Katholische Aktion
Christlich geht anders - Solidarische Antworten auf die soziale Frage
Dez
13
18:30, Mittwoch, 13. Dezember 2017
St. Pölten, Bildungshaus St. Hippolyt
Dez
14
19:00, Donnerstag, 14. Dezember 2017
St. Pölten, Maria Ward Haus, Stattersdorf
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19:00, Freitag, 15. Dezember 2017
Seitenstetten, Berg 11
 
 
 

„Viele Familien tun sich schwer, den Heiligen Abend sinnvoll und für alle zufriedenstellend zu gestalten. Den hohen Erwartungen kann oft nicht entsprochen werden“, sagt Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten. Mit der kostenlosen Broschüre „Heiligen Abend … feiern“ bietet die Katholische Aktion daher seit mehreren Jahren eine gern angenommene Hilfestellung für die Gestaltung des Heiligen Abends an.
 
Haiderer betont: „Die vielen Rückmeldungen haben uns gezeigt, dass der Folder für viele ein wichtiges Hilfsmittel geworden ist, da zahlreiche Familien zwar gewillt sind, den Weihnachtsabend religiös zu gestalten, jedoch das spirituelle Know How nicht mehr haben.“ Besinnliche Texte, das Weihnachtsevangelium sowie einige Lieder sollen helfen, das Fest in einem schönen Rahmen zu feiern. Jedes Jahr wird eine neue Geschichte gesucht, ein neuer „roter Faden“ ausgearbeitet. Bestellungen:

Katholische Aktion-Präsident Armin Haiderer, Susanne Pichelmann, KA-Generalsekretär Axel Isenbart
 

Die Adventbesinnung des Katholischen Akademiker/innenverbandes und der Personalvertretung DPV - NÖ Landhaus in der Leopoldkapelle des NÖ Landhauses stand ganz im Zeichen des Evangeliums zum 1. Adventsonntag der Leseordnung der evangelischen Kirche. Die Schriftlesung über den Einzug Jesu Christi in Jerusalem rief den Besucherinnen und Besuchern in Erinnerung, dass Jesus wider Erwarten ohne jegliche Zeichen der Macht auf die Menschen zukam.

 

Der 8. Dezember, das Hochfest Maria Empfängnis, ist schon lange für viele kein Feiertag mehr. Tausende Menschen im Handel müssen arbeiten, um den Ansturm in den Geschäften bewältigen zu können. Viele andere nutzen den freien Tag zum ausgedehnten Weihnachtsshopping. Die ersehnte Ruhe und Besinnung im Advent wird von lauter Musik und grellen Lichtern verdrängt.

Es ist paradox, viele Menschen jammern über die hektische, laute Vorweihnachtszeit, andererseits verzichten viele auf einen Feiertag. Die ursprüngliche Idee, des Ruhetages in der hektischen Adventzeit, wird durch wirtschaftliche Interessen mehr und mehr verdrängt.

Die Katholische Jugend, die Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung, die Betriebsseelsorge und das SchülerInnenzentrum H2 machen daher am Tag vor dem Feiertag, dem 7. Dezember, mit einer Kartenverteilaktion in der St. Pöltner Innenstadt darauf aufmerksam, das der Feiertag besser genutzt werden kann als mit Einkaufen und Arbeiten.
Auch in einigen Einkaufzentren und vielen Pfarren wird mit Plakaten und Aktionskarten für den KAUF NIX TAG hingewiesen.

Denn Menschsein ist mehr als Kaufkraft.

Und auch nicht am 24. Dezember!

 

Die vorweihnachtlichen Besinnungs- und Begegnungstage der Katholischen Männerbewegung standen 2017 unter dem provokanten Motto: „Gott selber sucht seine Schafe“. Pfr. Andreas Jakober, Geistlicher Assistent der KMB Österreich und Pfarrer in St. Johann im Pongau, lud mit Impulsen die 21 Männer ein, das Gehörte auf das eigene Leben zu reflektieren. Das Bildungshaus St. Georg in Bad Traunstein war der ideale Ort, um sich mit anderen Männern über Glaubens- und Sinnfragen auszutauschen. Zur guten Stimmung trug auch das Wetter bei. Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Männer den Blick in die stimmungsvolle Waldviertler Herbstlandschaft und die Nebelwolken im Tal.

 

Verteilaktion der Katholischen Jungschar zum "Tag der Kinderrechte" in St. Pölten

Mit der Verteilung von Informationen und Schleckern am St. Pöltner Bahnhof machte die Katholische Jungschar auf den „Tag der Kinderrechte“ am 20. November aufmerksam. In Zeiten von Deckelungen, Kürzungen und anderen Einsparungen bei Sozialleistungen müsse laut Katholischer Jungschar der Blick endlich wieder auf jene gerichtet werden, die davon am stärksten betroffen sind: Kinder und Jugendliche.
 
Die Jungschar sagt deshalb klar: „Es gibt genug für alle!“ und fordert gleiche Chancen für alle Kinder hierzulande, unabhängig von sozialem Status, Familienform oder Herkunft der Eltern. Denn die finanzielle Situation der Eltern darf nicht darüber entscheiden, welche Chancen Kinder haben und wie sie sich entwickeln können.

 

Bei einem ökumenischen Studientag im St. Pöltner Bildungshaus St. Hippolyt unter dem Titel „Genug für alle. Die Option für die Armen in der Praxis unserer Pfarrgemeinden“ wurde Mut gemacht zum Handeln an der Basis. Grundsätzlich sei – global gesehen - genug für alle Menschen da, aber nicht bei dem Lebensstil, den wir derzeit im Westen pflegen.
 
Magdalena Holztrattner, die Direktorin der Katholischen Sozialakademie Österreichs, fasste den Studientag zusammen: „Genug für alle - bedeutet weniger für uns. Die biblischen Texte, allen voran Jesaja fordern, dass die Gottesliebe sich in der Nächstenliebe erweisen muss und dass Liebe politisch werden muss: Nicht mehr betteln, sondern gerechte Strukturen schaffen.“ Die „Option für die Armen" sei der rote Faden des Evangeliums. Sie rief zu einem zukunftsfähigen persönlichen Lebensstil auf, der „ein weniger als mehr" wahrnehme. Das „eigene Genug“ habe eine gesellschaftsfördernde Wirkung. Wichtig sei dabei immer wieder den Alltag zu unterbrechen, sich einmal am Tag zu fragen: "Wofür lebe ich, was will ich von Herzen gerne tun, wofür bin ich dankbar?“ Mit so einer Haltung könne die destruktive Konsumhaltung überwunden werden und Lebensfreude wachsen.

 

Ein Folder mit Gestaltungsvorschlägen für die Feier des Heiligen Abends. In bewährter Form bietet die Kath. Aktion der Diözese St. Pölten eine kleine Broschüre mit Liedern,  Texten und Gebeten zur Gestaltung des Heiligen Abends kostenlos an. Die Folder sind auch für die Verteilung in der Pfarre, Schule, Adventmarkt, ... geeignet und können in größeren Mengen kostenlos im Sekretariat der Katholischen Aktion bestellt werden. ka.stpoelten@kirche.at oder 02742/324 3389

 

Wenn einer den Weg der Liebe geht kann ihm schon einmal heftiger Wind entgegen wehen und Rückenstärkung gut tun!
Es gibt Menschen, die wie Papst Franziskus, von einer Kirche als "Mutter und Hirtin" träumen und in einem barmherzigen Umgang miteinander eine echte Zukunftsoption sehen.
Unterstützen kann man diesen "Weg der Brüderlichkeit, der Liebe, des gegenseitigen Vertrauens" (Grußworte von Papst Franziskus nach seiner Wahl) auch in Form einer Unterschrift bei der Petition http://www.pro-pope-francis.com/site/home