohne selbst für sich die priesterliche Berufung in Anspruch zu nehmen.

v.l.n.r.: Gemeinderätin Carola Felsenstein in Vertretung von Bürgermeister  Matthias Stadler, Kfb-Vorsitzende  Anna Rosenberger, Sr. Philippa Rath, KAV-Vorsitzende Angelika Beroun-Linhart , Vizepräsidentin der KAÖ Brigitte Knell
 

Stellungnahme des KAÖ-Präsident:nnen-Teams zur „Nationalen Synthese zum Synodalen Prozess“

"Formuliert werden Wünsche und Hoffnungen, aber keine Forderungen. Das vermissen wir – so gut die Ergebnisse auch sonst zusammengetragen sind": So reagiert das Präsident:nnen-Team der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) auf die „nationale Synthese zum synodalen Prozess“, die am 21. September 2022 in Wien präsentiert wurde. Zusammengefasst werden darin die Ergebnisse des Synodalen Prozesses in der katholischen Kirche in Österreich, in den sich die KAÖ und die Gliederungen im Vorfeld stark eingebracht haben. Die Synthese wird in den von Papst Franziskus ausgerufenen Synodalen Prozess der katholischen Weltkirche eingebracht. >> Link zum gesamten Text 

 
 

Am Freitag, 16. September, trafen sich haupt- und ehrenamtliche Vorstandsmitglieder der Katholischen Aktion zur gemeinsamen Klausur. Neben Austausch und Ideen fürs kommende Arbeitsjahr, standen auch die Neuorganisation im diözesanen Prozess, gemeinsame Identifikation und Werte im Mittelpunkt. Der wertschätzende Umgang miteinander stimmte hoffnungsvoll, dass auch zukünftige Aktionen gemeinsam gestemmt werden können. Ein herzlicher Dank ergeht an alle ehrenamtlich in der KA Engagierten, ohne die Veranstaltungen und Projekte gar nicht möglich wären!

 

Dem Thema „Unsere Energiezukunft – Die Chancen des ländlichen Raums“ referierte der Agrarökonom Josef Plank bei der Herbstkonferenz der Katholischen Männerbewegung am 17. September 2022 im Bildungshaus Stift Zwettl. Ein Teil der Lösung könnten regionale Energiegemeinschaften sein, die von Menschen mit Begeisterung für regionale Verantwortung und Beteiligung gestaltet werden. Dazu lud er auch speziell Gemeinden und Pfarren ein.

Ideen für den ländlichen und den urbanen Raum würden oft weit auseinanderliegen, wenn es um die Zukunft gehe. Den „Green Deal“ der Europäischen Union bezeichnete er als ein gutes Programm, das jedoch problematisch bei Ausrollung sei, weil sich teilweise Ziele wiedersprechen. „Der Green Deal ist so angelegt, dass die Wende finanziert werden kann, niemand zurückgelassen wird und sozial verträglich ist“, so Plank. Für eine nachhaltige Finanzierung sind eine Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie ein Lieferkettengesetz geplant. Josef Plank ist derzeit Leiter für Wirtschafts-, Agrar- und Europafragen im Österreichen Raiffeisenverband.

Foto3: v.l.n.r.: KMB-Diözesanobmann Karl Toifl, Doris Weixelbraun, Referent Josef Plank und der Geistliche Assistent Erich Hitz, © Michael Scholz/honorarfrei
 

27 Interessierte nahmen an der KMB-Fahrt „Kultur und Begegnung“ Mitte August in die Steiermark teil. In bewährter Kooperation mit dem Reisebüro Brunner in Gresten wurden zahlreiche Ausflugsziele angesteuert: Stift Admont, Wallfahrtskirche Frauenberg, Kapuzinerkloster Irdning und Schloss Trautenfels. Besichtigungen gab es auch in der Wallfahrtskirche Frauenberg, in der Filialkirche in Aigen im Ennstal sowie in der Johannes Kapelle in Pürgg. 

Aktive Wanderungen fanden in der Wörschachklamm und auf der Planneralm statt. Der Besuch der Schrabachalm musste wegen eines großflächigen Stromausfalls in der Steiermark leider abgesagt werden. Sämtliches verfügbares Personal wurde für die händische Melkung des Viehs benötigt. Somit war für „Touristen“ keine Zeit. Im Rahmen der Fahrt gab es eine Führung in der Admonter Holzindustrie AG sowie der Forschungsanstalt der HBLFA Raumberg-Gumpenstein.

Foto © KMB: Die Reisegruppe der KMB St. Pölten bei der Besichtigung des Kapuzinerkloster Irdning.
 

Wenn jemand für sein Engagement eine Auszeichnung verdient, dann kann das nur Roman Fröhlich sein. Der Mann ist seit 1956 ehrenamtlich in der KA aktiv! Zuerst als KAJ-Mitglied, später als KAJ-Führer und seit 1965 im KAB -Vorstand. 1973 wurde er KAB-Sekretär, von 1976 bis 1981 war er KAB-Vorsitzender, 1981-2007 Vorsitzender-Stellvertreter. Und ab 1985 auch noch Administrator der Papst-Leo-Stiftung. Ich erwähne hier gar nicht die Verdienste um seine Region und Pfarre. 

Foto: NLK Pfeiffer
 

Der langjährige KMB-Diözesanobmann DI Dr. Leopold Wimmer wurde mit dem „Großen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“ ausgezeichnet. Von 1990 bis 2020 war er Diözesanobmann und von 2008 bis 2018 Vorsitzender der Katholischen Männerbewegung Österreich. Neben vielen anderen Funktionen wurde er 2018 auch für eine Periode als Präsident der Katholischen Aktion Österreich gewählt. Die feierliche Übergabe des Ehrenzeichens nahm Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner persönlich vor.

Foto copyright: NLK Pfeiffer
 

Inspirationen zu einem WERT(E)vollen Leben

EXPERIMENT ZUKUNFT ist eine fünfteilige Impulsreihe des Kath. Bildungswerkes zu den Themen Menschenwürde, Demokratie, ökologische Nachhaltigkeit und Solidarität. Zwei Merkmale zeichnen diese Reihe aus: einerseits die inhaltliche Auseinandersetzung und persönliche Reflexion, andererseits das konkrete Tun beim Ausprobieren alternativer oder neuer Handlungsweisen.

Sehen – urteilen – handeln im Kompaktformat.

Offener Infoabend: 12. Oktober 2022, 18.30 Uhr, St. Georgshaus in Bad Traunstein >> Einladung zum 12. Oktober

>> Informationen auf der Homepage des Kath. Bildungswerkes

 

Am 14. Juli  veranstaltete die KMB St. Pölten ein Sommerfest zum "Oscar-Romero-Preis", ihrer 2021 verliehenen Auszeichnung für vorbildliches entwicklungspolitisches Engagement, die im vergangenen November pandemiebedingt nur im kleinen Kreis verliehen werden konnte.

Der Preis wurde an die beiden Prämonstratenser-Chorherren Bernhard-Michel Schelpe (82) und Milo Ambros (80) überreicht. Die beiden Ordensmänner vom Kloster Sao Norberto de Itinga in Salvador da Bahia hatten jahrzehntelang in Brasilien in pastoralen, sozialen und schulischen Schwerpunktprojekten gewirkt, heute widmen sich beide, wie vor Ihrer Zeit in Brasilien, der Seelsorge in Pfarren im Waldviertel.

Foto: Karl Lahmer / Die Preisträger mit Prominenz beim Romero-Sommerfest 2022 in Gallien bei Horn