Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Ich bin in der KA, weil ...
PreisträgerInnen des Diözesanen Umweltpreises 2019
Jan
24
18:00, Sonntag, 24. Januar 2021
, ONLINE Veranstaltung
Jan
26
19:00, Dienstag, 26. Januar 2021
Prinzersdorf, Pfarre Prinzersdorf / Pfarrsaal
Jan
28
19:00, Donnerstag, 28. Januar 2021
Krems, Pfarre Krems St. Veit
 
 
 

kurzer ONLINE-Gottesdienst zur Weltgebetswoche

Der Ökumenische Arbeitskreis NÖ West und der Kath. AkademikerInnenverband gehen heuer neue Wege. Der Gottesdienst zur Weltgebetswoche zur Einheit der Christinnen und Christen wird heuer ONLINE gefeiert. Nach einem Start in der Leopoldkapelle in NÖ Landhaus, in der normalerweise gefeiert wird, waren weitere Drehorte die rumänisch-orthodoxe Kirche St. Pölten-Harland, das Papstkreuz im Regierungsviertel der Landeshauptstadt St. Pölten, die Evangelische Kirche St. Pölten, die Altkatholische Bürgerspitalkirche in St. Pölten, das Bildungshaus St. Hippolyt St. Pölten und die Pfarrkirche Randegg.

Das Motto der heurigen Weltgebetswoche „Bleibt in meiner Liebe und ihr werdet reiche Frucht bringen“ aus dem Johannesevangelium. Der Ablauf der Liturgie wurde von der ökumenischen Schwesterngemeinschaft „Communauté de Grandchamp“ in der Schweiz erstellt. 

In der Predigt lädt uns der Vorsitzende des Arbeitskreises, Pfarrer Richard Gödl, zu Verbundenheit und Freundschaft mit Gott ein. Der Wunsch an uns ist eine wertvolle Erfahrung von Freundschaft mit Menschen mit denen wir Wichtiges teilen können. „Gott liegt daran die Verbundenheit und Freundschaft mit ihm lebendig zu halten“, so Pfr. Gödl. Die Christlichen Kirchen greifen in ihrer Vielfalt, Buntheit und Spiritualität Themen auf, die die Menschen bewegen und gestalten gemeinsam einen Weg in der Frage des Lebens, in der Frage der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, in Fragen der Schöpfungsverantwortung, bei Bildungsthemen und andere. 

Wir laden herzlich zur Mitfeier des kurzen Online-Gottesdienstes mit dem Ökumenischen Arbeitskreis NÖ-West und dem Katholischen AkademikerInnenverband ein.

>> Link zum Youtube am Kanal Sehen-Urteilen-Handeln-Feiern

 

Seit dem Jahr 2000 begehen die Kirchen in Österreich jedes Jahr den Tag des Judentums. Im Jahr 2021 fällt dieser Tag auf einen Sonntag und könnte in ganz Österreich als „Sonntag des Judentums“ begangen werden. Einen Tag vor der Gebetswoche für die Einheit der Christen (18.-25.01.2021) mögen sich die Christinnen und Christen gemeinsam auf ihre jüdische Wurzel besinnen. (Nicht nur) am Tag des Judentums sollen wir uns ins Bewusstsein rufen, was das Judentum in Vergangenheit und Gegenwart für den christlichen Glauben bedeutet. Das Christentum ist von seinem Selbstverständnis her wesentlich mit dem Judentum verbunden. Jesus und seine Mutter Maria, die Apostel und die ersten gläubigen Christen waren alle jüdisch.

Der Tag des Judentums ist auch ein Besinnungstag der Christinnen und Christen: Es hat in der Geschichte zu viel Ablehnung und Verachtung gegenüber den Juden gegeben. Das widerspricht dem christlichen Glauben; die Christinnen und Christen können von ihrem Wesen her keine Antisemiten sein, weil das Christentum jüdische Wurzeln hat. Der Tag des Judentums sollte auch den jüdisch-christlichen Dialog fördern und vertiefen. Der christlich-jüdische Dialog ist elementar für die Identität und für das Selbstverständnis der Christinnen und Christen. Aufgrund der gemeinsamen Herkunft von Judentum und Christentum ergeben sich vielfältige Gemeinsamkeiten, die im christlich-jüdischen Dialog ausgelotet und für eine gelungene Zusammenarbeit fruchtbar gemacht werden sollen. 

Als Download finden Sie einen spirituellen Impuls zum Tag des Judentums, sowie das JPEG-Plakat zum heurigen Sonntag des Judentums. Die Texte und das Plakat sind auch auf der Homepage des "Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit" (https://christenundjuden.org/) zu finden, der verschiedene Hilfestellungen für die Begehung des Tags des Judentums anbietet.

>> Spiritueller Impuls
>> Plakat zum Tag des Judentums

 
 

In den letzten Jahren wird im Ökumenischen Dialog immer wieder geäußert, dass das Feuer draußen sei. Generalsekretär Axel Isenbart hat die Mitglieder des Ökumenischen Arbeitskreis NÖ-West gefragt, was für sie Ökumene bedeutet und kommt nach diesen Interviews zu einem anderen Schluss: Die Ökumene wird landauf – landab gelebt. Sie ist im guten Sinne selbstverständlich und alltäglich geworden. >> Link zu Seite Ökumene (nach unten scrollen)

Foto: sdamienk/shutterstock.com
 

Der modulare Aufbau beinhaltet unter anderem ein Basismodul, ein Aufbaumodul zur Auswahl (Jungschar, Jugend, Orientierungstage) und das Abschlussmodul.  Als Abschluss erhältst du ein Zertifikat für die Leitung und Begleitung von Kinder- und Jugendgruppen. Anmeldung und nähere Informationen auf der Homepage skillset.at

 

Wimmer: „Unter welchen besonderen Umständen und für wen Beihilfe zur Selbsttötung straffrei sein soll, muss eingehende debattiert werden“
Die Katholische Aktion Österreich fordert einen breiten Beratungsprozess über die Frage, welche gesetzlichen Regelungen erlassen werden, um einen Missbrauch der Straffreiheit der Beihilfe zur Selbsttötung zu verhindern. „Die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes, Assistenz zum Suizid straffrei zu stellen, ist zweifelsohne ein Dammbruch, den wir uns nicht gewünscht haben“, so KAÖ-Präsident Leopold Wimmer. Es ist nun – wie der VfGh selbst bei seiner Urteilsverkündung erklärt hat - Aufgabe des Gesetzgebers, durch entsprechende Maßnahmen Missbrauch - insbesondere einen Einfluss Dritter auf die Entscheidung der betroffenen sterbewilligen Person - vorzubeugen. „Hier sind noch viele Fragen zu klären; zum einen, welche Abläufe und Kriterien sicherstellen können, dass nicht ökonomischer oder sonstiger Druck auf die Betroffenen ausgeübt wird, zum anderen, wer die Beihilfe zur Selbsttötung leisten darf“, so der KAÖ-Präsident. Zur intensiven Beratung könnte u.a. ein parlamentarische Enquete dienen, die diese Fragen gründlich beleuchtet. 

 
 

Blackout – wenn es plötzlich dunkel wird
Im Bildungshaus des Stiftes Zwettl fand der traditionelle Impulstag am Aschermittwoch der Katholischen Männerbewegung (KMB) der Diözese St. Pölten statt. In Impulsen wurde ein Spannungsbogen von der Gefahr eines Blackouts bis hin zur Zusage Jesu „Ich bin bei euch alle Tage“ und deren Umsetzung im jeweils konkreten eigenen Leben gezogen. Ein krisenfester Haushalt und ein über den Krisen stehendes Leben in Verbindung zu Gott würden vieles erleichtern.