Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Okt
22
19:00, Donnerstag, 22. Oktober 2020
Maria im Gebirge, Pfarre Sallapulka
Okt
24
Samstag, 24. Oktober 2020
Furth bei Göttweig, Jugendhaus Stift Göttweig
Okt
24
Samstag, 24. Oktober 2020
Seitenstetten, Berg 11
 
 
 

Konferenz der Katholischen Aktion ruft zu Aufnahme eines fairen Kontingents von Flüchtlingen auf
 
Die Konferenz der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) ruft die Bundesregierung auf, ihr kategorisches Nein zu einer Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Flüchtlingslager Moria endlich zu beenden. Es ist einfach beschämend, wenn im demokratischen Wohlfahrtsland Österreich im Jahr 2020 wochenlang ernsthaft darüber diskutiert werden muss, ob wir hundert unbegleitete Flüchtlingskinder aufnehmen und diesen jungen Menschen eine Zukunft bieten. Es lässt tief blicken, wenn das zum Himmel schreiende Schicksal der Frauen, Männer und Kinder in den Flüchtlingslagern nicht zumindest für einen Augenblick mehr zählt als politisches Kalkül.

 
 

54 Interessierte fanden sich im Bildungshaus St. Hippolyt ein und folgten der Einladung der kfb um sich auf die Spuren biblischer Frauen zu begeben. Die Themen der biblischen Frauen haben nichts an ihrer Aktualität verloren. Referentin Martha Leonhartsberger charakterisierte Frauenleben in biblischer Zeit: das Leben im Zelt, im Dorf, Ehe, Witwen, Handwerk, Frauen und Religion,... Lydia, Ruth, Noemi, Abigail,... begleiteten durch den Tag, der im Rahmen der diözesanen Aktion "10 Tage für die Bibel" stattfand. Anna Rosenberger, kfb-Diözesanvorsitzende, dankte dem gesamten Team für die Durchführung der verkürzten Veranstaltung in herausfordernden Corona-Zeiten. Alle gingen gestärkt und ermutigt nach Hause.

Foto: Marianne Ertl
 

St. Pöltner Bischof stellt in Rom Laudato si-Zwischenbericht der Diözesen vor

Kardinal Turkson betonte in dem Gespräch die ganzheitliche Sichtweise auf Schöpfungsverantwortung, und sprach davon, dass „nur im Dialog aus Ökonomie, Ökologie, Politik, Sozialem und Religiösem“ die Themen sinnvoll umzusetzen wären. Der Schöpfungsauftrag wurde darin konkret, „dass Gott uns die Welt als Garten überlassen hat, und wir sie nicht als Wüste zurücklassen dürfen“. Der in der österreichischen Bischofskonferenz zuständige Referatsbischof für Schöpfung und Nachhaltigkeit, Bischof Alois Schwarz, zeigte sich vom Termin beeindruckt. „Kardinal Turkson war über die Bemühungen der Kirche ebenso beeindruckt wie über den Dialog zwischen Kirchlichen wie politischen und zivilgesellschaftlichen Verantwortlichen“, so Schwarz nach dem Treffen. „Ich bleibe davon überzeugt, dass uns Inseldenken in Bezug auf Ökologie nicht weiterbringt, und nur im Dialog und auf den Grundsätzen einer ökosozialen Marktwirtschaft wirklich schöpfungsverantwortliches Handeln wirksam werden kann“. Im Rahmen der niederösterreichischen Delegationsreise nach Rom fand ein Termin der Delegierten, denen auch Bischof Alois Schwarz angehörte, mit Kurienkardinal Peter Turkson statt. Kardinal Peter Turkson steht an der Spitze des Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen und somit jenes Dikasteriums, das für Schöpfung-, Nachhaltigkeit- und Umweltfragen und deren Agenden zuständig ist. Bischof Alois Schwarz stellte im Rahmen des knapp eine Stunde dauernden Termins ein umfassendes Papier vor, das als „Zwischenbericht“ 5 Jahre nach Erscheinen der Enzyklika „Laudato si“ einen Status Quo aus Österreich im Überblick bot. Die drei wesentlichen Ökologie-Ziele der österreichischen Bischofskonferenz wurden besonders betont: diese sind eine ökosoziale Beschaffungsordnung in den Diözesen, die Energiewende hin zu einem Totalausstieg aus fossiler Energie inklusive Klima- und Energiestrategien sowie Energieeffizienz in den Pfarren und auf diözesaner Ebene erarbeitete Leitlinien zur Nachhaltigkeit. Die diesbezüglichen Bemühungen seitens des Landes Niederösterreich wurden von den politischen Repräsentanten, allen voran Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, vorgestellt. 

Umweltreferatsbischof Alois Schwarz, Kardinal Turkson und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. COPYRIGHT: NLK Pfeiffer
 

Nach 30 Jahren übergab Leopold Wimmer den Vorsitz der Katholischen Männerbewegung an Karl Toifl. Neben den Neuwahlen beschäftigten sich die Männer bei der KMB-Herbstkonferenz am 18. und 19. September 2020 im Campus Horn mit den Themen „Kraftquellen für Männer“ und dem vernünftigen Umgang mit der Corona-Pandemie.

 

Die Katholische Aktion (KA) der Diözese St. Pölten zertifiziert künftig "Green Events", also "grüne Veranstaltungen", von Pfarren, Pfarrgruppen und kirchlichen Einrichtungen, bei denen auf ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit Rücksicht genommen wird. Mit der österreichweit einmaligen Zertifizierung wolle die KA neben der Klimafreundlichkeit von Veranstaltungen auch das Bewusstsein für Schöpfungsverantwortung stärken, betonte der KA-Präsident der Diözese St. Pölten, Armin Haiderer, in der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung "Kirche bunt". "Wir wollen, dass viele Menschen auch zur Tat übergehen", meinte Haiderer. Start der Aktion ist der 1. September, zu Beginn der bis 4. Oktober laufenden "Schöpfungszeit.

Axel Isenbart, Generalsekretär der Katholischen Aktion, und KA-Präsident Armin Haiderer – im Bild mit Tochter Antonia – rufen Pfarren dazu auf, ihre Veranstaltungen als umweltfreundlich zertifizieren zu lassen. Foto: Wolfgang Zarl
 

Blackout – wenn es plötzlich dunkel wird
Im Bildungshaus des Stiftes Zwettl fand der traditionelle Impulstag am Aschermittwoch der Katholischen Männerbewegung (KMB) der Diözese St. Pölten statt. In Impulsen wurde ein Spannungsbogen von der Gefahr eines Blackouts bis hin zur Zusage Jesu „Ich bin bei euch alle Tage“ und deren Umsetzung im jeweils konkreten eigenen Leben gezogen. Ein krisenfester Haushalt und ein über den Krisen stehendes Leben in Verbindung zu Gott würden vieles erleichtern.